8. – Die Verschwörung

Stan, Mabel, Dipper und ich fuhren mit dem Auto in die Stadt. Momentan standen wir im Stau. Ich lag zusammengerollt und gelangweilt neben Dipper auf dem Rücksitz. „Nachoohrringe. Ich bin so witzig.“, lachte Mabel. Ich hob den Kopf. Sie hatte sich wirklich aus Nachos Ohringe gemacht. „Na ja, Ansichtssache. Was ist denn heute wieder mit dem Verkehr los? Und wieso sind da vorne Planwagen?“, fragte Stan, „Oh, nein! Nein! Nein!“ Stan fuhr panisch Slalom um die Planwagen. Was ist den jetzt los? Ich krallte mich in den Sitz. „Nicht heute! Nicht heute!“, rief Stan verzweifelt. „Gronkel Stan. Was ist den los?“, fragte Dipper. „Wir müssen hier weg, bevor es zu spät ist!“, rief Stan, „Sie haben uns eingekesselt! Wir sitzen in der Falle. Nein!“ Um uns herum fuhren mehrere Planwagen, weshalb Stan nicht mehr wegfahren konnte. „Ich habe das Gefühl, heute wird ein guter Tag.“, meinte Mabel. Mabel, Dipper und ich stiegen aus dem Auto und sahen uns um. „Man sieh dir nur mal die Stadt an.“, meinte Dipper. Überall liefen Leute in altertümlichen Klamotten rum. „Ach her je. Schon wieder Pioniertag.“, jammerte Stan, „Ein mal im Jahr verkleiden sich diese Hinterwäldler als Volltrottel und feiern den Gründungstag von Gravity Falls.“ Es ist schon wieder Gründungstag? Das ging irgendwie schnell. „Willkommen im Jahr 1863.“, begrüßte uns Toby. „Du kriegst gleich eine auf die Nuss du Wurm!“, drohte Stan, worauf hin Toby panisch davon lief. „Oh, seht doch nur Kerzen ziehen.“, staunte Mabel. „Goldwaschen.“, bemerkte Dipper. Überall waren Stände aufgebaut. Ein Mann heiratete gerade auch einen Specht. „Was hat das den bitte zu bedeuten?“, fragte Mabel, die es auch bemerkt hatte. „Oh, ja. Ich erinnere mich daran. In Gravity Falls, war es früher mal legal Spechte zu heiraten.“, erzählte Dipper. Verrückt. „Es ist immer noch legal. Sehr legal sogar.“, erklärte der Mann. „In wenigen Minuten beginnt die Eröffnungszeremonie.“, verkündete eine Stimme. „Gronkel Stan? Kommst du mit?“, fragte Mabel. „Nein, ohne mich. Und sollte ihr nach Hause kommen und so reden wie diese Eierköpfe, seid ihr für mich gestorben.“, warnte Stan. Mabel und Dipper fingen darauf hin an irgendwelches Zeug zu labbern. Glücklich liefen sie davon. „Ich habe euch gewarnt!“, rief Stan. Ich lief ihnen hinterher. „Her gehört, her gehört.“, rief ein Polizist, „Hiermit ist die feierliche Eröffnungsfeier eröffnet.“ Er stand auf der Bühne neben den Northwests. Ich folgte Dipper und Mabel vor die Bühne. Da erklang diese grässliche Stimme. „Haudi alle zusammen.“, begrüßte Pacifica ihr Publikum, „Ihr kennt mich ja, Pacifica Northwest. Die Ururenkelin des Stadtgründers Nathaniel Northwest. Außerdem bin ich stink reich.“ Alle applaudierten. So eine Angeberin, nur weil sie Geld hat denkt sie sie wäre die Beste. „Also, wenn in euch ein wahrer Pionier steckt, dann kommt auch die Bühne und stellt euch vor.“, sagte sie. „Oh, wie schön eine Mitmachaktion.“, freute sich Mabel. „Ich weiß nicht Mabel ist das Mädchen nicht deine Erzfeindin?“, meinte Dipper. „Er hat Recht, das wäre vielleicht keine so gute Idee.“, meinte ich. „Das ist doch Schnee von gestern.