{"id":1250,"date":"2025-09-05T21:12:10","date_gmt":"2025-09-05T21:12:10","guid":{"rendered":"https:\/\/fanfiction.froxot.com\/?p=1250"},"modified":"2026-04-14T14:11:32","modified_gmt":"2026-04-14T14:11:32","slug":"5-back-to-school","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fanfiction.froxot.com\/?p=1250","title":{"rendered":"5. Back To School"},"content":{"rendered":"\n<p>Ein lautes Piepen riss Charles aus seinem Schlaf. Hektisch rappelte er sich auf und sah sich verwirrt um. Auf seinem Handy blinkte eine Nachricht. \u201cBitte begebe dich zur Schule in den Raum C0 13.\u201d Schnell beendete er das nervt\u00f6tende Piepen mit einem Klick auf das X. Endlich kehrte Ruhe ein. In seinem Kopf kreisten noch immer Reste seines Traums, die so zerfetzt waren, dass man sie niemals rekonstruieren k\u00f6nnte. G\u00e4hnend streckte er sich und schlurfte unmotiviert in die K\u00fcche. Langsam kam die M\u00fcdigkeit zur\u00fcck, das konnte er nicht zulassen, also machte er sich einen Kaffee. Mit einem tiefen Atemzug nahm er den warmen Duft auf. Es war still, nur drau\u00dfen zwitscherten die V\u00f6gel. Gen\u00fcsslich trank er seinen Kaffee, w\u00e4hrend er ein paar Dinge wie einen kleinen Block und einige Stifte zusammensammelte. Er lie\u00df sie in seiner Innentasche verschwinden, stellte seine leere Tasse neben die Sp\u00fcle und machte sich auf den Weg zur Schule.<br>\n\u00bbDiesmal wird es anders. Hier kennt mich keiner. Ich schaff\u2019 das, ich darf nur nicht seltsam sein. Sei nicht seltsam. Hoffentlich macht mir Samuel das nicht kaputt, er ist ganz ok, aber er wei\u00df zu viel\u2026\u00ab, murmelte er vor sich hin.\nOben auf dem Berg thronte die Schule, ein etwas auf alt gemachtes Geb\u00e4ude, das alles \u00fcberwachen konnte. Auf dem gegen\u00fcberliegenden Berg auf der anderen Seite der Stadt befand sich die Kirche mit ihren funkelnden Verzierungen entlang des Turmdachs.<br>\nAn der T\u00fcr hingen Zettel mit der Klassenverteilung. Jede Jahrgangsstufe hatte genau eine Klasse. Schnell fand Charles seine und machte sich auf den Weg zu seinem Klassenzimmer. In den leeren G\u00e4ngen h\u00f6rte er das Echo seiner Schritte. Wenn er an R\u00e4umen vorbeilief, konnte er die Gespr\u00e4che durch die angelehnten T\u00fcren h\u00f6ren. Kurz vor Ende des Gangs blieb er stehen. C0 13, das muss es sein. Vorsichtig dr\u00fcckte er die T\u00fcr auf. Drinnen waren schon ein paar seiner neuen Mitsch\u00fcler, die es sich schon gem\u00fctlich gemacht hatten. Aufmerksam sah er sich jeden genau an. Keiner von ihnen kam ihm bekannt vor. Keiner schenkte ihm Aufmerksamkeit und ruhig bahnte er sich seinen Weg durch die Tische zu einem Fensterplatz. So leise wie m\u00f6glich lie\u00df er sich nieder, holte seinen kleinen Notizblock aus seiner Jackentasche, sowie einen Stift und fing an, kleine Katzen zu zeichnen. So wie immer mehr K\u00e4tzchen auf dem Blatt erschienen, tauchten auch immer mehr seiner Mitsch\u00fcler auf.<br>\n\u00bbEntschuldigung, ist hier noch frei?