{"id":6,"date":"2017-05-14T16:38:35","date_gmt":"2017-05-14T16:38:35","guid":{"rendered":"http:\/\/elena.kielack.de\/?p=6"},"modified":"2017-06-19T16:40:59","modified_gmt":"2017-06-19T16:40:59","slug":"lilli-mona-und-die-zeitreise","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fanfiction.froxot.com\/?p=6","title":{"rendered":"Lilli, Mona und die Zeitreise"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"tw-target-text1\"><\/a> Ich und mein Sohn Toni gingen durch den Wald in Richtung der Villa ,wo wir uns mit Mona meiner besten Freundin treffen wollten. Er sah uns interessiert zu w\u00e4hrend wir neue Zauber ausprobierten, um heraus zu finden was es mit dem Raben in der Villa auf sich hatte. Wir vermuteten dass es ein Zauberer ist und dass er etwas zu verbergen hat. Und was genau er verbarg wollten wir herausfinden. Wir waren fast jeden Tag in der Villa, manchmal nur ich und Mona, aber meistens alle zusammen. Ein paar Tage sp\u00e4ter ging ich wieder zur Villa um mich mit Mona zu treffen. Dank meiner Eltern kann Toni nur noch selten mit zu der Villa kommen, denn er muss nach den neuen Regeln in den Kindergarten da er bald eingeschult wird, wodurch er noch seltener mitkommen kann. ,,Wir stehen nun kurz davor das R\u00e4tsel zu l\u00f6sen, schade das Toni nicht mit dabei sein kann\u201cmurmelte ich. Mona meinte, ,,Dem Zauberer wird es bestimmt nicht gefallen das wir sein R\u00e4tsel l\u00f6sen und sein Geheimnis l\u00fcften, wir sollten es tun bevor er es bemerkt.\u201c Also mischten wir die Zutaten und pusteten das entstandene gelbe Pulver in die Luft. Die gelbe Wolke flog durch den Raum ins Treppenhaus. ,,Wo sie uns wohl hin f\u00fchrt?\u201c,fragte ich. Keine Antwort, denn wir durften die Wolke in diesem Gewirr von G\u00e4ngen, Treppen und R\u00e4umen nicht verlieren. Wir rannten durch das ganze Haus. Pl\u00f6tzlich bog die Wolke mitten auf dem Gang rechts ab, doch dort war nichts au\u00dfer einer Wand. ,,Ist die Wolke gerade durch die Wand geflogen\u201c, fragte Mona. ,,Du hast es also auch gesehen?\u201c, antwortete ich sichtlich verwirrt. ,,Wir sind so weit gekommen, da wird uns diese Wand auch nicht hindern k\u00f6nnen\u201c,rief Mona mutig. ,,Aber wie willst du da durch?\u201c,meinte ich unsicher. Mona tastete die Wand ab. ,, Hier ist ein Schlitz!\u201c,rief sie. ,,Vielleicht k\u00f6nnen wir etwas sehen!\u201c. Wir schauten durch den Schlitz doch irgendetwas stand davor ,,Vielleicht ist das ja eine versteckte T\u00fcr und jemand hat sie blockiert\u201c,schlug ich vor. Wie durch Gedanken\u00fcbertragung warfen wir uns gleichzeitig gegen die Wand, wodurch diese nachgab und wir in ein dunkles Labor fielen.,,Was ist das?\u201c,fragte Mona erstaunt. ,,Das muss Sein Labor sein.\u201c,stellte ich fest. Wir sahen uns eine Weile um. \u00dcberall standen Kr\u00e4uter, Tinkturen und komische Apparaturen.,,Mona, komm mal ich hab etwas interessantes gefunden.\u201c,rief ich ihr zu. ,,Was hast du den gefunden?\u201c,fragte Mona. ,,Sie dir das an!\u201c,antwortete ich. In einer Schublade lag ein Buch mit dem Titel: ,,Corvus Diarium\u201c. ,,Glaubst du, dass das Sein Name ist?