{"id":903,"date":"2020-03-23T15:11:27","date_gmt":"2020-03-23T15:11:27","guid":{"rendered":"http:\/\/fanfiction.froxot.com\/?p=903"},"modified":"2020-05-23T11:18:52","modified_gmt":"2020-05-23T11:18:52","slug":"der-gefangene","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fanfiction.froxot.com\/?p=903","title":{"rendered":"5. Der Gefangene"},"content":{"rendered":"<p>Als ich wieder zu Bewusstsein kam, sa\u00df ich in einer Zelle. Ich war an der Wand angekettet. Mein Schild und mein Schocker waren weg. Nur meine Brille war noch oben auf meinem Kopf. Ich schlug mit dem Kopf gegen die Wand wodurch die Brille vor meine Augen rutschte. Auf dem Radar sah ich sehr viele Krieger, wahrscheinlich \u00fcber mir. Ich musst in der Basis von rot sein. Ich versuchte aufzustehen, doch ich fiel wieder hin. Ich sa\u00df hilflos auf dem Boden. Da kam Timo zu meiner Zelle. \u201eDa f\u00fchlt man sich schon echt dumm, wenn man auf so einen lahmen Trick reinf\u00e4llt, nicht wahr?\u201c, fragte er lachend. Ich antwortete nicht. Er schloss das Gitter auf und stellte sich vor mich. \u201eSchicke Brille hast du da.\u201c, meinte er und nahm sie mir ab. Er ging schon wieder raus. \u201eWarum hast du mich hier her gebracht?\u201c, fragte ich ihn. Er drehte sich um. \u201eWeil keiner der mich vernichtet hat ungestraft davon kommt.\u201c, meinte er. Timo schloss wieder ab. \u201eGlaub mir es gibt keine gr\u00f6\u00dfere Qual als sein ganzes Leben lang hilflos in einer Zelle zu verbringen.\u201c, meinte er und grinste mich schadenfroh an und ging weg. \u201eWarum musste ich auch nur so einen auf Helden machen?\u201c, murmelte ich vor mich hin, \u201eHoffentlich geht es den anderen gut.\u201c \u201eDenen geht es sicher gut.\u201c, meinte jemand, \u201eEr bringt nur die hier her, an denen er sich r\u00e4chen will. Den anderen tut er nichts.\u201c \u201eWer bist du?\u201c, fragte ich, \u201eUnd wo?\u201c Ich sah mich suchend um, da bemerkte ich ein Loch in der Wand. Dahinter sa\u00df ein Mann, auch angekettet. \u201eIch bin Jannik, von Team Gelb.\u201c, antwortete er. \u201eIch bin Leo von Team Blau.\u201c, stellte ich mich vor. \u201eWarum bist du nicht schon aus der Arena raus?\u201c, fragte ich. \u201eIch kann nicht durch den Riss. Deshalb habe ich diese Arena nie verlassen k\u00f6nnen.\u201c, sagte er traurig, \u201eIch werde wohl auf Ewig hier gefangen sein.\u201c \u201eWir werden sicher einen Ausweg finden.\u201c, meinte ich zuversichtlich. \u201eDas bezweifle ich.\u201c, meinte Jannik, \u201eIch hab es schon versucht.\u201c \u201eGibt es den keinen Ausweg?\u201c, fragte ich. \u201eDoch\u2026man m\u00fcsste sterben. Denn man wacht dann einfach in seiner Basis wieder auf.\u201c, erkl\u00e4rte er, \u201eAber das k\u00f6nnen wir ja leider nicht.\u201c<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag kam Timo wieder vorbei. \u201eUnd wie geht es meinen Lieblingsgefangenen?\u201c, fragte er grinsend. Ich sah ihn gelangweilt an. \u201eWas willst du, Timo?\u201c, fragte Jannik. \u201eDu nimmst es mir noch immer \u00fcbel, nicht wahr?\u201c, fragte Timo ihn und sah ihn mitleidig an. \u201eNat\u00fcrlich! Wie denn nicht?\u201c, meinte Jannik genervt. \u201eDu h\u00e4ttest es dir halt besser \u00fcberlegen m\u00fcssen, bevor du mich angegriffen hast.