“, lachte sie und lief auf die Bühne. „Das geht so was von schief.“, meinte ich. „Ja, glaub ich auch.“, stimmte Dipper zu. „Unsere erste Newcomerin ist … Mabel.“, verkündete Pacifica wütend. „Jaaa, dann wollen wir diesen Pioniertag mal so richtig rocken.“, rief Mabel begeistert, „Stimmts Leute? USA! USA!“ Alle stimmten mit ein, auch ich. „Ich sage es dir ja nur ungern, aber der Pioniertag ist für ernsthafte Leute und du bist ein einziger Witz. Ich bitte dich, ein Hündchen das Basketball spielt? Du bist ja so albern Mabel.“, motzte Pacifica. Mabel versuchte das Bild auf ihrem Pulover daraufhin zu verstecken. „Hey, ich kann auch Ernst sein.“,meinte Mabel. „An deinen Ohren hängen Nachoohringe Liebes.“, lachte sie, „Wow. Fremd schämen hoch zehn. Eine Runde Applaus Leute.“ Mabel sah traurig zu Boden und ging von der Bühne. Wie kann diese blöde Kuh nur so fies sein. Mabel hat ihr nichts getan und sie macht sie vor der gesamten Stadt lächerlich. Ich lief Dipper hinterher, der zu Mabel wollte. „Hey, alles ok bei dir?“, fragte Dipper sie, als wir sie gefunden hatten. „Ich brauche jetzt altmodische Karamelbonbons.“, meinte sie traurig. „Lass uns abhauen.“, schlug Dipper vor. Wir gingen zu einem Denkmal und kauften Mabel zwischendurch Karamelbonbons. „Dipper, kann ich dich mal etwas fragen? Findest du, ich bin albern?“, fragte sie. „Ähh. Nöö“, antwortete Dipper. „Ohh. Ich wusste es. Die Nachoohringe, der Pullover. Ich dachte das wäre charmant, aber die Leute halten mich für eine Lachnummer.“, jammerte Mabel, warf ihre Nachoohringe weg, zog ihren Pullover aus und band ihn sich um den Bauch. „Hör auf Mabel“, meinte Dipper, „Du liebst diesen Pullover.“ „Hab ich, bis Pacifica ihn mir madig gemacht hat.“, erklärte Mabel, „Die macht einem alles madig.“ „Pacifica. Die glaubt wohl nur weil sie mit dem Stadtgründer verwandt ist, kann sie alle wie Dreck behandeln. Der muss man eine Lektion erteilen.“, ärgerte sich Dipper. Er hat Recht, die hat eigentlich keinen Grund sich so aufzuspielen. „Moment mal. Ich glaube ich habe etwas über ihren Ururgroßvater gelesen.“, bemerkte Dipper und holte das Stanfords Buch raus. „Natürlich. Oh, das ist perfekt.“,freute sich Dipper. Er begann in altertümlicher Betonung: „Im Zuge meiner zahlreichen Ermittlungen. … Kommt das gut mit so ’ner Stimme?“ Ich und Mabel schüttelten den Kopf. „Na gut. Dann lese ich normal weiter.“, erzählte Dipper, „Im Zuge meiner zahlreichen Ermitlungen habe ich eine Entdeckung gemacht. Möglicher Weise ist Nathaniel Northwest gar nicht der Gründer von Gravity Falls. Der Beweis dieses Geheimnisses befindet sich irgendwo auf dem beigefügten Dokument. Wenn ich doch nur den Code dazu knacken könnte.“ Er holte ein Blatt Papier aus dem Buch. Northwest sind vielleicht gar nicht die Gründerfamilie! Ist das das Rätsel von dem Stanford erzählt hatte, es aber nicht lösen konnte? „Oh man. Sollte das wahr sein, ist Pacificas Familie nichts als ein Haufen Hochstappler. Das könnte eine riesen Verschwörung sein.“,freute er sich. „Wirklich?“, fragte Mabel und strahlte. „Der Sache muss ich auf den Grund gehen.“, sagte er. „Warte, ich begleite dich. Verschwörungen sind eine ernste Angelegenheit.