17. – Sev´ral Timez

Zwei Tage später saß ich im Souvenirshop, während Dipper und Wendy irgendein Spiel mit den Überwachungsaufnahmen spielten. Da kam Mabel vorbei. Kurze Zeit später fing Mabel an zu tanzen. Was ist den jetzt wieder los? „Oh, nein! Sie hat wieder Smiledip gegessen!“, rief Dipper. Och, nö. „Daneben 1000. Ich tanze, weil heute der tollste Tag meines Lebens ist.“, erklärte Mabel. Was ist denn heute? Interessiert ging ich zu ihnen rüber. „Sev´ral Timez treten heute im Gravity Falls Kongresszentrum auf.“, freute sie sich. „Ach, Sev´ral Timez. Ist das nicht diese Boyband, die ein Jahrzehnt zu spät kommt?“, fragte Dipper. Nie von denen gehört. „Mabel, du weißt schon das diese ganzen Boybands nicht echt sind, oder?“, fragte Dipper, während Mabel weiter tanzte. „Dipper hat recht. Die sind Kunstprodukte von der aufgeblasenen geldgierigen Musikindustrie.“, meinte Wendy. „Ihr macht meinen Tanz ganz traurig.“, jammerte Mabel. „Wahrscheinlich stellt sie eine Maschine in Serie her.“, lachte Dipper. „Oder die Jungs werden aus Samenkapseln gezüchtet.“, lachte auch Wendy. „Ihr könnt mir das nicht madig machen, denn Mabel hat Verstärkung.“, sagte Mabel. Da ging die Tür auf, Candy und Grenda kamen mit Sev´ral Timez Merchandising. „Hey, Leute.“, rief Grenda. „Seid ihr bereit für den aller tollsten Abend unseres Lebens?“, fragte Mabel, „Wer ist die beste Band der Welt?“ „Sev´ral Timez!“, rief Candy, Grenda und Mabel. Ich ging in Richtung Wohnzimmer, als mir die Mädchen hinterher kamen. „Hey, Leon. Kommst du auch mit zum Sev´ral Timez Auftritt?“, fragte Grenda. „Ähh.“, meinte ich. „Du kennst doch Sev´ral Timez, oder?“, fragte Mabel. „Ähh. Nein?“, meinte ich unsicher. „Das ist einfach die beste Boyband auf diesem Planeten.“, rief Grenda aufgeregt. „Du könntest doch einfach mit uns zum Auftritt kommen.“, schlug Candy vor und rückte ihre Brille zu recht. „Super Idee, Candy.“, freute sich Mabel. „Und kommst du mit?“, fragte Grenda. Ich sah sie unsicher an. „Das wird sicher lustig.“, meinte Mabel. „Ich komm mit.“, meinte ich. Wir liefen also nach oben in Mabels Zimmer, wo überall Bilder von Sev´ral Timez hingen. Dann fingen Grenda und Mabel auch noch an sich zu schminken. „Soll ich lieber Lippenbalsam nehmen, oder Lippenfett?“, fragte Mabel. Ist das nicht egal? „Nimm beides. Das ist die Nacht der Nächte.“, meinte Grenda. Ist das nicht zu viel? Ach, warum mach ich mir überhaupt Gedanken über so einen Schwachsinn? „Ich kann es kaum erwarten. Wir werden tatsächlich Cheggy C, Creggy G, Leggy P, Chubby Z und Deep Chris treffen.“, freute sich Mabel. „Wahrscheinlich, werden sich die Jungs in uns verlieben.“, meinte Mabel. „Sie können gar nicht anders.“, meinte Grenda und steckte ihre Hand in ein Erdnussbutterglas. Zog ihre Hand wieder raus und schleckte sie komplett ab. „Aber es werden doch viele Mädchen da sein, deshalb, würden eure Chancen bei ca. 50000 : 3 liegen.“, erklärte ich. „Aber wir haben eine Chance.“, meinte Mabel. „Aber sie ist echt niedrig.“, erkannte ich, doch mir hörte keiner mehr zu. „Dann mal los!“, rief Mabel und wir liefen nach unten. Im Souvenirshop trafen wir Dipper, der eine CD ableckte. „Was macht du denn da?