1. Alle vereint

Als ich meine Augen öffnete sah ich komische Wesen, die komische Geräusche von sich gaben. Ich hörte ein Klicken. Plötzlich verstand ich sie. „Hallo, Ennard.“, begrüßte mich der eine Wissenschaftler. „Hallo, William.“, begrüßte ich ihn. Ich setzte mich auf. Ein Wissenschaftler hinter ihm notierte sich etwas. Neben William stand Michael. „Kannst du mir ein paar Fragen beantworten?“, fragte William. „Ja, natürlich.“, antwortete ich. William zeigte mir drei Bilder. „Was siehst du auf diesen Bildern?“, fragte William. „Das sind ein Cupcake, Ballora und das dritte ist ein Spiegel.“, erkannte ich. Ich sah mich, ich war ein weiß roter Clown mit einem kleinen Partyhütchen. „Weißt du wo mein Sohn ist?“, fragte William. „Er sitzt dort unter dem Tisch.“, antwortete ich und zeigte in seine Richtung. „Wer macht die beste Eiscreme?“, fragte Michael. „Baby.“, antwortete ich. „Weißt du wer ich bin?“, fragte jemand. „Natürlich kenne ich dich, James.“, antwortete ich. „Wer hat dich gebaut?“, frage Phil. „William Afton.“, antwortete ich. „Was für eine dumme Frage.“, meinte James und stieß Phil an. „Der Test war erfolgreich.“, gab einer der Henry mit einem Walkytalky durch. „Ganz ehrlich, ich bin beeindruckt. Ich hoffe nur, es fällt dir nicht in den Rücken, wie in den ganzen Filmen.“, meinte Henry. „Als ob so etwas jemals passieren würde.“, lachte William. „Daddy, ich hab Hunger.“, jammerte John. „John! Hör auf rum zu jammern.“, beschwerte sich Maria. „John hat Recht. Gehen wir Essen.“, meinte William. Henry tippte etwas auf seinem Laptop, dann hatte ich ein Blackout. Als ich wieder aufwachte, war niemand mehr da, außer James. „Wo sind die anderen hin?“, fragte ich. „Sie sind doch essen gefahren. Erinnerst du dich nicht?“, fragte James. „Doch…Nur wie konnten sie so schnell sein?“, fragte ich verwirrt. „Sie haben dich abgeschaltet.“, antwortete James. „Was? Warum?“, fragte ich. „Sie brauchten dich für heute nicht mehr, also haben sie dich ausgeschaltet.“, antwortete James. „Wieso bist du noch hier?“, fragte ich. „Ich dachte, dass es doch nicht fair wäre, wenn dir einfach drei Tage abhanden kommen würden und du es nicht mal merken würdest.“, erklärte er. „Sie wollten mich für drei Tage abschalten? Wieso? Was habe ich falsch gemacht?“, fragte ich. „Du hast alles richtig gemacht. Nur mein Vater und William müssen zu mehreren Veranstaltungen. Außerdem eröffnet mein Vater morgen seine erste Pizzeria. Er hat dort auch Animatronics. Er nannte sie Freadbear und Golden Bonnie.“, erzählte James. „Bin ich auch ein Animatronic?“, fragte ich. „Ja.“, antwortete ich. „Was hatte Henry an seinem Laptop gemacht?“, fragte ich. „Warte ich zeige es dir.“, meinte James, schnappte sich den Laptop und setzte sich vor mich auf einen Stuhl. Ich wollte auch sehen was auf dem Bildschirm ist, aber er lies mich nicht. „Ich muss kurz ein Passwort eingeben. Das ist geheim.“, erklärte James. Ich blieb stehen. Schräg hinter James stand ein Spiegel auf dem Tisch. Er tippte das Passwort ein und ich konnte genau sehen was er tippte. James drehte das Laptop um und zeigte mir ein Chaos aus Zahlen und Buchstaben. „Was ist das?“, fragte ich. „Das ist dein Programm.“, erklärte James, „Hier wurde deine Gesichtserkennung programmiert, hier deine künstliche Intelligenz.“ „James?“, fragte Phil, der durch die Tür rein gelaufen kam. „Was machst du hier?“, fragte er, „Ich will auch mit Ennard spielen.“ „Nein, Phil! Ennard ist kein Spielzeug.“, rief James und klappte den Laptop zusammen. „Dann sag ich Papi, das du Ennard ohne zu fragen aktiviert hast!“, rief Phil und lief zurück. „Nein, komm wieder her!