“,erkannte sie. „Oh, ja. Auf jeden Fall.“, stimmte Dipper zu. „Wenn ich dir helfe den Code zu knacken, kann keiner mehr behaupten ich sei albern.“,bemerkte Mabel. „Ja.“, freute sich Dipper, „Geheimnisgeschwister?“ „Ich dachte du findest das blöd.“, meinte sie. „Langsam gewöhn ich mich dran.“, antwortete er. „Wie kommt ihr eigentlich darauf das ihr das Rätsel lösen könnt?“, fragte ich. „So schwer kann das sicher nicht sein.“, meinte Dipper. „Aber wenn er es schon nicht geschafft hat, wie wollt ihr das hinkriegen?“, fragte ich. „Der Autor, hatte vielleicht nicht so gute Mittel um nach zu forschen, wie wir heute.“, erklärte Dipper. Sie kennen also Stanford nicht. Interessant. „Also los. Zur Bücherei!“, rief Dipper. Wir liefen also schnurstracks zur Bücherei. „Na gut. Mabel, Leon, beweisen wir das Nathaniel Northwest nicht der Gründer von Gravity Falls ist, und weisen Pacifica damit in ihre Schranken.“, erklärte Dipper. „Wer so ein schwieriges Rätsel löst, kann nicht albern sein. Ich bin Ernst. Total Ernst.“, motivierte sich Mabel. „Dazu müssen wir nur diesen Code knacken. Mal sehen. Es ist nicht ägptisch. Keine Nummerologie. Keine … Halt! Natürlich! Das Dreieck ist das alchemistische Symbol für Flamme. Zünden wir das Teil an und es wird uns sein Geheimnis offenbaren.“,meinte Dipper. „Es ist so offensichtlich.“, meinte Mabel. „Offensichtlich ja. Richtig. Nein. Es ist sicher eine Falle.“, meinte ich. „Wie kommst du jetzt darauf?“, fragte Dipper. „Wenn du es verbrennst und es falsch war hast du keine Anhaltspunkte mehr, da diese zerstört sind.“,warnte ich sie. „Ach was. Sei nicht so negativ.“, meinte Mabel und strich mir über den Kopf. Dipper holte eine Kerze. „Na, dann verbrennen wir das Dokument und Mabel …“, rief Dipper. „Wap. Ich hab nen Hut gebastelt. Och ich hab schon wieder was albernes getan.“,erkannte Mabel. Sie hatte aus dem Blatt einen Papierhut gefaltet. „Moment mal. Du hast eine Karte daraus gefaltet.“, merkte er, „Und ich wollte es gerade verbrennen.“ „Wir suchen zwei Kinder mit einer Katze, die Möglicherweise lesen.“, sagte jemand. Ich sah durch einen Gang in Richtung Eingang. Dort standen Sheriff Blubs und Deputy Durland, mit einer Glocke. „Leute. Wir haben ein Problem.“, bemerkte ich. „Was? Ohh..“, merkte Dipper. „Wir verfolgen sie aus geheimen Gründen.“, erklärte Durland. Wir versteckten uns unter einem Tisch. „Vielleicht sollten wir uns besser aus dem Staub machen.“, schlug Dipper vor. „Ja, und wo hin?“,fragte ich. „Na, wo uns die Karte hin führt.“, erklärte Dipper. „Die Karte führt uns direkt zu dem Heimatmuseum von Gravity Falls.“, erkannte Mabel. „Na dann. Los.“,flüsterte ich. Wir schlichen uns aus der Bücherei. Und liefen zum Museum. Wir standen davor. „Da sind wir also.“, erkannte ich. „Ihr wisst was das bedeutet? Wir werden da einbrechen müssen.“, meinte Dipper dramatisch. „Oder es ist Pioniertag und der Eintritt ist kostenlos.“, widersprach ich. Wir gingen also ins Museum. „Hier habt ihr eure Gratis Pioniertagesausweise und eure Ballons in blau und pink.“, begrüßte uns die Frau am Eingang. „Wir sind drin.“, sagte Dipper dramatisch. „Und was machen wir jetzt?