“, fragte Mabel. „Leute, da ist gerade was abgefahrenes passiert. Ich glaube Robbie hat Wendy mit Musik hypnotisiert.“, erklärte er. „Ach, Dipper. Mädchen stehen einfach auf Musiker. Das verstehst du wenn du älter bist.“, meinte Mabel. „Wir sind gleich alt!“, bemerkte Dipper. „Mädchen sind geistig reifer als Jungs. Richtig Grenda?“, erklärte Mabel. Grenda knutsche gerade ein Bild von Chubby Z. „Jetzt ist Grenda Zeit!“, rief sie und macht weiter. Wir gingen also weiter bis zum Kongresszentrum. „Also dann Mädels. Habt ihr euren markerschütternden Boybandschrei geübt?“, fragte sie Candy und Grenda, die als Antwort los schrien. Plötzlich tauchte McGucket auf und schrie auch. „Ignoriert ihn einfach.“, meinte Mabel. Dann liefen wir zum Ticketstand. „Tickets, bitte!“, rief Mabel. „Da kommt ihr zu spät, die Show ist ausverkauft.“, sagte der Verkäufer. Naja, dann halt nicht. „Der Abend ist im Eimer.“, meinte Grenda traurig. „Das Leben hat keinen Sinn mehr.“, jammerte Candy. Was haben die denn? Ist doch nur eine Band, die kommt bestimmt nächstes Jahr wieder. „Nein, ich habe gesagt, das wir heute Sev´ral Timez kennenlernen und das war mein Ernst. Und ich bleibe nicht wegen eines Draußen-bleiben-Schildes draußen.“, meinte Mabel und lief zu der Tür. Die ist sicher eh abgeschlossen. Doch Mabel machte sie einfach auf. Wir waren anscheinend hinter der Bühne. „Ich glaube, wir sollten hier nicht sein.“, meinte ich unsicher. „Na und? Was soll‘s. Wir werden Sev´ral Timez kennenlernen.“, meinte Mabel motiviert. „Hallo? Sev´ral Timez?“, rief Grenda. „Wir wollen euch mit Küssen überhäufen.“, ergänzte Candy. Plötzlich blieb Mabel stehen. „Seht nur.“, sagte sie und zeigte auf eine Tür, auf der Sev´ral Timez stand. Aufgeregt liefen die drei los und ich hinterher. „Das ist der große Moment. Gleich werden wir die fünf süßesten Jungs auf der ganzen Welt treffen und wir beweisen, das Dipper unrecht damit hatte, dass Boybands unecht sind.“, erklärte Mabel und öffnete die Tür. Es standen ein paar Kleiderständer mit Kostümen da, was relativ normal ist, doch dann war da noch ein riesiger Hamsterkäfig, in dem die Jungs herumliefen und eine Station in der sie die Jungs klonten. „O.“, sagte Grenda fassungslos. „M.“, ergänzte Candy geschockt. „G.“, ergänzte Mabel erschrocken. „Dipper hatte also doch recht damit, das Boybands klone sind.“, erkannte ich. „Das ist aber ein großes Hamsterrohr.“, meinte Mabel, nachdem sich alle beruhigt hatten. „Oh, da kommt jemand.“, warnte Mabel uns und wir versteckten uns hinter ein paar Kleiderständern und Kisten. Da kam so ein fetter Mann mit Gehstock und einem Goldzahn rein, der wahrscheinlich der Produzent von Sev´ral Timez ist. „Eine grässliche Show!“, brüllte er und lief zum Käfig rüber. „Was ist bloß los mit euch Jungs?“, jammerte er weiter, „Die Arena war gerade noch so komplett ausverkauft! Und Chris! Das soll ein Schmollmund sein?“ Deep Chris fing an zu Winseln. „Jeder einzelne von euch sollte vor Scham im Erdboden versinken! Außer dir Leggy P.! Du warst heute Abend richtig gut. Hier Süßer, für dich.“, sagte er und warf ihm irgendetwas Essbares zu. Als die anderen auch was abhaben, wollten fauchte er sie wütend an. „Und ihr anderen vergesst nicht. Ihr könnt jederzeit mit Leichtigkeit ausgetauscht werden, von einem eurer Brüder. Tanz für mich Kindchen. Tanz!