\u201c,fragte Mona. Bevor ich antworten konnte, h\u00f6rten wir ein lautes Kr\u00e4chzen. Der Rabe flog blitzschnell in das Labor , krallte sich ein paar Kr\u00e4uter und Tinkturen, lies sie zusammen fallen. Es entstand eine riesige lila Rauchwolke, und wir verloren beide unser Bewusstsein. Als wir wieder zu uns kamen, waren wir in dem Raum in dem wir uns immer getroffen haben. Auf dem Tisch lag ein Zettel worauf stand: ,,Nun erfahrt ihr wie wichtig Zeit und Raum sind.PS: Gefangenschaft ist sehr unangenehm.Glaubt mir.\u201c. Wir h\u00f6rten ein Klicken einer T\u00fcr. Jemand ging die Treppe hoch. Wer ist das? ,,Lilli?\u201c,rief jemand. Ich erkannte die Stimme sofort. Es war Toni.,,Wir sind oben!\u201c,antwortete ich ihm. Er kam in den Raum. ,,Toni! Wir wissen endlich wer der Rabe ist!\u201c,erz\u00e4hlte ich ihm aufgeregt.Doch Toni reagierte nicht, als h\u00e4tte er es nicht geh\u00f6rt, obwohl ich vor ihm stand. ,,Toni? Geht es dir gut?\u201c, fragte ich besorgt. Er reagierte auch darauf nicht. Toni ging unbeirrt durch den Raum und suchte etwas. ,,Toni?!\u201c,rief ich erneut. Er ging Richtung T\u00fcr, w\u00fctend das er mir nicht antwortete,versperrte ich ihm den Weg. Was dann geschah, war unglaublich&#8230; . Er ging einfach \u2026 durch mich durch, als w\u00e4re \u2026 ich nicht da. Ich war starr vor Schreck. Was geht hier nur vor? ,,Was \u2026 war \u2026 das?\u201c,stotterte ich. ,,Ich wei\u00df es nicht, aber du solltest dir das anschauen &#8230;\u201c,schlug Mona vor. ,,Was den?\u201c, fragte ich. ,,Hier drau\u00dfen passiert irgendetwas.\u201c Mona schaute geschockt aus dem Fenster. Besorgt lief ich zu ihr. Was ich dort sah, war \u2026 ja, ich wiederhole mich &#8230;unglaublich. Die B\u00e4ume wackelten schnell von links nach rechts. Die Zeit schien sich zu beschleunigen. Dann fielen auch noch die Bl\u00e4tter von den B\u00e4umen. Es wurde Herbst! ,,Die Zeit l\u00e4uft schneller, aber ohne uns!\u201c, rief ich. Wir rannten das Treppenhaus runter, \u00f6ffneten die T\u00fcr und wurden zur\u00fcck geschleudert. ,,Wir sind hier drinnen gefangen und die Zeit rennt an uns vorbei\u201c, schrie Mona verzweifelt. ,,Wie k\u00f6nnten wir diesen Bann brechen?\u201c, fragte ich. ,,Vielleicht finden wir etwas in diesem Labor von \u2026 wie hie\u00df er noch gleich?\u201c,schlug Mona vor. ,,Corvus. Und ja, das ist eine gute Idee. Gehen wir ins Labor.\u201c,antwortete ich. In Corvus Labor war alles was sie brauchten: H<span lang=\"la-VA\">yacinthinum, <\/span><span lang=\"la-VA\">Datura, S<\/span><span lang=\"la-VA\">urgens <\/span><span lang=\"la-VA\">und Primula. <\/span><span lang=\"la-VA\">D<\/span><span lang=\"la-VA\">amit m<\/span><span lang=\"la-VA\">isc<\/span><span lang=\"la-VA\">hten wir einen Zauber. <\/span><span lang=\"la-VA\">Es gab einen Knall. Es war so laut, <\/span><span lang=\"la-VA\">d<\/span><span lang=\"la-VA\">as<\/span><span lang=\"la-VA\">s<\/span><span lang=\"la-VA\"> unsere Ohren f\u00fcr eine Weile fiepten. Erst als es aufh\u00f6rte, trauten wir uns rauszugehen. Doch wie viel Zeit war nun vergangen? Als wir aus dem Keller gingen, fiel mir auf, da<\/span><span lang=\"la-VA\">s<\/span><span lang=\"la-VA\">s die Villa sehr verwittert war. ,,Was ist den hier passier?!\u201d,rief Mona erschrocken, ,,Wie viel Zeit ist de<\/span><span lang=\"la-VA\">n<\/span><span lang=\"la-VA\">n vergangen?