16. – Experiment 78

Am nächsten Tag spielten Dipper und Mabel Minigolf in ihrem Zimmer. Schwabbel war der Schiedsrichter und ich saß daneben und sah zu.Dipper schoss und traf alle Löcher. Schlussendlich flog der Ball aus dem Fenster und traf Stan. „Aua! Mein Kopf! Genau zwischen die Augen!“, rief Stan. „Ja, Stantreffer. Und zählt das?“, freute sich Dipper. „Der Schiedsrichter sagt, das war draußen.“, übersetzte Mabel Schwabbels grunzen. „Du bist gleich draußen.“, lachte Dipper. Sie stichelten sich dann mit ihren Golfschlägern. Plötzlich fing Mabels Katzenwecker an zu miauen. „Ok, Dipper. Machs gut. Ich bin mit Candy und Grenda verabredet.“, sagte sie. „Schon wieder? Du kannst doch nicht mitten im Spiel abhauen.“, meinte Dipper enttäuscht. „Ach, Dummerchen. Ich hau doch nicht ab. Meine Freundinnen kommen zu mir.“, erklärte Mabel. „Wie? Was?“, fragte Dipper und sah sich panisch um, „Oh, nein. Nein. Nein. Nein! Schlafsäcke. Romantische Komödien. Ein Traumboytelefon für angehende Teenes! Du planst doch keine…“ „Pyjamaparty!“, riefen Candy und Grenda als sie rein kamen. „Ahhhhh!!!!!“, rief Dipper. „Reg dich ab das wird schon nicht so schlimm.“, meinte ich.

Nach ein paar Stunden hielten ich und Dipper dieses Geschrei nicht mehr aus. „Mabel!“, rief Dipper wütend, „Könntet ihr das nicht wo anders machen? Ihr lacht in Frequenzen die nur Hunde hören sollten“ „Ach, komm schon. So schlimm ist es auch wieder nicht.“, meinte Mabel. „Oh, doch ist es.“, widersprach ich. „Weißt du was die zwei brauchen?“, fragte Grenda Mabel. „Ein Umstyling.“, erkannte Mabel. Candy holte Schminke, Haargummis und Schleifchen. Mein Fell sträubte sich. Ich und Dipper flüchteten aus dem Zimmer. Dipper konnte gerade noch sein Kissen und Bettdecke retten. Wir machten uns also auf die Suche nach einem Schlafplatz. Da trafen wir Soos. „Soos, können wir heute in deinem Pausenraum pennen?“, fragte Dipper. „Na logisch, Alter.“, sagte Soos und öffnete die Tür. Dahinter waren tausende Leitungen von Strom bis Gas. „Ihr müsst euch nur wie in einem Videospielpuzzelblock bewegen.“, erklärte Soos und setzte sich zwischen die Rohre. „Ist ganz einfach, wenn du nur still hältst.“, erklärte er und verbrannte sich an einem Rohr. „Lass gut sein Soos. Ich find schon was.“, meinte Dipper. Er ging weiter auf die Suche. Da merkte ich, das Stan nicht mehr vorm Fernseher saß. Ich setzte mich also auf den Sessel und schlief ein.