“, brüllte er, woraufhin ein Kind in der Röhre anfing zu tanzen, was sogar richtig gut war. Lachend verließ der Typ den Raum. Er knallte die Tür so stark zu, das Mabel, Candy und Grenda aus ihrem Versteck fielen. „Wer ist da? Pass auf, oder du wirst angetanzt.“, drohte Deep Chris uns und fing an komisch zu tanzen. Ich kam auch langsam aus meinem Versteck. Die sind ziemlich dumm. Erstens ist Antanzen nicht gefährlich. Vor allem nicht wie er es macht. Zweitens sind die im Käfig und wir nicht. „Hör auf Deep Chris! Sie ist eine Lady, zeig ihr Respekt. Wo sind deine Manieren?“, schimpfte Creggy G. „Mein Fehler.“, meinte Deep Chris. Mabel freute sich. „Machen wir die Prinzessin glücklich und possen ein bisschen für sie im Posterstyle.“, schlug Deep Chris vor. Also taten sie es. Die drei freuten sich richtig. Mir wird das hier zu langweilig. Ich kletterte also mit Leichtigkeit durch das Gitter und lief in ihrem Hamsterrad. „Ich hoffe doch sehr das mein Hirn jetzt nicht explodiert.“, meinte Mabel, „Ich wollte euch Jungs schon immer mal kennenlernen, aber was war das grad eben für ein abstoßender Fettwams?“ „Mr. Bratsman ist unser Produzent. Jo.“, erklärte Deep Chris. Ich hatte also recht. „Ja, er hat uns geklont um aus uns die perfekte Boyband zu machen.“, ergänzte Creggy G. „Ja und er hält uns in Käfigen. Das ist echt krass brutal, Girl.“, erzählte Chubby Z. „Das ist wirklich brutal krass Chubby Z.“, bestätigte Mabel. „Unser größter Wunsch ist es in die echte Wirklichkeit zu entfliehen. Echt wirklich. Ich hab gehört, da draußen gibt es Bäume. Keine Ahnung was das ist, aber ich möchte es fett küssen.“, meinte Creggy G. „Aber wir müssen Mr. Bratsman gehorchen. Er hat gesagt, das er uns lieb hat.“, meinte Greggy C. „Und das glaubt ihr ihm?“, fragte ich. „Natürlich, sprechendes Kätzchen.“, meinte Deep Chris. „Wenn er euch wirklich lieb hätte würde er euch frei lassen.“, wand Mabel ein. „Eine gerechtfertigte Ansicht.“, stimmte Chubby Z zu. Mabel öffnete das Schloss des Käfigs mit einer Haarklammer. „Lasst uns sofort von hier abhauen. Meine Freundinnen, Leon und ich helfen euch bei der Flucht.“, meinte Mabel als sie den Käfig öffnete. „Wir sind die Meister der Tarnung.“, rief Grenda. ICH bin der Meister der Tarnung! „Jo, das würdest du wirklich für uns tun, Schnecke?“, fragte Chubby Z. „Auf mich könnt ihr euch verlassen.“, sagte Mabel, „Sag mal hast du mich gerade Schnecke genannt?“ „Ja, hat er.“, antwortete ich auf ihre Frage. Sie sah Chubby Z irritiert an. „Aber wir müssen sie irgendwie wegbringen ohne das es auffällt.“, meinte ich. „Wir könnten sie einfach in eine große Tasche stecken.“, schlug Candy vor. „Was?“, fragte ich irritiert. „Das ist genial.“, freute sich Mabel und zog hinter den Kisten eine Tasche hervor. „Aber die passen dort doch gar nicht alle rein.“, wand ich ein. „Probieren wir es einfach aus.“, meinte Grenda.

Einige Zeit später hatten die drei es wirklich hinbekommen alle in die Tasche zu kriegen. „Jetzt müssen wir die Tasche nur noch rauskriegen.“, erkannte ich. Wir zerrten die Tasche also den ganzen Weg bis zur Mystery Shack. Auf was hab ich mich hier eingelassen?