\u201d ,,<\/span><span lang=\"la-VA\">Um das<\/span><span lang=\"la-VA\"> heraus zufinden <\/span><span lang=\"la-VA\">sollten wir ins Dorf zur\u00fcck zukehren.\u201d. <\/span><span lang=\"la-VA\">Auch Corvus konnte die Villa verlassen und flog Richtung Dorf.<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"la-VA\">Dort angekommen bat ich Mona, <\/span><span lang=\"la-VA\">,,<\/span><span lang=\"la-VA\">K\u00f6nnen wir vielleicht erst zu Toni. <\/span><span lang=\"la-VA\">E<\/span><span lang=\"la-VA\">r macht sich sicher schon Sorgen.\u201d. Sie war einverstanden ,also machten wir uns auf den Weg zum Kindergarten. <\/span><\/p>\n<p>W\u00e4hrenddessen erreichte Corvus das Schloss. Er flog ins Zimmer der K\u00f6nigin, verneigte sich vor ihr und sprach: \u201eFrau K\u00f6nigin, die Prophezeiung hat sich erf\u00fcllt 2 junge Hexen haben den Fluch gebrochen, aber &#8230;\u201c. \u201eWaren es nicht 2 Hexen und 1 Zauberer?\u201c,fragte die K\u00f6nigin, \u201eUnd wo sind sie? Und vor allem wer sind sie?\u201c \u201eLilli und Mona. Sie leben hier im Dorf und sie suchen wahrscheinlich den Zauberer.\u201c \u201eWie kommen Sie darauf, Rabe?\u201c, fragt sie mit einem L\u00e4cheln. \u201eSehr witzig meine Herrin, sehr witzig. Ein Junge war oft bei ihnen. Er war nur \u2026 etwas zu sp\u00e4t &#8230;\u201c, antwortete Corvus. \u201eSie sollten sie gefangen nehmen. So sagt es die Prophezeiung.\u201c<\/p>\n<p>\u201eGut, ich werde die Wachen informieren\u201c,erwiderte sie, \u201eCorvus. Sie sollten auch aus der Luft nach ihnen suchen.\u201c \u201eIhr Wunsch sei mir Befehl.\u201c,antwortete er, breitete seine Fl\u00fcgel aus und flog aus dem Fenster.<\/p>\n<p>Ich und Mona waren in der Zwischenzeit beim Kindergarten angekommen. \u201eWieso ist er abgeschlossen?\u201c,fragte ich. \u201eIch wei\u00df es nicht.\u201c,sagte Mona. \u201eUnd wie kommen wir jetzt da rein?\u201c \u201eGanz einfach.\u201c, sagte ich und fl\u00fcsterte, \u201eKomm mit.\u201c Ich lief hinter das Haus. Hinter der Ecke war ein Loch in der Wand. Gerade gro\u00df genug um sich hindurch zu zw\u00e4ngen. Wir krabbelten durch das Loch. Dahinter war ein Gang. \u201eWohin, glaubst du, f\u00fchrt der Gang?\u201c,fragte Mona \u00e4ngstlich. \u201eDas wirst du noch sehen\u201c,antwortete ich geheimnisvoll. Wir gingen also den ganzen Weg im Dunkeln \u00fcber Schutt, abgebl\u00e4tterten Putz und kaputte Wandst\u00fccke. Etwas weiter vor uns war ein Loch in der Wand aus dem Licht kam. Vorsichtig sah ich hindurch. \u201eWir sind fast da.\u201c,fl\u00fcsterte ich. Ungef\u00e4hr 2m weiter war ein weiteres Loch, durch das wir gerade so noch durch passten. Dahinter war anscheinend eine Abstellkammer. Wir \u00f6ffneten so leise wie m\u00f6glich die T\u00fcr. Es war keiner zu sehen. \u201eWoher kennst du diesen Weg?\u201c,fragte Mona erstaunt. Ich gab ihr ein Zeichen das sie leise sein sollte und verlie\u00df die Abstellkammer. Im n\u00e4chsten Raum war jemand. Wir konnten die Stimmen vieler Kinder h\u00f6ren. Unsicher \u00f6ffneten wir die T\u00fcr zu diesem Raum. Er war hell erleuchtet, \u00fcberall rannten kleine Kinder herum. Doch Toni war nicht unter ihnen. Mittlerweile hatten auch die Kinder uns bemerkt. Eins kam auf uns zu und fragte: \u201eWas wollt ihr hier? Und wer seid ihr\u201c \u201eIch bin Lilli und das ist Mona. Wir suchen Toni kennst du ihn?