In meinem Traum war ich in einer komischen Halle. Vor mir stand Paul und irgendjemand rief: „Kämpft! Kämpft!“ Paul griff mich an, doch ich wich aus. „Wir sollten nicht gegeneinander kämpfen.“; meinte ich. „Du hast mein Leben zerstört!“, rief Paul und rannte auf mich zu. „Ich weiß es war ein Fehler, doch ich kann es auch nicht mehr ändern.“, erklärte ich. „Es ist allein deine Schuld!“, rief er und schlug mir ins Gesicht. Plötzlich wachte ich neben dem Sessel auf. Denn dort saß Stan, sah fern und rief: „Kämpft! Kämpft!“. Da kamen Dipper und Mabel angelaufen. „Gronkel Stan. Wir wollen getrennte Zimmer.“, rief Dipper.“Hah. Und ich will eine Zaubergeldhose. Träumt weiter.“, lachte Stan. „Eine Zaubergeldhose?“, fragte Mable. Ich könnte im Wald sicher so etwas finden. „Komm schon Gronkel Stan. Da muss es doch eine Lösung geben.“, meinte Dipper. „Es gibt nun mal nur das Zimmer im Dachboden.“, sagte Stan, „Was denkt ihr denn? Das es noch ein verstecktes Geheimzimmer in der Hütte gibt?“ Plötzlich gab es einen lauten Knall. „Leute! Ich hab ein verstecktes Geheimzimmer in der Hütte entdeckt!“, rief Soos. Wir liefen also gespannt zu ihm. „Ich putzte also hinter dem Bücherregal und plötzlich…Boom. Eine Geheimtür. Die Hütte ist voller Geheimnisse.“, erklärte Soos und öffnete die Tür. Dahinter war ein großer Raum mit einem Sofa, mehreren Regalen und einem Teppich. Das ist Stanfords Zimmer. Während sich die anderen staunend umsahen sprang ich auf das Sofa, welches dadurch sehr viel Staub aufwirbelte. Ich sprang von dort aus auf ein kleines Schränkchen. Dort lag eine Brille. Das ist doch Stanfords Brille! Ich schnupperte daran. Kein Zweifel , das ist Stanfords Brille. „Experiment 78.“, las Dipper auf dem Etikett des Teppichs. „Gronkel Stan? Was ist das für ein Zimmer?“, fragte Dipper. „Keine Ahnung. Ein weiteres Zimmer, das ich putzen muss.“, maulte Stan und nahm Stanfords Brille. Ich versuchte noch sie zurück zu holen, doch fiel bei dem Versuch vom Schränkchen. „Problem gelöst. Ich zieh hier ein.“, verkündete Dipper und hielt den Zimmerschlüssel hoch. „Wieso bekommst du dieses Zimmer? Wir haben es gleichzeitig entdeckt.“, bemerkte Mabel. „Nicht so eilig. Ihr wollt beide das Zimmer, ja?“, fragte Stan und nahm Dipper den Schlüssel weg. „Es bekommt derjenige von euch, den ich lieber mag.“, meinte Stan und machte seinen Schnürsenkel auf. Dipper und Mabel stürzten sich wie zwei Bekloppte auf Stans Schuh. „Haha. In die Küche! Kämpft! Kämpft!“, lachte Stan und ging mit den beiden im Schlepptau in die Küche. Doch beide verloren ihn und er rannte weiter in die Küche. Dipper und Mabel rappelten sich auf und wollten ihm folgen, doch Soos versperrte ihnen den Weg. „Moment. Ich weiß nicht Leute, aber dieses Zimmer hat echt Grusel-Vibes. Das Dachbodenzimmer ist doch ganz cool. Vielleicht solltet ihr einfach mehr schätzen was ihr habt.“, meinte Soos. „Ja, ihr hattet doch vorher nie ein Problem mit dem Zimmer.“, wand ich ein. „Und was ist mit der Übernachtungsparty?“, fragte Dipper. „Das war einmal.“, meinte ich. „Und ein mal reich mir voll und ganz!“, rief Dipper und die beiden rannten an Soos vorbei. „Tja, was weiß ich den schon. Wahrscheinlich ist das nur ein ganz normales Zimmer.“, meinte Soos und fing an zu fegen. „Dieses Zimmer ist wirklich nicht normal. Ich hab da so ein Gefühl.“, sagte ich. „Wenn du meinst.“, meinte Soos. Nach einiger Zeit schlief ich auf dem Sofa ein.

