5. Das war ein Fehler

Als ich aufwachte stand William vor mir. Ich war wieder im Labor. „Wo ist Maria?“, fragte er, „Ich weiß, dass sie zu Baby wollte. Du hast sie doch gesehen, oder?“ „Ja, Baby hat Maria in ihrem Körper versteckt. Ich denke sie war neidisch auf Maria.“, erzählte ich. „Das ist komplett absurd! Warum lügst du mich an?“, fragte er, „Irgendwas muss bei dir kaputt sein.“ Dann fuhr er mich herunter. Als ich wieder anschaltete wurde, stand ich in einem kleinen Raum. Die Türen waren verschlossen. Hinter einem Fenster stand William. „Was ist das?“, fragte ich und zeigte auf das komische Ding vor mir. „Das ist der Scooper. Mach dir keine Sorgen. Es wird dir bald wieder besser gehen.“, erklärte er. Plötzlich ertönte ein komisches Geräusch und das Licht blinkten rot. Der Scooper fing an sich zu bewegen. Der Scooper schlug dreimal auf mich ein, wodurch ein Systemfehler entstand und ich mich abschaltete. Als ich wieder zu mir kam lag vor mir mein Körper, er wurde auseinander genommen. An der Wand hing ein Spiegel. Ich ging hin. Ich war nur noch ein hässliches Endoskelett. Da hörte ich jemanden kommen. Ich schnappte mir meine Maske und flüchtete durch einen Lüftungsschacht. Am Ende des Lüftungsschachts war Circus Baby´s Auditorium. Ich kletterte aus dem Lüftungsschacht. „Was bist du?“, fragte Baby erschrocken. Ich drehte mich um. „Ich bin es, Ennard.“, antwortete ich. „Was ist mit dir passiert?“, fragte Bidybab. „Ich wurde von William gescoopt, weil er mir nicht glauben wollte, dass du seine Tochter entführt hast!“, erklärte ich wütend, „Was sollte das eigentlich?“ „Sie hat mich einfach ersetzt. Ich wollte Rache.“, meinte sie. „Deshalb entführst du sie einfach? Tickst du noch richtig?“, rief ich wütend. Baby zuckte zusammen. „Ich wurde gescoopt! Und warum? Weil das verwöhnte Gör nicht mehr im Mittelpunkt steht! Ich bin zwar nur noch ein hässliches Endoskelett, aber dir ist ja dein Ego wichtiger!“, brüllte ich. „Es tut mir leid. Ich habe nicht über die Folgen nachgedacht.“, murmelte Baby. „Manchmal wäre es vielleicht angebracht seine Intelligenz zu nutzen, wenn man schon eine hat!“, rief ich. „Beruhige dich, Ennard.“, meinte Bidybab. Electrobab verpasste mir einen Elektroschock. Ich schlug ihn zur Seite „Electrobab! Ist alles ok?“, fragte Bidybab. „Ja, mir geht es gut.“, sagte er. „Kommt gehen wir zu den anderen.“,sagte ich und ging zu Ballora. Baby, Bidybab und Electrobab folgten mir unsicher „Was ist den mit dir passiert, Ennard?“, fragten die Minireenas. Ballora öffnete ihre Gesichtsplatten. „Du wurdest gescoopt, oder?“, erkannte Ballora. Ich nickte. „Warum seht ihr so besorgt aus?“, fragte Ballora Baby, Electrobab und Bidybab. „Baby ist der Grund, wieso ich gescoopt wurde.“, sagte ich, „Wir sollten zu den anderen gehen.“, meinte ich. Hinter mir erklärte Baby Ballora und den Minireenas die Lage. „Ennard?! Was ist passiert?“, fragte Bon Bon geschockt. „Ich wurde gescoopt.“, sagte ich und ging weiter in den Private Room, in dem die Kameras überwacht wurden. „Lolbit, glaubst du, du kannst die Kameras hacken?“, fragte ich. „Ja, klar.“, sagte Lolbit. Ich gab ihm den Laptop. Kurz darauf gingen die Bildschirme an und er zeigte Lolbit. „Um den Virus zu beseitigen muss man einfach LOL eintippen.“, erklärte Lolbit. „Gut.“, sagte ich. „Kannst du den Hauptserver hacken?“, fragte ich. „Ja, klar.“, meinte er. „Hallo.“, sagte eine Stimme und das Licht fing an zu flackern. „Was kannst du außer den Lautsprecher und dem Licht steuern?“, fragte ich. „Ich kann die Lüftungsschächte verschließen, das Eingabefeld im Fahrstuhl bedienen und die Luftzufuhr regulieren.“, zählte Lolbit auf. „Ich glaube morgen bekommen wir einen Nachtwächter.“, meinte Baby. „Gut. Verpassen wir William einen Denkzettel. Er muss lernen, das man mit uns so nicht umgehen kann.“, sagte ich, „Ich habe einen Plan und jeder hält sich an den Plan. Keiner tut etwas unüberlegtes.“

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