\u201c,fragte ich. ,,Ein Toni ist mir nicht bekannt, aber vielleicht kennt unser Anf\u00fchrer diesen Toni den ihr sucht. Soll ich euch zu ihm bringen?\u201c,bot uns das Kind an. Ich und Mona sahen uns kurz an nickten und ich antwortete: \u201eBitte bring uns zu deinem Anf\u00fchrer\u201c ,,Bitte folgt mir.\u201c,sagte er und ging in Richtung der anderen Kinder, wir liefen hinter ihm her. Die Kinder beobachteten uns irritiert und interessiert.Der Junge f\u00fchrte uns in einen dunklen Raum voller Kissen der nur von einem weichen blauen Nachtlicht beleuchtet wurde. Auf den Kissen lag ein kleiner fetter Junge. \u201eMax, wer sind die?\u201c,br\u00fcllte der fette Junge. Der Junge der uns angesprochen hatte antwortete: \u201eEs sind Lilli und Mona. Sie kommen von drau\u00dfen, mein Herrscher.\u201c \u201eDas sehe ich selbst. Was wollt ihr?\u201c,murrte der Herrscher. ,,Wir suchen Toni, kennst du ihn?\u201c, fragte ich. \u201eEinen Toni gibt es hier nicht.\u201c,antwortete er. Wir sahen uns irritiert an. \u201eBist du dir sicher?\u201c, fragte ich ungl\u00e4ubig. \u201eNat\u00fcrlich bin ich mir sicher. Ich kenne jeden meiner Untertanen. Willst du mir etwa unterstellen das ich kein guter Anf\u00fchrer bin?!\u201c,rief er aufgebracht. \u201eDas wollten sie sicher nicht, Vincent.\u201c,versuchte Max ihn zu bes\u00e4nftigen. \u201eDu sollst mich doch nicht beim Namen nennen! F\u00fcr dich bin ich immer noch dein Anf\u00fchrer! Das wird noch Folgen f\u00fcr dich haben! Und jetzt. Geh!\u201c, br\u00fcllte Vincent. Max verneigte sich und ging. \u201eJetzt zu euch. Warum seid ihr euch so sicher das dieser \u2026 Toni hier sein sollte.?\u201c,fragte er interessiert. \u201eEr war im Kindergarten bevor sie gegangen war.\u201c, antwortete Mona f\u00fcr mich, \u201eEr ist ihr wirklich wichtig, weil er \u2026 ihr Sohn ist.\u201c \u201eVerstehe.\u201c,murmelte Vincent, \u201eMax?\u201c \u201eJa, mein Herr?\u201c,sagte er hilfsbereit. \u201eBring die zwei zum Raum des alten Wissens. Vielleicht k\u00f6nnen die ihnen helfen.\u201c,schlug der Herrscher vor. \u201eWie sie wollen, Herr.\u201c, sagte Max und verneigte sich. An uns gewendet sagte er: \u201eBitte folgt mir.\u201c Also verlie\u00dfen wir den Raum. Als wir wieder durch die Menge der Kinder liefen, interessierte sich keiner mehr f\u00fcr uns. Dies mal gingen wir durch eine andere T\u00fcr in einen Raum in dem ein paar Kinder mit Zetteln herum liefen und diese in verschiedene F\u00e4cher legten. Vor uns stand ein kleines M\u00e4dchen das uns begr\u00fc\u00dfte: \u201eHallo, Max. Schon lang nicht mehr gesehen. Was gibt es?\u201c \u201eDie Damen hier suchen einen gewissen Toni. Kannst du ihnen helfen, Luci?\u201c, fragte Max und wurde rot. \u201eAber nat\u00fcrlich das ist schlie\u00dflich mein Job\u201c,antwortete sie, \u201eMadie?! Such mal nach einem Jungen namens Toni!\u201c \u201eIst klar Luci!\u201c,ruft Madie von der anderen Seite des Raums, \u201eWelches Alter hatte er als er zu uns kam?\u201c \u201eEr war 5 Jahre alt.\u201c, rief ich. \u201eGut.\u201c, rief Madie, \u201eWelche Haarfarbe hat er?\u201c \u201eBlond.\u201c,antwortete ich. \u201eOK.