\u00ab<br>\n\u00dcberrascht sah Charles auf. Neben dem Tisch stand ein M\u00e4dchen mit langen welligen braunen Haaren und blauen Augen, die im Sonnenlicht funkelten.<br>\n\u00bb\u00c4hm, ich, ja, \u00e4hm, ja, ich denke schon.\u00ab Stotterte er \u00fcberfordert vor sich hin.<br>\u00bbDank dir.\u00ab Am\u00fcsiert setzte sie sich neben ihn. \u00bbIch bin \u00fcbrigens Cindy und du?\u00ab<br>\n\u00bbIch bin Charles.\u00ab Er l\u00e4chelte leicht nerv\u00f6s.<br>\n\u00bbDu hast dir einen guten Platz ausgesucht, das muss ich schon sagen.\u00ab Sie warf einen Blick an Charles vorbei aus dem Fenster.<br>\n\u00bbMan kann von hieraus die ganze Stadt sehen.\u00ab<br>\n\u00bbTatsache, da hinten ist mein Haus, da hinten ganz am Rand.\u00ab Sie zeigte auf ein kleines Haus, am anderen Ende der Stadt. <br>\n\u00bbMeins ist etwas mehr im Zentrum. Da vorne. Das dritte von links.\u00ab<br>\n\u00bbHey, ihr Zwei.\u00ab Samuel lie\u00df sich auf den Stuhl vor ihnen fallen.<br>\n\u00bbDarf ich vorstellen? Das ist Samuel und Samuel, das ist Cindy.\u00ab<br>\n\u00bbSch\u00f6n dich kennenzulernen.\u00ab Sie l\u00e4chelte. \u00bbKennt ihr euch schon l\u00e4nger?\u00ab<br>\n\u00bbJap, wir kommen aus derselben Stadt, da waren wir auch in der selben Klasse und\u2026\u00ab<br>\nCharles warf Samuel einen kritischen Blick zu, was ihn zum Schweigen brachte.<br>\n\u00bbDas ist doch sch\u00f6n. Ich kenne noch niemanden hier au\u00dfer euch zweien jetzt.\u00ab<br>\n\u00bbDann hoffe ich, du bist bereit f\u00fcr Abenteuer, denn mit uns wird es nicht langweilig.\u00ab Samuel grinste \u00fcberlegen.<br>\n\u00bbIhr seid lustig.\u00ab Sie schmunzelte.<br>\nMit einem lauten Knall schloss sich die T\u00fcr des Klassenzimmers, was alle zum Verstummen brachte. Man h\u00f6rte die lauten St\u00f6ckelschuhe der Lehrerin. Sie strich ihre kurzen rotgef\u00e4rbten Haare zur\u00fcck und richtete ihre Brille.<br>\n\u00bbGuten Morgen, Klasse. Ich hoffe ihr seid gut angekommen in unserem wundersch\u00f6nen Eden.\u00ab <br>\nEinige der Klasse nickten asynchron. Charles&#8216; Gedanken schweiften ab und verloren sich in Katzen und alles andere, dass es wagte sich dazwischen zu dr\u00e4ngen, wurde zu einer Katze f\u00fcr sein Skizzenbuch. Miau. Miau. Miau. Er fing an, seine Klassenkameraden als Katzen zu zeichnen. Ein leiser Kichern stahl seine Aufmerksamkeit. Cindy beobachtete ihn schon eine Weile beim Zeichnen.<br>\n\u00bbWer ist das?\u00ab Sie zeigte auf ein kleines schwarzes K\u00e4tzchen, dass neben dem Charles K\u00e4tzchen stand.<br>\n\u00bbDas ist Maxis, er war mein erstes und letztes Haustier bis jetzt.\u00ab<br>\n\u00bbWie niedlich, ich hatte mir fr\u00fcher auch eine Katze gew\u00fcnscht, aber meine Mutter hat es mir verboten eine mit nach Hause zu bringen.\u00ab<br>\n\u00bbSchade, meine Mutter hatte mir den Kleinen selbst mitgebracht. Er war so niedlich und weich.