Eine Stunde später. Wir hatten es in Rekordzeit bis zur Shack geschafft. „Hey, Leute. Wie war das Konzert? Und was ist in der Tasche?“, fragte Dipper als wir rein kamen. „Ähh. Geld was wir geklaut haben.“, log Mabel. „Wir sind Kriminelle also pass bloß auf.“, meinte Candy. „Und jetzt sollten wir lieber abhauen.“, lenkte Mabel ab und wir zogen die Tasche die Treppe hoch. In Mabels Zimmer angekommen öffneten wir die Tasche und die Jungs fielen raus auf den Teppich. „Dein Tourbus ist echt merkwürdig, Mabel Girl. Wo sind die Nahrungsschläuche?“, bemerkte Leggy P. Chubby Z tippte interessiert an einem Plakat von ihnen herum, während Greggy C und Leggy P Dippers Socken untersuchten. Deep Chris entdeckte Schwabel. „Jo, was geht ab, Girl.“, sagte er zu Schwabel. Die Mädchen fingen an zu lachen. „Aber wann dürfen wir endlich nach draußen?“, fragte Creggy G. „Ich möchte wie ein wildes Waldwesen herumtollen.“, wünschte sich Chubby Z. Die würden im Wald nicht mal einen Tag überleben. Die sind sogar noch hilfloser als ich momentan. Plötzlich hörte ich quietschende Reifen. Mabel und ich sahen aus dem Fenster. Es war das Auto des Produzent das angefahren kam. „Das ist euer Produzent!“, rief Mabel aufgeregt. Ich lief nach unten. Draußen sah ich mich nach Giselle um und fand sie neben Soos. „Diese blondierte Haarsträhne hat mich ohne Umwege zu deiner Hütte geführt. Hast du hier irgendwelche perfekten Jungs gesehen?“, fragte der Produzent Soos. Ich stupste Giselle an und lief hinter das Auto. „Hier Giselle. Du magst doch so gern Autokennzeichen fressen.“, flüsterte ich. Giselle riss ohne lang zu warten das Kennzeichen ab. Ich lief währenddessen ums Auto herum und montierte vorne das Kennzeichen ab. Da bemerkte der Produzent Giselle. Ich versteckte schnell das Kennzeichen hinter einem Busch. Der Produzent stieg genervt ein und fuhr ohne Kennzeichen davon. „Braver Junge.“, lobte Soos Giselle. Ich schlich mich währenddessen wieder rein und schaute fern. Mabel, Candy, Grenda und Sev´ral Timez wanderten währenddessen durch das ganze Haus und versteckten sich vor Stan.

Am Abend saß ich noch immer im Wohnzimmer und schaute die Nachrichten. „Aus der Musikindustrie erreichte uns so eben die Eilmeldung, das Boybandkönig Ergan Bratsman letzte Nacht aus dem Verkehr gezogen, weil er ohne jegliches Nummernschild gefahren ist.“, erzählte die Nachrichtensprecherin. Ja, es hat geklappt. Dann wurde ein Clip von der Situation gezeigt. „Ich sags ihnen doch. Die Ziege hat es geklaut.“, verteidigte Bratsman sich. „Ja ja. Das sagen sie alle.“, meinte Blubs unbeeindruckt. Aber alle sagen diesmal die Wahrheit. „Bis zum Prozessbeginn sitzt Bratsman im Gefängnis.“, erklärte die Nachrichtensprecherin. Das muss ich Mabel erzählen. Ich lief nach oben, dort traf ich Candy und Grenda, die auch hoch liefen. Mabel überholte uns und versperrte die Tür. „Nicht so schnell. Die Jungs gehen nirgendwo hin.“, sagte sie. Sie haben es also auch gesehen. „Was soll das werden, Mabel?“, fragte Grenda, „Der Bösewicht sitzt im Knast. Das müssen wir unbedingt den Jungs sagen.“ „Ganz langsam. Immer sachte mit den jungen Pferden. Ich meine denkt doch mal nach, wenn wir es ihnen nicht sagen, können sie hier bei mir bleiben. Ich meine bei uns.“, wand Mabel ein. „Aber wir können sie nicht hier behalten.“, erkannte Grenda. „Doch ich liebe sie.“, rief Mabel. „Wenn du sie lieben würdest würdest du sie frei lassen!“, wand Candy ein. „Niemals. Jeder Junge in den ich diesen Sommer verknallt war, hat mich verlassen. Das passiert mir nicht nochmal.“, erklärte Mabel. „Wir müssen irgendwie an Mabel vorbei. Sie hat das Boyfieber.“, erkannte Grenda. Candy rannte auf Mabel zu und sie fielen durch die Tür in den Raum. „Euer Produzent Ergan Bratsman sitzt im Gefängnis. Ihr seid frei!