“, fragte Mabel während wir durch Museum liefen. „Klauen wir Thomas Jeffersons Brustkorb?“, schlug sie vor. Igitt. „Igitt. Nein. Der Karte zufolge befindet sich der nächste Hinweis auf den wahren Stadtgründer. Hier.“, erklärte er, „Besser wir beeilen uns ein wenig. Ich habe das Gefühl, die Polizisten haben in der Bücherei keine Bücher gesucht.“ „Ich glaube der mit der Glocke kann nicht lesen.“, merkte Mabel. „Da geb ich dir recht.“, meinte ich. „Was soll das überhaupt darstellen.“, fragte Dipper. Angestrengt versuchten wir zu verstehen was auf dem Bild abgebildet war. Mabel setzte sich auf die Bank. „Hey, du Bild, sei doch nicht so blöde.“, jammerte sie, „Ah, es funktioniert.“ Ich und Dipper drehten uns um. Mabel lag mit dem Rücken auf der Bank und sah das Bild erstaunt an. Wir taten das selbe. Es war ein Engel. „Warte! Das ist keine abstrakte Kunst. Es hängt nur falsch rum.“, rief Dipper. „Diese Statue hab ich doch auf dem Friedhof gesehen.“, erkannte Mabel. „Los gehen wir.“, rief Dipper. Da kamen die Polizisten. „Wie sollen wir jetzt noch entkommen?“, fragte Dipper. „Einfach Augen zu und durch.“, sagte ich. Wir rannten an den Polizisten vorbei nach draußen. Wir liefen weiter bis zum Friedhof. Dort stand wirklich die Statue. „Hmm. Ich vermute, die Statue deutet auf den nächsten Hinweis.“, überlegte Dipper. „Ekelhaft. Die popelt mir in der Nase.“, lachte Mabel. Sie hatte sich so an die Statue gestellt das es wirklich so aussah. Dadurch legte Mabel einen Schalter um. Eine Grabplatte verschob sich und eine Treppe kam zum Vorschein. „Mabel sieh nur.“, staunte Dipper. „Hah, wer ist jetzt albern Pacifica?“, lachte Mabel. Vorsichtig gingen wir die Treppe hinunter. „Jetzt hat uns das Verschwörungstheorienfieber gepackt. Ich fühle mich ja so was von absolut ernst.“, meinte sie. „Ok, hoffentlich ist es kein Hinterhalt.“, überlegte Dipper. „Hintern halt.“, lachte sie. „Passt einfach auf irgendwelche Fallen auf.“, warnte ich. „Schon klar.“, lachte Mabel und trat auf einen Knopf. Plötzlich schossen tausende Betäubungspfeile aus der Wand. „Betäubungspfeile!“, schrie Dipper. Wir rannten so schnell es ging den Gang vor uns entlang und fielen in ein Loch, das in einem alten Versteck endete. „Das ist eine Fundgrube historischer geheimnisvoller Dinge.“, rief Mabel und kramte in ein paar Zetteln herum. „Oh, man. Ben Frenklin war in Wirklichkeit doch eine Frau!“, rief sie. „Hey, Jackpot. Die Northwest Vertuschung. Gleich wissen wir, wer der wahre Stadtgründer war.“, freute sich Dipper und sah sich den Ordner durch, den er entdeckt hatte. „Hier soll festgehalten werden, dass Nathaniel Northwest, legendärer Gründer von Gravity Falls, tatsächlich ein Hochstapler war.“, las er vor, „und nichts als der Mist schaufelnde Dorfdepp.“ Dipper lachte. Das sollte lieber auch geheim bleiben. Das könnte sonst riesen Ärger geben. „Oh, schlechte Neuigkeiten für Pacifica. Warte bis die Presse davon erfährt.“, rief Dipper. „Wenn die Leute wissen das ich eine historische Verschwörung aufgedeckt habe nennen sie mich nicht mehr albern.“, freute Mabel sich. „Der wahre Gründer von Gravity Falls war Sir Lord Quentin Trembley der dritte Landjunker“, las er weiter. „Wer ist Quentin Trembley?