Als ich wieder aufwachte, saß Dipper neben mir. Da kam Mabel rein. „Machs dir mal nicht so gemütlich. Ich hab Stan gerade ein Omelett gemacht, das aussieht wie sein Gesicht.“, gab Mabel an, „Find dich damit ab. Ich bin ein Einschleim-Ninja…“ Dipper fing an über den Teppich zu schleichen. An seinen Beinen bildeten sich fast unsichtbare Blitze. Oho. Das bedeutet nichts gutes. Was war Experiment 78 nochmal? Ein Elektronenaustausch. Das führt zu… einem Seelentausch! Dipper und Mabel hatten währenddessen weiter gestritten. „Leute!“, rief ich, „Kommt von dem Teppich runter!“ Doch sie beachteten mich nicht. Die Blitze wurden immer stärker. „Ich sage in Kürze gehört dieses Zimmer mir…“, meinte Dipper. „Hört auf!“, rief ich fast verzweifelt. „..und indann hab ich endlich einen Raum ganz für mich alleine und muss nie wieder irgendetwas mit dir teilen.“, rief Dipper und bevor ich es verhindern konnte gab er Mabel ein High-Five. Es gab eine kleine Explosion. Dipper und Mabel wurden weggeschleudert. Sie setzten sich auf. Anscheinend war ihnen nichts passiert. „Was ist passiert?“, fragte Mabel. „Dipper? Warum trägst du meine Klamotten? Und mein Gesicht!“, rief Dipper erschrocken, „Stecke ich in deinem Körper?“ „Stecke ich in deinem Körper?“, fragte Mabel. Dann fingen sie an zu schreien und rannten panisch durch die Gegend. „Bleibt ruhig. Alles wird gut.“, versuchte ich sie zu beruhigen. „Na, toll. Genau was wir brauchen. Noch eine Gravity Falls Verrücktheit.“, jammerte Mabel nachdem sie sich beruhigt hatten. „Das ist doch bescheuert. Ein Zimmer mit dir zu teilen war schon blöd, aber unsere Körper.“, meinte Dipper. „Igitt. Diese Zahnspange ist ja grässlich. Als würde mein Mund mich hassen und was sind das eigentlich für Dinger“, jammerte Dipper und fummelte an ihrer Frisur rum. „Ich frag mich warum du so schwitzig bist und unbehaglich.“, fragte sich Mabel. Also haben die beiden jetzt Körper getauscht… „Sieh mal“, rief Dipper und lief zu dem Teppichetikett. „Experiment 78. Elektronenteppich. Atome können Elektronen austauschen. Dieser Teppich muss sich statisch so stark aufladen, das er Seelen vertauschen kann. Das war die Statische Aufladung. Vielleicht können wir es so auch wieder rückgängig machen.“, überlegte Dipper. „Ja, ihr müsst euch einfach nur wieder statisch aufladen, berühren und seid dann wieder im richtigen Körper.“, fasste ich zusammen. „Puh. Gut das ich gleich wieder ich bin. Als du hätte ich ja nicht den Hauch einer Chance, den Wettbewerb zu gewinnen.“, lachte Mabel. „Und wenn ich du wäre, was ich auch bin… Dann könnte ich mich doch einfach selbst sabotieren. Dann verliert Mabel alle Schleimpunkte und das Zimmer geht an Dipper.“, erkannte Dipper. Schleimpunkte? „Warte was?“, fragte Mabel. „Gronkel Staaaan! Ich fand dich schon immer voll doof!“, rief Dipper, „Mal sehen, wem er jetzt das Zimmer gibt.“ „Nein, hör auf.“, rief Mabel, wollte hinterher rennen, doch fiel hin. „Mach dir die Schnürsenkel zu.“, beschwerte sich Mabel, machte die Schnürsenkel zu und rannte Dipper hinterher. Die kommen schon klar. Ich setzte mich auf das Sofa und machte ein kurzes Nickerchen.

Kurze Zeit später kam Soos rein um Staub zu saugen und kurz danach auch Schwabel, der sich auf dem Teppich wälzte. „Schwabel, du hast es gut, Alter. Du hast keine Sorgen. Die anderen fänden es wahrscheinlich nicht so süß wenn ich mich nackt auf dem Teppich rekeln würde. Ich wünschte ich wäre ein Schwein.“, sagte Soos. Plötzlich gab es wieder eine kleine Explosion. Ich sprang vom Sofa. „Soos?“, fragte ich. „Jawohlo.“, rief Schwabbel, „Ich sollte meine Wünsche öfter laut aussprechen.“ „Das hat nichts mit Wünschen zu tun sondern mit Elektronenaustausch.“, verbesserte ich ihn. „Ist mir voll kommen egal. Hauptsache ich bin ein Schwein.“, freute sich Soos, „Riech ich da etwa einen Maiskolben?“ Er kletterte auf Sofa in Richtung Fenster. „Du solltest lieber hier bleiben.“, meinte ich, doch er ignorierte mich. Ich folgte ihm also nach draußen. „Warte, Soos.“, rief ich, „Komm lieber wieder zurück.“ „Wieso?“, fragte Soos, „Das ist der beste Tag meines Lebens.“ „Aber es ist für uns Tiere viel zu gefährlich.“, warnte ich ihn. „Ach, was.“, meinte Soos und lief weiter in Richtung Stadt. „Ich bin gespannt, welche spaßigen Abenteuer wohl auf mich warten.“, meinte er. Da sah er eine Schlammpfütze. „Eine Schlammpfütze.“, stellte Soos fest, „Soll ich diesem billigen Klischee nachgeben?“ Bevor ich antworten konnte wälzte er sich schon im Schlamm. Plötzlich kam Alterchen McGucket vorbei. „Gratis Mahlzeit.“, meinte er und kam auf uns zu. „Nein, iss mich nicht. Ich bin ein Mann in einem Schweinekörper.“, rief Soos panisch. „Ja, klar. Das behaupten sie alle.“, lachte McGUcket. „Lauf!“, rief ich und wir rannten davon. Als wir an einem Polizeiauto vorbei rannten, rief Soos: „Hilfe, Polizei!“ „Sei still, Soos. Sie müssen nicht wissen das es noch mehr sprechende Tiere außer mir gibt. Das sie von mir wissen reicht.“, meinte ich. Wir rannten also weiter und versuchten McGucket irgendwie abzuhängen, aber vergebens. Schlussendlich landeten wir in einer Sackgasse. „Aus dir mach ich Frühstücksspeckstreifen.“, meinte McGucket. „Oh, lecker. Da bin ich dabei. Halt. Ich meine…Nein!“, rief Soos. „Das kannst du vergessen, McGucket.“, meinte ich und sprang an seinen Arm. Ich krallte mich in seinen Gips. Er versuchte mich abzuschütteln, aber erfolglos. „Jetzt lauf schon weg, Soos.“, rief ich zu Soos, der noch immer da stand, nun aber loslief. Als Soos die Sackgasse fast verlassen hatte, lies ich McGucket los. Landete und lief Soos nach. „Wir müssen dringend zurück zur Mystery Shack, um das wieder rückgängig zu machen.“, meinte ich. Soos nickte nur panisch.