\u201c,rief Madie , \u201eAh. Hier ist er!\u201c Sie kam angelaufen mit einem Zettel in der Hand, den sie Luci gab und dann wieder in den hintersten Ecken des Raumes verschwand. Luci zeigte mir den Zettel und fragte: \u201eIst er das?\u201c \u201eJa,das ist er.\u201c,rief ich aufgeregt. \u201eToni ist wirklich nicht mehr bei uns \u2026 . Er ist \u2026 in der Schule\u201c, fl\u00fcsterte Madie. \u201eOh. Ok. Danke f\u00fcr die Hilfe.\u201c, bedankte ich mich entt\u00e4uscht. \u201eKomm Lilli, gehen wir.\u201c,schlug Mona vor. \u201eAuf Wiedersehen.\u201c Ohne auf eine Antwort zu warten, drehten wir uns um und gingen zur\u00fcck zur Abstellkammer. Wir liefen den Gang zur\u00fcck, bogen jedoch vor dem Loch nach drau\u00dfen rechts ab. Ich ging durch einen Vorhang aus zerrissener Tapete. \u201eWo gehst du hin?\u201c,fragte Mona. Ich antworte nicht. Ich ging eine Treppe hoch. Mona fragte erneut: \u201eWo gehst du hin?\u201c. Ich ging einfach weiter. Am Ende der Treppe war ein weiterer Gang. Genauso verfallen wie der erste. Ein Raum war offen. Darin standen zwei Betten, eine Couch, ein Tisch mit zwei St\u00fchlen und ein Schrank. \u201eWas ist das hier?\u201c, fragte Mona. \u201eIch hab mich hier immer vor meinen Eltern versteckt. Keiner au\u00dfer Toni kennt dieses Versteck.\u201c,erz\u00e4hlte ich, \u201eAber es ist mindestens ein Jahr vergangen!\u201c \u201eJa, aber wir k\u00f6nnen daran nichts \u00e4ndern.\u201c,stellte Mona klar, \u201eAber wir sollten heraus finden wie viel Zeit genau vergangen ist .\u201c \u201eMadie hat doch gesagt, das Toni in der Schule ist,oder?\u201c, fragte ich. \u201eJa, aber. Du wei\u00dft genauso gut wie ich \u2026 das es hier im Umkreis von 1800 km keine einzige Schule gibt.\u201c,antwortete Mona, \u201e\u00dcbernachten wir heute Nacht hier und sehen morgen weiter.\u201c<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag im Schloss h\u00f6rte man ein Flattern \u201eCorvus.\u201c,begr\u00fc\u00dfte ihn die K\u00f6nigin, \u201eHast du sie gefunden?\u201c \u201eLeider nicht meine Herrin\u201c,entschuldigte sich Corvus. \u201eEntt\u00e4usche mich nicht noch einmal!\u201c,warnte die K\u00f6nigin ihn, \u201eSonst! Hole ich Pica und Vulturis!\u201c \u201eDas wagst du nicht!\u201c, knurrte Corvus. \u201eWas hast du gesagt?\u201c,fragte die K\u00f6nigin. \u201eIch werde mich mehr anstrengen.\u201c,murrte er. \u201eIch fliege dann mal wieder los und suche nach den Zwei.\u201c<\/p>\n<p>W\u00e4hrenddessen \u00fcberlegten wir was wir zum Fr\u00fchst\u00fcck essen. \u201eHolen wir uns einfach 2 \u00c4pfel.\u201c,schlug Mona vor, \u201eWie viel Geld hast du mit? Ich habe nur 2 Kupferm\u00fcnzen.\u201c \u201eIch habe 4.\u201c,antwortete ich entt\u00e4uscht, \u201eGlaubst du wir kriegen so billig zwei \u00c4pfel?\u201c \u201eMachen wir es einfach so: Jeder nimmt 3 M\u00fcnzen und wir gehen auf dem Markt jeweils auf einer Seite die St\u00e4nde entlang. Wenn man nichts gefunden hat, gucken wir ob der andere erfolgreich war. Einverstanden?\u201c, schlug Mona vor. \u201eOk. So machen wir es.\u201c, rief ich begeistert. Gesagt, getan. So machten wir uns auf den Weg zum Markt und gingen von Stand zu Stand ,aber ohne Erfolg. \u201eLilli!