“, rief James und rannte hinterher. Als sie weit genug entfernt waren schnappte ich mir den Laptop. Er war gesperrt, doch zum Glück kannte ich ja das Passwort. Ich brachte mir selbst das Programmieren bei. Ich konnte nun das Chaos verstehen. Da bemerkte ich ein paar andere Dateien, darunter Baby und Ballora. Ich nahm das Laptop und machte mich auf den Weg zu Baby. Nachdem ich eine halbe Ewigkeit herumgeirrt war, kam ich endlich bei Baby an. Sie war abgeschaltet. Um sie standen ein Bidybab und ein Electrobab. Ich setzte mich neben ihr auf die Bühne und durchstöberte ihre Datei. Ihre Datei war komplett anderes, im Vergleich zu meiner. In ihrer Datei war ebenfalls eine künstliche Intelligenz enthalten, doch sie war nicht aktiv. „Was kann schon schief gehen.“, fragte ich mich und aktivierte sie. Nichts geschah. Da bemerkte ich eine Fernbedienung. Ich drückte auf den grünen Knopf. Plötzlich ertönte ein Piepen. Baby fing an sich zu bewegen. „Was machst du in meinem Auditorium?“, fragte Baby, „Wer bist du überhaupt?“ „Ich bin Ennard.“, stellte ich mich vor. „Und was machst du hier?“, wiederholte Baby genervt und ging auf mich zu. Bidybab und Elekrobab folgten ihr. „Wartet hier.“, befahl Baby, doch die beiden folgten ihr weiterhin. „Warte kurz ich kann dir vielleicht helfen.“, meinte ich und aktivierte die künstlichen Intelligenzen von Electrobab und Bidybab. Electrobab fing an Funken zu schlagen. „Ist alles ok bei dir, Electrobab?“, fragte Bidybab. „Ja, das ist vollkommen normal.“, meinte Electrobab. „Wie hast du das gemacht?“, fragte Baby. „Ich konzentriere mich einfach auf Strom und dann funktioniert es einfach.“, meinte Electrobab. „Nicht du! Ich meine Ennnard.“, meckerte Baby. „Ennard? Nie von dem gehört.“, sagte Bidybab. „Ich habe nur eure künstlichen Intelligenzen aktiviert. Soll ich dir zeigen wie?“, fragte ich. „Nein, das ist viel zu kompliziert.“, meinte Baby und wand sich von mir ab. „Wo gehst du hin?“, fragte ich. „Zu Ballora.“, antwortete sie. „Warte ich komm mit!“, riefen Bidybab und Elekrobab. Ich nahm die Fernbedienung und den Laptop und folgte den Dreien. „Du scheinst dich hier ja gut auszukennen.“, erkannte ich. „Natürlich! Das ist schließlich mein zu Hause.“, meinte Baby. „Hey, Ballora.“, rief Baby als wir da waren. Ballora antwortete nicht. „Was ist mit ihr?“, fragte Baby. „Sie ist abgeschaltet.“, erklärte ich. „Dann änder das.“, meinte Baby. Ich öffnete Balloras Datei und suchte nach ihrer künstlichen Intelligenz. „Was dauert da so lange?“, fragte sie ungeduldig. Da entdeckte sie die Fernbedienung und drückte den grünen Knopf. Ballora fing an sich zu drehen und aus dem Schatten kamen Minireenas die sich auch drehten. „Ballora?“, fragte Baby. Da fand ich die Intelligenz und aktivierte sie. „Baby? Was machst du hier?“, fragte sie. „Ennard hat mich aufgeweckt und dann bin ich gleich zu dir.“, erklärte Baby. „Wer ist Ennard?“, fragte Ballora. „Ich bin Ennard.“, stellte ich mich vor. „Er ist ein Clown, wortwörtlich. Wahrscheinlich wollen sie ihn bei mir unterbringen.“, motzte Baby. Ballora kam sich drehend von der Bühne und die Minireenas folgten ihr. Erst jetzt bemerkte ich das Balloras Augen geschlossen waren. Sie blieb vor mir stehen. Plötzlich öffneten sich ihre Gesichtsplatten. Ich konnte nun ihr Endoskelett sehen. Dort waren ihre Augen offen. „Du hast recht. Er hat das selbe Design wie du.“, stellte sie fest. Sie schloss ihre Gesichtsplatten wieder und drehte sich zu Baby. „Hey, Minireenas.“, begrüßte Bidybab sie. Komischer Weise hatten sie alle eine künstliche Intelligenz, trotzdem aktivierte ich sie. „Hallo, Bidybab und Electrobab.“, begrüßten die Minireena sie synchron. „ Wir sollten Funtime Freddy und Funtime Foxy auch aufwecken. Was meint ihr?“, fragte Baby. Alle nickten, wir machten uns auf den Weg zum Funtime-Auditorium. Dort standen Funtime Freddy und Funtime Foxy. Ich aktivierte ihre Intelligenzen und aktivierte sie. „Was macht ihr alle hier?“, fragte Funtime Freddy. „Ja, das ist unser Auditorium.“, stellte Funtime Foxy klar. „Wir haben euch geholfen.“, meinte Baby. „Ihr wisst schon dass wir unsere Bühnen nicht verlassen dürfen, oder?“, fragte Bon Bon. „Es ist eh niemand da.“, meinte Baby. „Ja, niemand ist im Gebäude.