\u201c, meinte er. \u201eWoher sollte ich den wissen, dass du so verr\u00fcckt bist?\u201c, rief Jannik und versuchte sich hinzustellen, doch er fiel sofort wieder hin. Timo sah in sichtlich belustigt zu. Dann wendete er sich zu mir. \u201eUnd wie gef\u00e4llt es dir hier so?\u201c, fragte er. \u201eLass mich hier raus!\u201c, rief ich. \u201eWieso sollte ich?\u201c, fragte er unschuldig. \u201eWarum t\u00f6test du uns nicht und l\u00e4sst uns dann in Ruhe?\u201c, fragte ich. \u201eErstens: Das macht nicht so viel Spa\u00df. Zweitens: Ihr w\u00fcrdet mir nur wieder zur Gefahr werden.\u201c, erkl\u00e4rte Timo. \u201eDu siehst uns also als Bedrohung an.\u201c, erkannte ich. \u201eWorauf willst du hinaus?\u201c, fragte er irritiert. \u201eDu hast Angst vor uns.\u201c, sagte ich. \u201eIch? Angst? Vor euch?\u201c, lachte er. \u201eJa, warum solltest du uns sonst hier festhalten?\u201c, fragte Jannik, \u201eDu hast ja auch gesagt, das wir wieder zur Gefahr werden w\u00fcrden.\u201c \u201eSchweig!\u201c, rief Timo w\u00fctend. Zog einen Schocker und verpasste Jannik einen Elektroschock. Er zuckte zusammen und kippte zur Seite um. \u201eNoch irgendwas zu sagen?\u201c, fragte er. \u201eDu f\u00fcrchtest uns also wirklich.\u201c, meinte ich. \u201eNein.\u201c, antwortete er k\u00fchl und schoss auch auf mich. Der Stromschock war nicht normal. Er schmerzte so stark, das ich zusammen zuckte, genau wie Jannik. Ich verlor mein Bewusstsein.<\/p>\n<p>Als ich wieder aufwachte tat die Stelle, wo er mich getroffen hatte, noch immer weh. \u201eLeo?\u201c, fragte Jannik. \u201eJa?\u201c, antwortete ich noch etwas schwach. \u201eWie geht es dir?\u201c, fragte er. \u201eMein Herz tut unwahrscheinlich weh.\u201c, jammerte ich. \u201eMeines auch.\u201c, stimmte Jannik zu. \u201eEr sieht uns also als Bedrohung an.\u201c, fing ich wieder an. \u201eJa, aber wir sind unter seiner Kontrolle.\u201c, bemerkte Jannik. \u201eWir d\u00fcrfen uns nicht von ihm unterkriegen lassen.\u201c, meinte ich.<\/p>\n<p>Einige Zeit sp\u00e4ter kam wieder Timo vorbei. \u201eHast du nichts anderes zu tun, als uns zu nerven?\u201c, fragte ich gelangweilt. \u201eH\u00f6r mir lieber mal zu.\u201c, meinte er. \u201eWieso sollte ich?\u201c, fragte ich genervt, doch er ignorierte mich einfach. \u201eIch will euch etwas vorschlagen.\u201c, fing er an. Ich sah ihn misstrauisch an. \u201eIch lass euch frei.\u201c, sagte Timo. \u201eWo ist der Haken?\u201c, fragte ich. \u201eIhr m\u00fcsst f\u00fcr mich eine Aufgabe erledigen.\u201c, erkl\u00e4rte Timo. \u201eWas den f\u00fcr eine Aufgabe?\u201c, fragte Jannik. \u201eIhr bringt mir eure Anf\u00fchrer.\u201c, meinte Timo. \u201eSo etwas w\u00fcrde ich Teo nie an tun.\u201c, rief ich w\u00fctend. \u201eReg dich ab, Kleiner.\u201c, meinte Timo, \u201eWas ist mit dir Jannik?\u201c Jannik sah zu Boden. \u201eIch werde es tun.\u201c, sagte er. \u201eWas?!\u201c, rief ich, \u201eJannik!\u201c \u201eWenigsten einer ist hier vern\u00fcnftig.\u201c, lachte Timo. Er schloss Janniks Zelle auf, \u00f6ffnete seine Ketten. Geschockt sah ich zu wie Jannik und Timo die Zelle verlie\u00dfen. Pl\u00f6tzlich stie\u00df Jannik Timo zu Boden. Schnappte sich den Schl\u00fcssel, den Schocker, das Schild und die Brille. Dann sperrte er Timo in der Zelle ein. Dann \u00f6ffnete er meine Zelle und machte mir auch die Ketten ab und gab mir meine Sachen zur\u00fcck. Ich sah ihn noch immer \u00fcberrascht an. \u201eDachtest du echt ich w\u00fcrde Markus verraten?