Als wir wieder in der Mystery Shack waren, noch immer verfolgt von McGucket, stürmten wir in das Zimmer mit Experiment 78. Dort waren gerade Candy, Grenda, Mabel und Dipper und sie waren alle aufgeladen. Soos rannte schnurstracks in Gruppe. Ich bremste ab und sprang von dem Sofa auf einen Schrank. Auch mehrfach kleine Explosionen. „Ich will meinen Körper wieder haben!“, rief jemand. „Gib mir meinen.“, meinte jemand anderes. „Cool, ich bin der Weihnachtsmann.“, freute sich jemand in McGuckets Körper. „Ich hab meine Jugend wieder.“, lachte McGucket, der in Candys KörMcGucket rannte direkt in die Gruppe. Es gabper steckte. „Dann bin ich jetzt also das Schwein. Mal ganz was neues.“, jammerte Dipper, der in Schwabbels Körper war und knabberte an einem Apfel. „Dieser Körper ist meinem gar nicht so unähnlich.“, meinte Soos in Grendas Körper. Da kamen die Polizisten rein. „Uns wurde exzessives Gekicher gemeldet.“, meinte Blubs. Und schon tauschten sie Körper und waren jetzt Dipper und McGucket. Dureland fing an als Dipper gegen die Wand zu rennen. „Ich bin ein schnucker Polizist.“, meinte Candy in Blubs Körper, vorm Spiegel. „Gehen wir auf Verbrecherjagd, Candy.“, meinte Grenda als Dureland. „Gib mir den Schlüssel, Mabel.“, rief Dipper und sprang ihr ins Gesicht. Dann tauschten alle willkürlich Körper. „Mabel, bist du du?“, fragte Dipper Mabel. „Ja, ich bin wieder ich.“, antwortete sie. „Tja und ich hab den Schlüssel.“, lachte Dipper und rannte davon. Alle tauschten noch ein paar mal die Körper, bis jeder seinen Körper wieder hatte. „Sieht ganz so aus, als wären alle wieder sie selbst.“, meinte Mabel, „Abgesehen von Soos. Der wahrscheinlich für immer ein Schwein bleiben wird.“ „Oh, nein. Ich bin wieder normal. So weit man das sagen kann.“, stellte er klar. „Ich würde dich immer noch essen.“, sagte McGucket. „Gut, Alterchen. Das reicht.“, meinte Dipper und brachte ihn mit Mabel nach draußen. Ich ging währenddessen ins Wohnzimmer. Da kam Stan mit Experiment 78 vorbei. Was hat er damit vor? Ich folgte ihm bis zu Snackautomaten. Er gab irgendetwas ein. Der Snackautomat öffnete sich. Stan verschwand nun dahinter, bevor ich ihm folgen konnte. So kommt man also in das Labor.

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