5.1 – Die Liebe seines Lebens

Am nächsten Tag lernte ich Wendy kennen, sie arbeitete mit Soos in der Mystery Shack. Alle chillten in der Mystery Shack, da sie nichts zu tun hatten. Ich saß vor dem Tresen und beobachtete Mabel, die auf einer sich drehenden Erdkugel saß. „Glaubst du an Geister?“, fragte Dipper Mabel. „Ich glaube das du ein Doffbeutel bist.“, lachte Mabel. Dipper stoppte die Erdkugel, wodurch Mabel herunter fiel. Da kam Stan. „Soos. Wendy.“, rief er. Soos kam vom Automaten am anderen Ende des Raums angerannt. „Was gibt es Mister Pines?“, fragte er. „Ich muss weg ihr beide macht die Toiletten sauber. Ja?“, fuhr Stan fort. „Ja, Sir.“, antwortete Soos. „Kommt nicht in Frage.“, widersprach Wendy. „Macht mir keinen Ärger.“,sagte Stan und ging wieder raus. „Hey, Leute.“, sagte Wendy geheimnisvoll. Ich sah sie an. Sie lief durch den Raum und zog einen Vorhang zur Seite. Dahinter war eine Leiter die auf den Dachboden führte. Was da oben wohl ist? Interessiert lief ich zu ihr, genau wie der Rest. „Was ist den das? Eine geheime Leiter aufs Dach?“,fragte sie. „Äh…, das würde Mister Pines gar nicht gefallen.“, warnte Soos unsicher. Wendy ahmte Soos „Äh“ nach, wodurch sie ihm Angst machte. „Können wir echt da hoch klettern?“, fragte Dipper begeistert. Wieso fragt der da noch da ist eine Leiter, na klar kann man da hoch. Wendy bestätigte mich. Dann fingen alle an „Ab aufs Dach“ zu brüllen während sie hoch kletterten. Soos blieb unten, während ich als letzter hinterher kletterte. Die Leiter führte nicht auf den Dachboden, sondern direkt aufs Dach. Wir liefen auf dem Dach rum und betrachteten die tolle Aussicht. Dann kamen wir auf einen Dachvorsprung auf dem ein Sonnenschirm, eine Sonnenliege und eine Tiefkühltruhe standen. Ich setzte mich auf die Sonnenliege und sah mir noch ein wenig die Aussicht an. „Hast du das ganze Zeug hier hoch geschleppt?“, fragte Dipper. „Na ja, ab und zu schleich ich mich während der Arbeit hier hoch. Jeden Tag, die ganze Zeit. Sie nahm einen Tannenzapfen aus einem Eimer und warf ihn gegen das Totem, das auf dem Parkplatz steht. Nun wollten Dipper und Mabel auch mal werfen und nahmen sich einen Tannenzapfen. Dipper traf jedoch ein Auto, bei dem sofort die Alarmanlage anging. „Jackpot.“, meinte Wendy, „Gib mir fünf.“ Und das taten sie. Da fuhr ein Auto auf den Parkplatz. „Hey, da kommen meine Freunde!“, rief sie, „Ihr werdet das doch Stan gegenüber nicht aus plappern, oder?“ Wendy machte einen coolen Abgang über die Bäume, stieg ins Auto ein das sofort los fuhr. „Bis später Wendy.“, rief Dipper lachend. Mabel hatte es sofort bemerkt: „Da ist wohl jemand verknallt.“ „Ach, Quark. Ich finde Wendy einfach cool. Ok?“, versuchte er sich raus zureden. Ich war aber auch Mabels Meinung, dieses Lachen beim Abschied sagte alles. „Ist ja nicht so als würde ich schlaflose Nächte verbringen und ständig an sie denken.“, ergänzte er. Das wollen wir ja mal sehen.

Am Abend rollte ich mich auf dem Teppich ein. Dipper hatte die ganze Nacht kein Auge zugemacht, da bin ich mir sicher. Mindestens nicht die halbe Nacht.

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