“, fragte Mabel. Plötzlich leuchtete das grelle Licht einer Taschenlampe hinter uns auf. „Das geht euch gar nichts an.“, rief Blubs. „Wuhh. Wir haben euch! Wuhh.“, jubelte sein Helfer und fiel zu Boden. Sein ganzer Rücken war voll mit Betäubungspfeilen. „Er hat ziemlich viele von diesen Pfeilen abbekommen.“, erklärte Blubs. Nach einiger Zeit wachte Durland auf. „Ich tue das wirklich nur ungern, aber Quentin Trembley ist ein Anliegen nationaler Sicherheit.“, erklärte er. „Seltsam, ich sehe nur noch schwarz weiß.“, meinte Durland, der kurz davor war wieder einzuschlafen. „Wieso nationaler Sicherheit?“, fragte Dipper. „Und wer ist dieser Quentin Trembley überhaupt?“, fragte Mabel weiter. „Seht es euch selbst an.“, sagte Blubs und holte eine alte Filmrolle aus seinem Hut, die er in einen verstaubten Projektor einlegte. „Das ist ja nicht mal ein Farbfilm.“, beschwerte sich Mabel. „Psst. Mabel!“, ermahnte Dipper sie. „Wenn sie das hier sehen, sind sie eine der 8 Personen mit der Sondergenehmigung um dieses Filmmaterial ansehen zu dürfen. Genau genommen werde sogar ich erschossen werden, wenn diese Filmaufnahmen beendet sind. Was? …. Nicht? Da bin ich aber erleichtert.“, erzählte der Mann im Film, „Von allen Geheimnissen Amerikas ist das peinlichste das von Quentin Trembley, dem 8½ Presidenten der USA.“ „President?“, fragten Mabel,Dipper und ich. „8½ ?“, fragte Mabel. „Nachdem er die Wahl 1937 mit einem Erdrutschsieg gewann…“, erzählte der Mann weiter, „… handelte sich Quentin Trembley rasch den Ruf als Amerikas albernster President ein“ Man sah einzelne Bilder von ihm, zu denen der Mann etwas erzählte:„Er führte Krieg gegen Pfannkuchen, berief 6 Babys in den obersten Gerichtshof und erlies eine Anti-Hosen-Erklärung. Doch das schlimmste war seine Rede zur Lage der Nation.“ „Das einzige was wir zu fürchten haben sind riesengroße menschenfressende Spinnen.“, hörte man Trembley. „Er wurde aus dem Amt entlassen und floh in ein unberührtes Tal, das er Gravity Falls nannte und in dem er mit hoher Geschwindigkeit aufschlug. Trembleys blamable Amtszeit wurde aus der Geschichte gestrichen und offiziell William Henri Harrison zugeschrieben und die Stadtgründung von Gravity Falls dem unbedeutenden Nathaniel Northwest. Der Verbleib von Trembleys körperlichen Überresten ist nicht bekannt.“,erzählte er. Dann endete der Film. „Er war es bis heute.“, sagte Blubs und leuchtete mit der Lampe auf einen großen orangen Klotz, in dem wirklich Trembley war. „Wow. Ist das etwa Bernstein oder so was?“, fragte Dipper. „Der Narr dachte er könnte ewig leben in dem er sich in einen massiven Block Erdnusskrokant hüllt.“,erklärte Blubs. Erdnusskrokant? „Coole Aktion, Mr. President. Trembleys Leichnam zu finden war unser Spezialauftrag und jetzt, dank euch, ist er vollendet.“, freute sich Blubs. „Und wir mussten nichts weiter tun als der Bonbonpapierspur eines kleinen Mädchens zu folgen.“,meinte Durland. „Ich Blödi.“, schimpfte Mabel sich selbst. „Da ihr zwei jetzt die Wahrheit wisst. Nun ja. Können wir euch nicht einfach so davon spazieren lassen.