\u00ab<br>\nCindy wollte noch etwas sagen, wurde aber von einem R\u00e4uspern der Lehrerin unterbrochen. Sie starrte die Beiden an und redete dann weiter. Cindy l\u00e4chelte am\u00fcsiert und spielte mit ihrem Stift. Charles l\u00e4chelte unsicher und sah aus dem Fenster. Drau\u00dfen flog ein Schwarm V\u00f6gel vorbei. Die Zeit verging wie im Flug. Charles zeichnete und tr\u00e4umte vor sich hin, w\u00e4hrend Cindy flei\u00dfig mitschrieb. \n<\/p>\n\n\n\n<p>In der Pause setzten sich die Drei an einen Tisch in der Mensa.<br>\n\u00bbF\u00fcr den ersten Tag doch gar nicht schlecht.\u00ab Cindy l\u00e4chelte, w\u00e4hrend sie ihr Essen inspirierte.<br>\n\u00bbIch h\u00e4tte eher gesagt, sterbenslangweilig.\u00ab Samuel fing an, zu essen.<br> \u00bbStimmt doch, oder?\u00ab Samuel sah zu Charles, der lustlos in seinem Essen stocherte.<br>\nCharles sah auf und legte die Gabel wieder hin. \u00bbMathe war ganz ok, aber das ganze Organisatorische am Anfang war schon echt langweilig.\u00ab<br>\n\u00bbAch kommt, das war doch relativ wenig.\u00ab, meinte Cindy.<br>\n\u00bbIch wei\u00df nicht, was f\u00fcr dich wenig ist, aber ich w\u00e4re fast eingeschlafen.\u00ab Samuel grinste.<br>\nCindy rollte die Augen. \u00bbIhr habt gar nicht aufgepasst, hab ich recht?\u00ab<br>\n\u00bbAls ob das so wichtig war.\u00ab Samuel sah zu Charles f\u00fcr Unterst\u00fctzung, aber er war kaum anwesend.<br>\n\u00bbDann habt ihr das Interessanteste verpasst. Im Wald soll sich n\u00e4mlich ein B\u00e4r herumtreiben und jetzt ist er erstmal gesperrt, bis sie ihn gefunden haben.\u00ab<br>\n\u00bbEin B\u00e4r? Ich hab keinen gesehen.\u00ab Murmelte Charles geistesabwesend.<br>\n\u00bbWas meinst du? Warst du im Wald?\u00ab Cindy sah ihn \u00fcberrascht an.<br>\nCharles zuckte zusammen, als er aufsah, bemerkte er die Blicke der Beiden.<br>\n\u00bbIch \u00e4hm, also\u2026 ja\u2026 ja, ich war im Wald. Ich hab\u2019 mich da mal umgesehen.\u00ab Er wich den Blicken aus.<br>\n\u00bbDas passt zu dir, dich in dunklen W\u00e4ldern rumzutreiben.\u00ab Samuel lehnte sich auf seinem Stuhl zur\u00fcck.<br>\n\u00bbAber das schlie\u00dft ja nicht aus, dass sich dort ein B\u00e4r herumtreibt. Hast du irgendwelche Spuren gesehen?\u00ab, zweifelte Cindy.<br>\n\u00bbNein, ich w\u00fcsste aber auch gar nicht, wonach ich suchen sollte.\u00ab Charles sah unsicher zur Seite.<br>\n\u00bbWarum warst du \u00fcberhaupt im Wald?\u00ab<br>\n\u00bbDa war so ein seltsames Ger\u00e4usch und wollte mal nachschauen, wo das herkam.\u00ab<br>\n\u00bbUnd was war da?\u00ab Samuel setzte sich interessiert auf.<br>\n\u00bbEin verlassenes Haus, nichts allzu Spannendes.\u00ab, wehrte Charles ab.<br>\n\u00bbUnd im Haus? Hast du etwas Interessantes gefunden?\u00ab bohrte er weiter.<br>\nCharles z\u00f6gerte.<br>\n\u00bbWollen wir uns wirklich den Spa\u00df des Erkundens verderben lassen?\u00ab Cindy schob sich in den Mittelpunkt. \u00bbLasst uns auf ein Abenteuer gehen und herausfinden, welche dunklen Geheimnisse in diesem Haus schlummern.\u00ab<br>\n\u00bbJa, lasst uns nach der Schule dorthin gehen!\u00ab Samuels Augen funkelten begeistert.<br>\n\u00bbIch wei\u00df nicht, ob das so eine gute Idee ist.\u00ab, erg\u00e4nzte Charles leise.