\u201c, fragte Jannik grinsend. Ich antwortete nicht. Wir fl\u00fcchteten also. Alles verlief gut.<\/p>\n<p>Oben sahen wir das die Sonne gerade aufging. \u201eJetzt hei\u00dft es wohl Abschied nehmen.\u201c, meinte Jannik. Ich nickte traurig. \u201eWir sehen uns ja in der n\u00e4chsten Arena wieder.\u201c, sagte ich. \u201eDann bis in 3 Jahren.\u201c, meinte Jannik grinsend. Da trennten sich nun unsere Wege. Jeder ging zur\u00fcck zu seinem Team.<\/p>\n<p>Als ich vor der Eingangst\u00fcr der Basis stand, wartete ich bis der Schutz hoch gefahren wurde. Dann ging ich in die Basis. \u201eDas du dich \u00fcberhaupt noch hier her traust.\u201c, maulte Fiona, \u201eH\u00e4ttest du das nicht auch machen k\u00f6nnen, ohne uns in Gefahr zu bringen.\u201c \u201eLass ihn doch. Er konnte doch auch nichts daf\u00fcr, oder?\u201c, verteidigte Pia mich. \u201eNein, es war ein Unfall.\u201c, meinte ich. \u201eDu hattest ihn aber besiegt.\u201c, warf Fiona ein. \u201eJa, schon.\u201c, meinte ich sch\u00fcchtern. \u201eJetzt bist du nicht mehr so vorlaut.\u201c, lachte sie, \u201eUnd wo warst du die letzten drei Tage?\u201c \u201eTimo hat mich gefangen gehalten.\u201c, erkl\u00e4rte ich. \u201eWas?\u201c, fragte Nick, \u201eHat er dich deshalb entf\u00fchrt?\u201c \u201eJetzt lasst Leo erst mal in Ruhe. Er muss sich sicher noch etwas ausruhen.\u201c, meinte Teo, der alles mitgeh\u00f6rt hatte. Widerwillig gingen sie weg. \u201eWei\u00dft du was Timo von dir wollte?\u201c, fragte er. \u201eIch denke er wollte mich einfach nur qu\u00e4len.\u201c, vermutete ich. Teo nickte. \u201eAch, Timo hat irgendetwas mit dem Schocker angestellt. K\u00f6nntest du dir den mal genauer ansehen?\u201c, fragte ich und gab ihn Teo. \u201eJa, klar.\u201c, antwortete er, \u201eWarst du der Einzige da?\u201c \u201eNein, es war noch ein Krieger von Team Gelb dort.\u201c, antwortete ich. \u201eHie\u00df er zuf\u00e4llig Jannik?\u201c, meinte Teo geistesabwesend. \u201eKennst du ihn?\u201c, fragte ich \u00fcberrascht. \u201eJa, er war vor 12 Jahren verschwunden.\u201c, erz\u00e4hlte Teo, \u201eEr war der Anf\u00fchrer von Team Gelb. Nach seinem Verschwinden \u00fcbernahm Markus seine Stelle. Warum hatte Timo eigentlich etwas gegen dich?\u201c \u201eIch habe ihn an meinem ersten Tag vernichtet.\u201c, gab ich zu. \u201eWie hast du das geschafft?\u201c, fragte Teo erstaunt. \u201eIch habe ihn mit ins Wasser gezogen. Er starb durch die Str\u00f6mung.\u201c, erkl\u00e4rte ich. \u201eIch verstehe.\u201c, meinte er, \u201eRuh dich erst mal aus.\u201c Ich ging an den Strand und setzte mich hin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich wieder zu Bewusstsein kam, sa\u00df ich in einer Zelle. Ich war an der Wand angekettet. Mein Schild und mein Schocker waren weg. Nur meine Brille war noch oben auf meinem Kopf. Ich schlug mit dem Kopf gegen die Wand wodurch die Brille vor meine Augen rutschte. Auf dem Radar sah ich sehr viele &hellip; <a href=\"http:\/\/fanfiction.froxot.com\/?p=903\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e5. 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