1. Erste Nacht

Heute ist meine erste Nachtschicht in Freddy Fazbear´s Pizzaria, die vor kurzem neueröffnet hatte. Sie haben dort 4 Animatronics: Ballon Boy, Toy Chica, Toy Bonnie und Toy Freddy. Eigentlich sollten es 5 sein, aber keiner weiß was mit dem Fünften passiert ist. Ich begab mich auf meinen Arbeitsplatz. Es war 12 Uhr. Auf meinem Tisch lag eine Freddy Maske. Gleich am Schichtanfang bekam ich einen Anruf: „Ähh. Hallo? Hallo? Hallo. Ähh… Hallo und herzlich willkommen zu Ihrem neuen Sommerjob in der neuen und verbesserten Freddy Fazbear´s Pizzaria. Ich bin hier um mit Ihnen über einige Dinge zu sprechen, die Sie während Ihrer ersten Woche hier zu Gesicht bekommen könnten und um Ihnen bei Ihrem Start auf ihrem neuen Karriereweg zu helfen. Nun. Ich bitte Sie alles zu vergessen, was Sie über den alten Standort je gehört haben mögen. Ähh. Einige Leute haben immer noch einen schlechten Eindruck vom Unternehmen. Das alte Restaurant war einige Zeit verlassen und heruntergekommen, aber ich möchte ihnen versichern, Fazbear Entertaiment bemüht sich um Familienspaß und vor allem Sicherheit. Sie haben ein kleines Vermögen in diese neuen Animatronics investiert. Gesichtserkennung, erhöhte Beweglichkeit. Sie lassen sie sogar Tags herumlaufen. Ist das nicht nett? Was aber am Wichtigsten ist: Sie sind alle mit einer Verbrecherdatenbank verknüpft. So das sie Kriminelle schon auf eine Meile Entfernung erkennen. Man wir sollten sie dafür bezahlen, damit sie auf Sie aufpassen. Nun. Wo das besprochen wäre … kein neues System ohne seine Macken. Sie sind erst der zweite Nachtwächter, der hier arbeitet. Äh. Der erste hat seine Woche durch geschafft, aber er hat sich über die Umstände beschwert. Wir haben ihn deshalb in die Tagschicht versetzt. Also Glück für Sie, stimmts? In erster Linie hat er Besorgnis darüber zum Ausdruck gebracht, das bestimmte Animatronics nachts umher wandern würden, sie hätten sogar versucht in sein Büro einzudringen. Nun nach allem was wir wissen, sollte dies unmöglich sein. Dieses Restaurant sollte der sicherste Platz auf Erden sein. Während unsere Ingenieure keine gescheite Erklärung haben, lautet unsere Erklärung wie folgt. Den Robotern wurde anscheinend kein vernünftiger Nachtmodus einprogrammiert und wenn es ruhig wird denken sie, sie wären alle im falschen Raum. Also versuchen sie herauszufinden, wo die ganzen Leute hin sind und in diesem Falle wäre das ihr Büro. Deshalb lautet unsere momentane Lösung: Bei der Price Corner steht eine Musikbox und sie ist so eingestellt, das sie regelmäßig aufgezogen werden kann. Deshalb einfach von Zeit zu Zeit zur Kamera wechseln und für ein paar Sekunden die Musikbox aufziehen. Es scheint nicht alle Animatronics zu beeinflussen, aber zumindest einen von Ihnen und für den Rest von ihnen haben wir noch eine einfache Lösung gefunden. Wissen Sie es scheint einen kleinen Systemfehler zu geben. Irgendetwas von wegen das die Roboter sie für ein Endoskelett ohne Kostüm halten und Sie in ein Kostüm stopfen wollen. Also. Hey. Wir haben ihnen einen leeren Freddy Fazbearkopf da gelassen. Problem gelöst! Sie können ihn auf setzten wann Sie wollen und anbehalten so lange Sie wollen. Wer auch immer hereinspaziert, wird auch wieder heraus spazieren. Ähm. Was noch erwähnenswert wäre, das moderne Gebäudedesign. Sie haben bestimmt schon gemerkt, das es keine Türen gibt, die Sie schließen könnten, aber hey. Sie haben Licht und selbst wenn Ihrer Taschenlampe der Saft aus geht, dem Gebäude geht er nicht aus. Also machen sie sich keine Sorgen darüber, dass es dunkel werden könnte. Nun ich denke, das wär‘s Sie sollten fein raus sein. Checken der Lichter, den Freddykopf aufsetzten, wenn nötig. Die Musikbox aufziehen. Kleinigkeit. Gute Nacht. Ich werde nochmal morgen mit ihnen sprechen.