<br>\n\u00bbMit dem B\u00e4r werden wir schon klar kommen. Schlie\u00dflich waren wir alle schon mal B\u00e4ren jagen, oder nicht?\u00ab Cindy sah von einem zum anderen, aber beide sch\u00fcttelten die K\u00f6pfe.<br>\n\u00bbBei uns gibt es so gut wie keine B\u00e4ren und wenn lege ich mich doch nicht mit denen an.\u00ab<br>\nCharles nickte zustimmend.<br>\n\u00bbStadtkinder\u2026 aber mit einer Waffe umgehen k\u00f6nnt ihr doch, oder?\u00ab<br>\n\u00bbSchon, aber ich habe keine. Mein Onkel hat sie mir weggenommen.\u00ab Charles \u00fcberlegte.<br>\n\u00bbWenn ihr welche habt, brauche ich keine, oder?\u00ab Samuel l\u00e4chelte nerv\u00f6s.<br>\n\u00bbAch, so kompliziert ist das nicht. Zusammen k\u00f6nnen wir es dir beibringen. Dann werde ich euch mal Waffen organisieren. Das sollte kein Problem sein.\u00ab Cindy l\u00e4chelte und tippte auf ihrem Handy.<br>\n\u00bbIch wei\u00df nicht, ob das so eine gute Idee ist. Ich hab zwar keinen B\u00e4r im Wald gesehen, aber ich\u2026 naja\u2026\u00ab Er z\u00f6gerte, w\u00fcrden sie ihn f\u00fcr verr\u00fcckt halten, schlie\u00dflich war er sich selbst nicht sicher wie viel davon wirklich passiert war. \u00bb\u2026 naja ich wurde von M\u00e4nnern in Schwarz angegriffen, die sich bei dem Haus aufgehalten haben. Sie haben mich gejagt und auf mich geschossen.\u00ab<br>\n\u00bbDu wurdest angegriffen? Hast du es gemeldet?\u00ab  Cindy sah von ihrem Handy auf und sah zu Charles, der sich nerv\u00f6s mit der Hand durch die Haare fuhr.<br>\n\u00bbWas? \u00c4h, nein\u2026 Ich\u2026 Ich meine, die w\u00fcrden mir sowieso nicht glauben. Ich wollte euch nur vorwarnen, nicht, dass\u2026 dass sie wieder auftauchen.\u00ab Er brach den Augenkontakt mit Cindy.<br>\n\u00bbDu machst auf mich keinen verletzten Eindruck.\u00ab<br>\n\u00bbAch, das ist typisch f\u00fcr ihn. Egal was f\u00fcr ein Unfall, er kommt ohne einen Kratzer da raus. Habe ich nicht recht?\u00ab Samuel mischte sich wieder ein.<br>\n\u00bbSamuel!\u00ab, fauchte Charles, der schon bereute, irgendwas gesagt zu haben.<br>\n\u00bbWas denn?? Das z\u00e4hlt doch nicht und es ist doch wahr.\u00ab<br>\nCindy sah die Zwei verwirrt an.<br>\nCharles seufzte und wandte sich seinem Essen zu.<br>\n\u00bbAlso haben sie dich nicht erwischt?\u00ab Cindy beobachtete ihn ungl\u00e4ubig.<br>\nCharles z\u00f6gerte. \u00bbIch bin knapp entkommen. Sie haben mich zweimal verfehlt.\u00ab<br>\n\u00bbUnd damit hast du keine Beweise, dass das wirklich passiert ist.\u00ab Samuel sah Charles etwas mitleidig an.<br>\n\u00bbVielleicht wollten sie dich auch nur von dem Haus fernhalten und haben deswegen von dir abgelassen. Das wird immer spannender.\u00ab, gr\u00fcbelte Cindy.<br>\n\u00bbDann muss dort aber etwas sehr Wertvolles versteckt sein.\u00ab, vermutete Samuel.<br>\n\u00bbSei nicht so gierig.\u00ab Charles sah ihn vorwurfsvoll an.<br>\n\u00bbVergiss nicht, ihr werdet auch Waffen haben. Die sollten also eher Angst vor uns haben.\u00ab Samuel lehnte sich stolz zur\u00fcck.<br>\n\u00bbDu sagst es.\u00ab Cindy grinste am\u00fcsiert. <br>\n\u00bbAlso ist es ausgemacht. Wir gehen zu diesem Haus und finden heraus, was die dort besch\u00fctzen.