“, meinte Blubs. „Heißt das sie …“, rief Dipper. „… werden uns alle umbringen?“, rief Mabel. Mein Fell sträubte sich bei dem Gedanken. „Oh. Nein“, schrie Durland. „Nicht doch. Ganz ruhig. Nein beruhige dich Kumpel.“, beruhigte Blubs, „Wir werden euch und den ganzen Kram hier nach Washington verfrachten und ihr dürft nie mehr zurück kommen.“ „Und das soll es besser machen?“, fauchte ich, „Ich lass mich nicht nach Washington verfrachten.“ Ich lief auf Blubs zu. „Ahhh! Eine sprechende Katze!“, schrie Durland und schlug mir mit der Glocke auf den Kopf, wodurch ich mein Bewusstsein verlor. Als ich aufwachte hörte ich Dipper und Mabel die gegen eine Wand hämmerten und etwas riefen. Mein Schädel brummte zwar noch ein wenig, aber das sollte jetzt nicht mein größtes Problem sein. Anscheinend waren wir auf dem Weg nach Washington. „Warum hab ich denn nur eine Bonbonpapierspur hinterlassen? Ach, das ist alles meine Schuld und Pacifica hatte die ganze Zeit recht. Ich bin nichts weiter als eine Versagerin, genauso wie dieser peinliche President Dings Bums.“, jammerte Mabel. Ich ging zu ihnen. Mabel brach ein Stück aus dem Brocken mit Trembley. Plötzlich riss der ganze Erdnusskrokantblock auseinander. „Ich bin es Quentin Trembley.“, stellte er sich vor und riss seine Hose ab. „Wie kann das sein?“, rief ich erstaunt, doch er beachtete mich nicht. „Sie sind ja lebendig, aber warum?“, freute sich Dipper. „Erdnusskrokant hat tatsächlich lebenserhaltende Wirkstoffe. Sie sind überhaupt nicht albern, sie sind genial“, freute sich Mabel. „Genau wie du meine Kleine, du bist meinen Hinweisen gefolgt und hast mich aus meinem köstlichen Grab befreit.“, lobte er sie. „Er hat recht. Aus Karten Hüte falten, sich auf den Kopf stellen. Deine Albernheit hat den Code geknackt, was ernsthaften Polizisten nicht gelungen ist.“, lobt Dipper sie. Stimmt. Es ist also manchmal gar nicht so schlecht albern zu sein. „Ach, bitte nicht doch.“, sagte Mabel und wurde rot. Ich ging zu ihnen rüber. Wie kann es sein das er noch lebt, das ist unmöglich. „Ohh, ein kleines süßes Kätzchen.“, rief Trembley als er mich bemerkte und hob mich hoch. „Lass mich bitte wieder runter. Ich bin kein kleines süßes Kätzchen, auch wenn ich so aussehe.“, fauchte ich. „Eine sprechende Katze. Wie interessant.“, stellte er fest und lies mich glücklicher Weise wieder runter. „Bei Jefferson! Wir scheinen in einer Kisten förmigen Schachtel eingesperrt zu sein.“, bemerkte Trembley. „Es ist eine Kiste Mister President.“, erklärte Mabel ihm. „Nur gut, das ich den Präsidenten Schlüssel habe, der jedes Schloss in Amerika öffnet.“, gab er an und zog einen goldenen Schlüssel aus seiner Jacke und lief an eine der Wände. „Und welches Schloss wollen sie öffnen? In einer Kiste gibt es nämlich kein Schloss.“, bemerkte ich. „Vertrau mir kleiner Freund. Hier ist ein Schloss, auch wenn es versteckt ist.“, meinte er. „Wenn sie meinen.“, sagte ich ungläubig. Trembley versuchte den Schlüssel in die Wand zustecken. „Ich glaube nicht das das funktioniert.“, stimmte Dipper mir zu. „Holz! Das ist mein alter Erzfeind um hier raus zukommen benötigen wir den albernsten Plan, den sich jemals jemand ausgedacht hat.