\u201c, h\u00f6rte ich Mona nach einiger Zeit rufen. Und wir kauften uns 2 \u00c4pfel. \u201eLilli?\u201c, sprach mich jemand von hinten an. Wer das wohl ist? Moment diese Stimme \u2026 ist das nicht \u2026 . \u201eToni!\u201c, rief ich froh und erleichtert. Drehte mich um. Es war Toni, doch \u2026 . \u201eDu hast dich ziemlich ver\u00e4ndert.\u201c, sagte ich sichtlich verwirrt. War etwa mehr als ein Jahr vergangen? \u201eWieso wunderst du dich? Ist das nicht zu erwarten \u2026 nach der langen Zeit die du weg warst ?!\u201c, stellte er klar, \u201eUnd wo warst du \u00fcberhaupt ?!\u201c Vor so vielen Fragen brummte mir der Kopf. \u201eIch war in der Villa und &#8230;\u201c, stammelte ich. \u201eL\u00fcg mich doch nicht an !\u201c, schrie er mich an, \u201eIch hab dich dort mehrfach gesucht! Bis ich es aufgegeben habe !\u201c \u201eAber \u2026\u201c, versuchte ich mich zu verteidigen. Doch er lies mich nicht ausreden: \u201eWarum verschwindest du einfach ohne jemanden Bescheid zu sagen. Und tauchst dann einfach wieder auf. Und tust so als w\u00e4re nichts davon passiert!\u201c \u201eIch \u2026 .\u201c, probierte ich es wieder. Mir stiegen Tr\u00e4nen in die Augen. \u201eSag nichts ich will nichts von dir h\u00f6ren verschwinde einfach dort hin wo du dich die letzten 7 Jahre verkrochen hast! Ich bin dir ja anscheinend nicht wichtig!\u201c, schrie er mich an. Was habe ich blo\u00df getan? Warum h\u00f6rt er mir nicht zu? Vor Kummer weinend rannte ich an ihm vorbei. Toni starrte immer noch w\u00fctend auf den Fleck auf dem ich eben gestanden hatten. Mona sah mir voller Sorge hinterher. Toni ging einfach weiter.<\/p>\n<p>Ich ging in unserem Versteck. Dort angekommen warf mich heulend aufs Bett. Kurze Zeit sp\u00e4ter kam Mona. \u201eWar das Toni?\u201c, fragte Mona. Ich nickte, unf\u00e4hig im momentanen Zustand zu sprechen. \u201eWor\u00fcber hat er sich den aufgeregt?\u201c,hackte sie weiter nach. \u201eDas ich ihn so lange allein gelassen habe. Und ihm nicht gesagt habe das ich gehe.\u201c, schluchzte ich. \u201eAber daf\u00fcr kannst du doch nichts. Du konntest das ja nicht wissen.\u201c, tr\u00f6stete Mona mich. \u201eDu hast recht, doch auch er kann es nicht wissen.\u201c, stellte ich fest, \u201eGlaubst du, er verzeiht mir?\u201c Mona musste \u00fcberlegen. \u201eAch, lass es. Das wird er sowie so nicht.\u201c, gab ich zu, \u201eAber wir haben ein viel gr\u00f6\u00dferes Problem. Es ist nicht nur ein Jahr vergangen. Sondern \u2026 7.\u201c \u201eWas?!\u201c,rief Mona erschrocken, \u201eWie kann das sein?! Doch das ist nicht unser einziges Problem.\u201c \u201eWas meinst du damit?\u201c, fragte ich \u00e4ngstlich. \u201eWir werden gesucht.\u201c,erz\u00e4hlte Mona, \u201eNach dem du weggelaufen bist. Hat mich eine Wache entdeckt und zu einer Zweiten gesagt. Ich zitiere: Ist das eine von den Beiden, nach denen wir Ausschau halten sollen? Der andere nickte und dann rannten die beiden auf mich zu. Erschrocken ergriff ich die Flucht. Ich rannte zwischen den St\u00e4nden entlang. Ohne mich um zu drehe!. Ich konnte ihre Stimmen auch so h\u00f6ren. Sie riefen, ich solle stehen bleiben.<\/p>\n<p>Nach einer Weile hatten sie mich anscheinend verloren. Ich konnte sie nicht mehr h\u00f6ren, auch als ich langsamer wurde und mich umdrehte. Sie waren nirgends zu sehen. Also beeilte ich mich um zu dir zur\u00fcck zukommen.