\u00ab, fasste Samuel zusammen.<br>\nCharles wollte etwas erg\u00e4nzen.<br>\n\u00bbGenau, dann m\u00fcssen wir vorher nur kurz bei mir Zuhause einen Zwischenstopp einlegen. Das wird Spa\u00df machen.\u00ab unterbrach Cindy ihn.<br>\n\u00bbIch hoffe, dass alles glatt l\u00e4uft.\u00ab, murmelte Charles.<br>\n\u00bbWas w\u00e4re denn ein Abenteuer ohne Action?\u00ab Cindy stupste ihn spielerisch an.<br>\nCharles l\u00e4chelte unsicher. \u00bbTags\u00fcber werden wir hoffentlich keinem B\u00e4ren begegnen, schlie\u00dflich sind sie nachtaktiv, soweit ich geh\u00f6rt habe.\u00ab<br>\nCindy zuckte mit den Schultern.<br>\n\u00bbIch hab auch schon welche am Tag gesehen. Das erste Mal jagen ohne meinen Vater. Das wird Spa\u00df machen.\u00ab<br>\nCindy und Samuel waren Feuer und Flamme f\u00fcr die Mission. Charles sa\u00df gr\u00fcbelnd daneben und bereute seine Entscheidungen, doch er wurde dabei von der Schulglocke unterbrochen.<br>\n\u00bbGeht ihr zwei schon mal vor. Ich muss noch was beim Sekretariat abholen.\u00ab<br>\nCindy schnappte sich ihr Tablet und stand auf.<br>\n\u00bbBis in Chemie.\u00ab Charles l\u00e4chelte leicht.<br>\n\u00bbAlles klar, dann bis sp\u00e4ter.\u00ab Samuel l\u00e4chelte.<br>\n\u00bbBis sp\u00e4ter.\u00ab Sie winkte kurz am\u00fcsiert und ging dann zur Geschirrabgabe.<br>\nSamuel sah zu Charles, der vor seinem halb gegessenen Essen sa\u00df.<br>\n\u00bbIsst du das noch?\u00ab <br>\n\u00bbDu kannst es gern haben.\u00ab Er schob sein Tablet \u00fcber den Tisch zu Samuel.<br>\nSamuel l\u00e4chelte und begann die letzten Reste zu vernichten.<br>\nCharles beobachtete wie die anderen an der Abgabe anstanden und zur\u00fcck zu ihren Klassenzimmern eilten, als ob auf Versp\u00e4tung die Todesstrafe stehen w\u00fcrde. Keiner von ihnen beachtete ihn.<br>\n\u00bbHey, \u00e4hm, Charles, diese M\u00e4nner, die du erw\u00e4hnt hattest. Waren das Leute von Osiris?\u00ab<br>\nCharles sah Samuel stumm an und w\u00e4gte ab, ob er es ihm erz\u00e4hlen sollte oder nicht.<br>\n\u00bbIch dachte nur wegen gestern, vielleicht hat es was miteinander zu tun. <br>Schlie\u00dflich bin ich nicht so dumm wie manche meinen.\u00ab Er grinste am\u00fcsiert.<br>\n\u00bbIch wei\u00df schon und\u2026 ja \u2026 ok, du hast Recht.\u00ab<br>\n\u00bbDu hast dich also wieder mit der Polizei angelegt.\u00ab, neckte er Charles.<br>\n\u00bbJa, aber Osiris ist anders.\u00ab<br>\n\u00bbAnders inwiefern?\u00ab<br>\n\u00bbAggressiver&#8230;\u00ab<br>\nSamuel lachte.<br>\n\u00bbDas war kein Scherz!\u00ab<br>\n\u00bbCharles, Charles, Charles, du wei\u00dft schon, dass die dich in Contin nur so verh\u00e4tscheln, weil deine Eltern reich waren, oder?\u00ab<br>\nCharles sah ihn verwirrt an. Samuel unterdr\u00fcckte sein Lachen.<br>\n\u00bbHier bist du genau wie alle anderen. Kein extra Status. Das ist doch was du wolltest, oder?\u00ab<br>\nCharles \u00f6ffnete den Mund, aber es kamen keine Worte heraus.<br>\n\u00bbDie Polizei, dein Freund und Helfer ist nur eine L\u00fcge f\u00fcr so reiche Kinder wie du.