“, schlug Trembley vor. „Ich weiß schon wer ihnen dabei helfen kann.“, sagte Dipper. „Wie wärs zum Beispiel mit diesem Loch?“, schlug Mabel vor. „Ja, wir springen einfach durch.“; stimmte Trembley zu. „Um den Code zu knacken brauchten wir Albernheit. Hier bringt es uns aber wenig.“, erklärte ich Dipper, während Trembley und Mabel versuchten durch ein Astloch in der Kiste raus zukommen. „Ich bin mir auch nicht sicher ob das was bringt.“, stimmte Dipper mir zu. „Vertraut der Albernheit!“, rief Mabel. Da hörten wir einen Specht klopfen. „Ist das meine 3.Frau? Sandy?“, fragte Trembley. Plötzlich brach die Kiste zusammen. „Es hat doch geklappt.“, erkannte ich erstaunt. „Tja, durch das Loch haben wir nicht gepasst. Bauen wir die Kiste zusammen und versuchen es nochmal.“, schlug Trembley vor. „Vergiss es!“, rief ich. „Nichts wie weg hier.“, rief Dipper und rannte los. „Auch ne gute Idee.“, erkannte Trembley. Wir folgten Dipper zu einer Schiebetür, die wahrscheinlich zu den Personenwagons führte. An einer Eismaschine vor uns stand Durland. „Blubs!“, rief er und lies seinen Becher mit Eiswürfeln fallen. Dipper knallte die Tür zu und rannte zurück, doch dort war das Ende des Zugs. Wir kletterten aufs Dach, gefolgt von den Polizisten. Wir liefen übers Dach bis auch dies endete. „Es gibt keinen Ausweg. Ihr könnt nicht…“, sagte Blubs erschöpft, „Ich muss kurz verschnaufen.“ „Alles ok Sheriff, darf ich ihnen was bringen?“, bot Durland an. „Deputy Durland, du bist wahrlich ein ungeschliffener Diamant.“, meinte Blubs. „Sheriff Blubs! Wollen sie uns den tatsächlich alle in irgendein Staatsgefängnis sperren?“, fragte Dipper verzweifelt. „Ich habe keine andere Wahl, wir bekommen Anweisungen von ganz oben.“, erklärte Blubs. „Moment, Quentin. Haben sie jemals ein Amtsverzicht unterzeichnet?“, fragte Dipper. „Nein, Sir. Ich habe einen Salamander verschluckt und bin aus dem Fenster gesprungen.“, erzählte er. Bitte was? „Dann sind sie genau genommen immer noch der Präsident der Vereinigten Staaten! Richtig? Und ihr müsst seinen Anweisungen folgen.“, erkannte Dipper. „Als Präsident zahlreicher vereinigter Staaten befehle ich euch hier mit so zu tun als wäre nichts von alle dem passiert und schicke euch in einen herrlichen Urlaub.“, verkündete er und stieß sich den Kopf an einem Schild. „Einen Urlaub? Wo wolltest du schon immer mal hin fahren? 1, 2 ….“, freute sich Blubs. „In den Monsterwasserrutschenpark in Great Mishigen!“, riefen die beiden. Wir stiegen an der nächste Haltestelle ab und fuhren zurück nach Gravity Falls, während die Polizisten in den Urlaub fuhren. „Du hast deinem Land einen unschätzbaren Dienst erwiesen.Als Dank dafür möchte ich dich zur Kongressabgeordneten ernennen.“,lobte Trembley Mabel und gab ihr einen Hut. „Na, super. Ich legalisiere alles!“, freute sich Mabel. „Und Roderick…“, begann Trembley. „Ähh.. Eigentlich..“, widersprach Dipper. „… du verehrter Junge wirst zusammen mit deinem sprechenden Kätzchens die Geheimnisse dieses wundervollen Landes entschlüsseln und deshalb überreiche ich dir meinen Präsidentenschlüssel.