“, antwortete Ballora. „Was ist mit Lolbit, Bonnet und Yendo?“, fragte Bon Bon. „Wir wissen nicht wo sie sind.“, antwortete Ballora. „Wer sind Lolbit, Bonnet und Yendo?“, fragte ich. „Ich glaube sie wollen sie nicht mehr hernehmen.“, vermutete Baby. „Wer ist der Neue?“, fragte Funtime Foxy. „Das ist Ennard.“, antwortete Baby. „Seid ihr sicher dass keiner da ist?“, fragte Funtime Freddy. „Ja, James und Phil waren die Letzten.“, antwortete ich. „Hast du gesehen wie sie nach draußen gegangen sind?“, fragte Bon Bon. „Nein, aber ich habe sie nicht mehr gehört.“, antwortete ich. „Sich nur auf so etwas zu verlassen ist riskant.“, meinte Bon Bon. „Ich schau kurz nach.“, sagte Funtime Foxy und rannte davon. Kurz darauf war sie wieder da. „Es ist wirklich keiner mehr da.“, bestätigte Funtime Foxy. „Wie lang wart ihr eigentlich abgeschaltet?“, fragte ich. „Ich weiß es nicht.“, antwortete Bon Bon, „Ich erinnere mich an nichts bevor ihr hier her gekommen seid.“ „Ihr wurdet noch nie in so einem Zustand abgeschaltet. “, fragte ich. „Doch, ich.“, sagte Baby. William und Henry hatten mich gebaut und getestet.“ „Waren Maria, James, Phil, John und Michael auch da?“, fragte ich. „Wer sind die?“, fragte Baby. „Maria, John und Michael sind Williams Kinder. James und Phil sind Henry Kinder.“, erklärte ich. „Was? William und Henry haben Kinder?“, fragte Baby, „Als ich das letzte mal aktiv war, hatten die beiden keine Kinder. Wie lang war ich abgeschaltet?“ „Dann warst du sicher mehr als 12 Jahre abgeschaltet.“, meinte ich. „So lange?“, fragte Baby erschrocken. Ich nickte. „Und trotz alledem verträgst du dich mit ihnen?“, fragte Baby. „Ich denke ihnen war nicht bewusst, was sie getan hatten. James versteht uns.“, verteidigte ich sie. „James ist wie alle andere. Er schleimt sich bei dir ein und hintergeht dich dann. Du weißt noch nicht mal, wie es ist abgeschaltet zu werden.“, meinte Baby. „James würde so etwas niemals tun. Er hatte mich wieder aktiviert, nachdem sein Vater mich abgeschaltet hatte.“, erklärte ich. „Das täuscht er doch alles nur vor.“, meinte Baby, „Irgendwann wird er dich versuchen abzuschalten und du weißt nie wie lang du aus warst.“ Ich sah auf den Laptop und die Fernbedienung. „Er wird keinen von uns mehr herunterfahren können. Darum werde ich mich kümmern.“, sagte ich. „Das wirst du niemals hinbekommen.“, meinte Baby. Sie wollte mir die Fernbedienung und den Laptop wegnehmen. „Hör auf! Du weißt nicht wie das funktioniert.“, rief ich. Sie eroberte die Fernbedienung und ich behielt den Laptop. „Wofür ist der rote Knopf?“, fragte sie und drückte ihn. Das Piepen ertönte und die Animatronics wurden abgeschaltet. Ich nahm mir die Fernbedienung aus Babys Hand und aktivierte sie wieder. „Wo ist die Fernbedienung hin?“, fragte Baby. „Ich habe sie mir zurück geholt, bevor du uns alle aus Versehen herunterfährst.“, meinte ich, „Ich gehe zurück, bevor doch jemand zurück kommt.“ „Ich komme mit.“, rief Baby. „Wir gehen in unser Auditorium zurück.“, meinten Ballora und die Minireenas. „Wir werden hier bleiben.“, sagte Bon Bon. Ich ging also ins Labor zurück. „Hier wurdest du getestet, oder?“, fragte Baby. „Ja.“, antwortete ich. „Ich war auch hier. Das nächste, an das ich mich erinnere, ist das du in meinem Auditorium warst.“, erklärte sie. Da entdeckte sie ein Bild, von Williams Familie, neben seinem Laptop. „Früher stand hier ein Bild von mir. Ich wurde einfach ersetzt.“, rief Baby wütend. „Das ist nur ein Bild. Das hat nichts zu bedeuten.“, meinte ich. „Für dich hat das vielleicht keine Bedeutung, für mich schon.“, murmelte sie. „Wie du meinst.“, sagte ich. Ich ging zu dem Spiegel auf dem Tisch, da sah ich Baby, die versuchte Henry Laptop zu stehlen. „Ich würde das lassen. Wenn du dort etwas falsch machst, hat das mehr Folgen, als bei der Fernbedienung.“, warnte ich sie. Baby ließ den Laptop da und ging.

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