“ Nach dem Telefonat nahm ich mir die Taschenlampe vom Schreibtisch und leuchtete den Gang entlang. Er war leer. Auch die Lüftungsschächte links und rechts von mir waren leer. Ich nahm das Tablet hoch und sah nach den Animatronics. Sie standen alle an ihrem Platz. Ich zog die Musikbox auf und legte das Tablet bei Seite. Ich lehnte mich zurück. „Was kann schon passieren?“, fragte ich mich. Aus Langeweile schaute ich etwas in den Kameras herum und zog die Musikbox regelmäßig auf. Dabei entdeckte ich einen Raum mit drei weiteren Animatronics. Es schienen Bonnie, Chica und Freddy zu sein. Es lagen noch mehrere Teile und Werkzeuge herum. Anscheinend wurde noch an ihnen gebaut oder sie wurden repariert oder auseinander genommen. Bonnie fehlt sogar noch ein Teil des Gesichts. In einem anderen Raum lag ein Schrotthaufen mit einem Kopf, der das Design von den Toy Animatronics hatte. Es war nun schon 5:45. Als ich wieder durch die Kameras schaute bemerkte ich, das Balloon Boy weg war. „Was?“, rief ich erschrocken. Ich fand ihn in einem der Lüftungsschächte. „Wie kann das sein, das er sich bewegen kann?“, fragte ich mich. Ich leuchtete in den linken Schacht. Dort saß Balloon Boy und lächelte mich an und sagte: „Hallo!“ Ich ging wieder auf meinen Platz und setzte die Freddy Maske auf. Er kroch aus dem Lüftungsschacht und stellte sich vor mich. Ich versuchte ruhig zu atmen, damit er mich nicht bemerkte. Er schien aber nicht gehen zu wollen. „Vielleicht sollte ich ihn anleuchten. Vielleicht geht er dann weg.“, überlegte ich. Ich tastete nach der Taschenlampe, doch ich konnte sie nicht finden. Mit der Maske konnte ich auch nichts sehen, also nahm ich sie ab, als Balloon Boy sich umdrehte. Ich nahm die Taschenlampe. In diesem Moment drehte er sich um und sah mir direkt in die Augen. Ich wagte es nicht mich zu bewegen. Da fiel sein Blick auf meine Taschenlampe. Ich leuchtete ihm ins Gesicht, doch dies schien ihn nicht im Geringsten zu stören. Stadtessen griff er nach der Taschenlampe. So gut es ging hielt ich sie fest, doch ich war zu schwach. Er riss sie an sich und fummelte an ihr herum. Ich stand auf und lief um den Tisch rum und holte mir die Taschenlampe zurück. Plötzlich fing das Tablet an zu piepen. „Die Musikbox!“, erkannte ich und zog die Musikbox auf. Ich versuchte Balloon Boy anzuleuchten, doch nichts passierte. „Suchst du die hier?“, fragte Balloon Boy und hielt zwei Batterien in die Luft. „Gib sie zurück!“, rief ich panisch. Balloon Boy kletterte in den Lüftungsschacht. Ich packte ihn am Bein und zog ihn zurück. „Gib mir die Batterien zurück!“, rief ich. Er sah mich überrascht an und gab mir die Batterien. Ich ließ ihn los und er verschwand im Lüftungsschacht. Nachdem er nicht mehr zu sehen war lief ich zurück, zog die Musikbox auf und dann war es 6 Uhr. „Endlich kann ich nach Hause.“, seufzte ich. Ich packte meine Taschenlampe, Freddy Kopf und das Tablet in ein Fach im Tisch und ging nach Hause.

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