“, sagte er. Zusammen gingen wir zurück auf den Marktplatz. Trembley erzählte währenddessen etwas über die Zeit als Präsident. Als Mabel Pacifica entdeckte lief sie sofort hin. „Hey, Pacifica. Ich habe eine Regierungsverschwörung über den 8½ Präsident der Vereinigten Staaten aufgedeckt. Wer ist jetzt albern?“, erzählte Mabel. „Was? Wer ist den dieser Trottel?“, fragte Pacifica. Nicht weit entfernt von uns prügelte sich Trembley mit einem Weißkopfadler. „Das ist der 8½ Präsident von Amerika. Ich weiß was du jetzt denkst. Wie kann es sein das er noch lebt? Tja. Er hat in einem Block Erdnusskrokant überlebt und…“, erklärte Mabel. „Wow. Du bist wirklich ein bedauernswertes dummes kleines Mädchen. Übrigens schicker Zylinder. Oh. Wie ich sehe steckt euer Auto im Schlamm fest. Viel Spaß beim nach Hause laufen“, lachte Pacifica. Sie ging zu ihren Eltern und sie fuhren in ihrer Limosine los. Diese eingebildete dumme Kuh! „Willst du ihr den gar nichts von ihrem Hochstapler Großvater erzählen?“, fragte Dipper. „Ja, stimmt das wird für sie sicher ein Schock sein.“,stimmte ich zu. „Wisst ihr was, ich muss niemanden etwas beweisen. Ich hab gelernt, dass es großartig ist albern zu sein“, freute sich Mabel. Da fuhr Pacificas Limosine vorbei. „Also ich habe nichts gelernt. Hey, Pacifica!“, rief Dipper und lief zu der langsamer werdenden Limosine. „Nathaniel Northwest ist nicht der Gründer von Gravity Falls. Deine Familie ist eine Mogelpackung. Komm damit klar.“,sagte Dipper und gab ihr den Beweis den er mitgenommen hatte. Die Limosine fuhr weiter. „Mann, Rache wird echt unterschätzt. Das hat sich super an gefühlt.“, freute sich Dipper. „Kinder, ich werde anderswo gebraucht. Aber ihr sollt wissen, das ich immer hier sein werde. Auf dem -12 Dollarschein.“, verabschiedete sich Trembley und gab Dipper einen -12 Dollarschein. „Wow. Aber der ist ja absolut wertlos.“, bemerkte Dipper. „Er ist sogar noch weniger als wertlos.“, erklärte er, „Trembley von dannen!“ Er sprang rückwärts auf ein Pferd was davon lief. „Was glaubt ihr wo er jetzt hingeht?“, fragte Mabel. „Ich denke er fällt von ner Klippe.“, spekulierte Dipper. „Naja was auch immer er wird nicht lang überleben.“, stellte ich fest. „Ja“, stimmten mir die beiden zu. Wir gingen zurück zur Mystery Shack. Auf dem Weg, trafen wir Stan, der an einem Pranger stand, er erzählte uns wie sein Tag so war, am Pranger. „Du hast heute echt viel durchgemacht.“, bemitleidete Mabel ihn. Dipper nahm den Präsidentenschlüssel und schloss den Pranger auf. „Er passt!“, reif Dipper begeistert. Was? Ich dachte das ist ein Symbolschlüssel. Ob er magisch ist? „Was hat das mit dem Zylinder auf sich?“, fragte Stan. „Ich bin Kongressabgeordnete!“, freute sich Mabel. „Entschuldigung?“, fragte Stan verwirrt. „In Ordnung du bist offiziell entschuldigt.“, lachte Mabel. „Oh je. Aus dir werd ich wohl niemals schlau werden. Was Kleine?“, bemerkte Stan. „Dazu wird es nicht kommen Gronkel Stan. Oh nein. Niemals.“, prophezeite sie, „Mabel von dannen!“ Sie sprang rückwärts durch ein Fenster. „Es geht mir gut.“, versicherte sie. Wir machten uns auf den Weg zur Mystery Shack, während Mabel Stan von Trembley und der Verschwörung erzählte.

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