\u00ab Vorwurfsvoll sah er zu ihm hin\u00fcber.<br>\n\u00bbDas ist doch vollkommen egal jetzt. Das hier ist etwas anderes.\u00ab<br>\nCharles vermied jeglichen Blickkontakt und beobachtete stattdessen wieder die anderen Sch\u00fcler.<br>\n\u00bbWenn du meinst.\u00ab Samuel a\u00df weiter.<br>\nUnwohl rieb Charles seinen Arm. \u00bbIch mach mir nur Sorgen, dass ich euch in Gefahr bringe mit dieser Aktion. Ich h\u00e4tte euch nicht davon erz\u00e4hlen sollen.\u00ab <br>\n\u00bbEs ist schon riskant, aber du kannst doch jetzt nicht vor Cindy einen R\u00fcckzieher machen. Da wird schon nichts passieren.\u00ab<br>\n\u00bbAber es ist nicht so, dass sie uns einfach festnehmen wegen Hausfriedensbruch.\u00ab Charles rieb sich unsicher den Arm.<br>\n\u00bbGlaubst du wirklich, dass sie dich t\u00f6ten wollten? Ich halte das f\u00fcr sehr unwahrscheinlich. Das sind schlie\u00dflich nur Menschen, die ihren Job machen.\u00ab<br>\nCharles zwang sich dazu, zu schweigen. Schlie\u00dflich w\u00fcrde Samuel ihm das nicht glauben.<br>\n\u00bbManchmal machst du dir echt zu viel Sorgen, daf\u00fcr was du schon alles \u00fcberlebt hast.\u00ab<br>\n\u00bbIch mach mir auch keine Sorgen um mich, sondern euch. H\u00f6rst du mir nicht zu?\u00ab<br>\n\u00bbSchon, aber das ist irrelevant. Cindy hat Waffen, vergiss das nicht.\u00ab<br>\n\u00bbSamuel, Waffen helfen dir nicht, wenn du nicht damit umgehen kannst.\u00ab<br>\n\u00bbCindy wollte es mir doch beibringen. Wir schaffen das schon.\u00ab<br>\n\u00bbW\u00e4re ich nur halb so optimistisch wie du.\u00ab Charles seufzte.<br>\n\u00bbIch werde dich vor diesen Osiristypen besch\u00fctzen. Du wirst schon sehen.\u00ab Grinsend stapelte er die zwei Tablets und machte sich auf den Weg zur Abgabe.<br>\n\u00bbWenn sie angreifen, wirst du rennen, h\u00f6rst du mich?\u00ab Charles folgte ihm nerv\u00f6s.<br>\n\u00bbWie willst du dich verteidigen? Mit einer Panikattacke?\u00ab<br>\n\u00bbDas ist nicht witzig\u2026\u00ab Charles verschr\u00e4nkte die Arme.<br>\n\u00bbEin bisschen vielleicht. Tu doch nicht so, als w\u00e4rst du der starke Waffenprofi hier. Ich wei\u00df doch, wie viel Angst du vor denen hast.\u00ab<br>\n\u00bbAngst? Nein, Respekt. Ich hab nur Respekt davor. Das solltest du vielleicht auch haben.\u00ab<br>\n\u00bbVielleicht sollte ich das, wir werden sehen, was besser funktioniert.\u00ab Samuel stellte das Tablet ab und ging den jetzt schon fast ganz leeren Gang entlang.<br>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein lautes Piepen riss Charles aus seinem Schlaf. Hektisch rappelte er sich auf und sah sich verwirrt um. Auf seinem Handy blinkte eine Nachricht. \u201cBitte begebe dich zur Schule in den Raum C0 13.\u201d Schnell beendete er das nervt\u00f6tende Piepen mit einem Klick auf das X. Endlich kehrte Ruhe ein. In seinem Kopf kreisten noch &hellip; <a href=\"https:\/\/fanfiction.froxot.com\/?p=1250\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e5. 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