“, verkündete Grenda. „Geht! Na los!“, rief Candy. „Wow. Stimmt das Mabeldonna?“, fragte Creggy G. „Äh. Nein, euer Produzent ist immer noch da draußen. Ihr werdet hier bleiben müssen. Wahrscheinlich für immer.“, log Mabel. „Was? Nein, hört nicht auf sie!“, meinte Grenda. „Mabel ist unser Girl, Girl. Sie füllt unseren Futtertrog mit Pizza.“, erklärte Deep Chris. „Und sie legt immer frische Zeitung aus. Sie ist nett.“, ergänzte Chubby Z. „Sie ist nicht nett, Chubby Z.“, widersprach Grenda. „Ihr wollt doch raus, in die Freiheit, oder?“, fragte ich. „Ja, schon, aber …“, fing Deep Chris an. „Dann geht. Mabel wird euch sonst nie gehen lassen!“, stellte ich klar. „Das ist eine Lüge, hört nicht auf ihn.“, rief Mabel und riss sich von Candy los. „Sev´ral Timez!“, sagte sie. „Ja, Mabel Doll.“, antworteten sie. „Entfernt diese drei unverzüglich aus dem Haus, bitte.“, sagte sie. Plötzlich kamen die 5 auf uns zu getanzt. Nicht beeindruckt. Während Candy und Grenda zurück wichen, blieb ich sitzen. „Oh, nein. Wir werden aggressiv angetanzt.“, erkannte Grenda. Plötzlich nahm Leggy P Candy, Chubby Z und Creggy C Grenda und Deep Chris hob mich hoch. „Lass mich runter!“, beschwerte ich mich, doch er ignorierte mich. „Mabel ist die Macht zu Kopf gestiegen. Rettet euch Sev´ral Timez!“, rief Grenda, „Da ging es euch bei eurem Produzenten besser.“ Sev´ral Timez warf uns aus der Zimmertür auf den Gang. Grenda lief zur Tür, öffnete sie und sagte: „Ruf mich an Deep Chris.“ Die Tür wurde aber wieder geschlossen. „Und was machen wir jetzt?“, fragte ich. „Da können wir wohl nichts mehr machen.“, meinte Candy traurig, „Wir können nur hoffen, das Mabel ihren Fehler einsieht und sie frei lässt.“ „Nein, wir dürfen nicht so schnell aufgeben.“, meinte ich. „Ja, wir treffen uns morgen früh am Eingang, der Mystery Shack und versuchen es dann erneut.“, schlug Grenda vor.

Am nächsten Tag trafen wir uns wie abgemacht am Eingang. „Wir müssen die Jungs retten.“, meinte Grenda. „Ich bin bereit mich zu verteidigen.“, rief Candy und hielt zwei Schaumstoffhände hoch. Da ging die Tür auf. Es war Mabel. „Hey, Leute. Tut mir leid, das ich durchgedreht bin. Ein einprägsamer Ohrwurm hat mir klar gemacht, das ihr recht hattet. Könnt ihr mir je vergeben?“, entschuldigte sich Mabel. „Selbstverständlich.“, meinte Grenda. „Na, logisch.“, meinte ich. Mabel umarmte Candy und Grenda. „Freundschaft wiederhergestellt.“, sagte Candy. Da kam Sev´ral Timez. „Was geht ab, Mabel Girl?“, fragte Leggy P. „Du hast gesagt, du willst uns etwas zeigen, oder so.“, erinnerte Chubby Z Mabel. „Jap, das hier.“, rief Mabel und zeigte auf den Wald. „Hey, was? Wer ist dieser große runde helle Freak?“, fragte Chubby Z. „Das Chubby Z ist die Sonne.“, erklärte Mabel. „Der brennt aber krass in meinen Augen. Den Knilch mach ich in einem Anstarrwettbewerb fertig.“, meinte Chubby Z und starrte die Sonne an. „Das solltest du lieber lassen, sonst kannst du später nichts mehr anstarren.“, warnte ich ihn. „Jo, moment. Was ist das für ein grünes Chaos?“, fragte Deep Chris. „Das ist die Natur, Deep Chris.“, erklärte Mabel, „Mr. Bratsman kann euch nichts mehr anhaben. Ihr könnt tun und lassen was ihr wollt und überall hingehen. Ihr seid frei.“ „Frei?“, fragte Chubby Z. „Ihr seid frei! Das heißt ihr könnt euch verdünnisieren.“, jammerte Mabel und versuchte sie in die Freiheit zu ziehen. Mabel hob einen Stock auf und fing an sie an die Beine zu schlagen, damit sie gingen. Endlich gingen die fünf in Richtung Wald. „Jetzt geht endlich, bevor ich es mir anders überlege.“, weinte Mabel. Sev´ral Timez verschwand in einem Busch. „Die überleben keine Woche.“, meinte Candy. „Die überleben nicht mal einen Tag.“, meinte ich.

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