\u201c \u201eWir haben ein riesiges Problem.\u201c, bemerkte ich, \u201eAber warum wir?\u201c \u201eIch wei\u00df es auch nicht.\u201c, murmelte Mona, \u201eWas machen wir jetzt?\u201c \u201eWarten\u201c, sagte ich hoffnungslos, \u201eWas anderes bleibt uns ja nicht \u00fcbrig.\u201c<\/p>\n<p>W\u00e4hrenddessen kam Toni zu Hause an und fragte: \u201eHast du mich deswegen zum Markt geschickt? Du wusstest doch sicher, dass sie dort auftauchen w\u00fcrde, oder? Gib es zu, Lorius.\u201c Lorius steckte seinen Kopf unter dem Fl\u00fcgel und murmelte: \u201eNein, ich doch nicht.\u201c \u201eDu wusstest es als. Und du Merula? Du w\u00fcrdest doch nichts vor mir verheimlichen oder?\u201c Merula antwortete nicht und sah nur aus dem Fenster. \u201eDu hast uns, aber auch nicht danach gefragt\u201c,verteidigte Lorius Merula. \u201eLass gut sein Lorius. Toni, ich wusste gar nicht wie viel Wut sich in dir gestaut hatte.\u201c,staunte Merula. \u201eDu \u2026 hast mich beobachtet?\u201c Merula streckte ihre kleinen schwarzen Fl\u00fcgel aus. Und antwortete: \u201eNat\u00fcrlich habe ich dich beobachtet, was hast du sonst erwartet?\u201c \u201eLilli kann \u00fcbrigens nichts daf\u00fcr, das sie so lange weg war.\u201c, erkl\u00e4rte Lorius, \u201eSie und Mona waren die letzten 7 Jahre. Wie soll ich es formulieren? Sie waren \u2026 nicht in unserer Zeit und Welt.\u201c \u201eWas?!\u201c, rief Toni erstaunt, \u201eDann muss ich mich bei ihr wohl entschuldigen.\u201c \u201eDas w\u00e4re wohl besser.\u201c, meinte Merula. \u201eIch geh dann mal und suche Lilli\u201c, sagte Toni. \u201eWarte! Ich komme mit.\u201c, rief Merula. Und flog auf seine Schulter. Dann gingen beide und lie\u00dfen Lorius allein zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Im Schloss h\u00f6rte man ein aufgeregtes Flattern kurz darauf kamen kurz nacheinander drei V\u00f6gel ins Zimmer der K\u00f6nigin geflogen. Ein Rabe, ein Aasgeier und eine Elster. \u201eCorvus. Du hast die zwei Hexen doch sicher noch nicht gefunden.\u201c, fragte die K\u00f6nigin. \u201eNein, habe ich nicht.\u201c, gab Corvus mit h\u00e4ngenden Kopf zu, und sah das sich der Aasgeier sich \u00fcber ihn lustig machte. Doch die Elster fuhr ihm mit den Krallen \u00fcber den Fu\u00df. Er zuckte zusammen. Die K\u00f6nigin tat so als h\u00e4tte sie nichts gesehen. \u201eWie du siehst habe ich Vulturis und Pica schon geruft. Ich war mir sicher das du wieder versagen w\u00fcrdest. Hoffentlich sind mir die zwei eine gr\u00f6\u00dfere Hilfe als du.\u201c, erz\u00e4hlte sie, \u201eSo und jetzt los! Findet die zwei!\u201c befahl die K\u00f6nigin und alle drei flogen gemeinsam raus.<\/p>\n<p>\u201eH\u00f6rt mir mal zu.\u201c, sagte Corvus.<\/p>\n<p>\u201eWieso sollten wir dir Versager zuh\u00f6ren.\u201c, widersprach Vulturis, \u201eKomm Pica fangen wir lieber mit der Suche an. Beachte ihn einfach nicht.\u201c \u201eJetzt warte mal Vulturis du wei\u00dft doch gar nicht was er \u00fcberhaupt sagen will.\u201c, bremste Pica Vulturis, \u201eVielleicht hat er ja was zu erz\u00e4hlen, was uns bei der Suche weiterhilft.\u201c Die drei landeten also auf einem Hausdach.\u201eDanke Pica. Wir sollten uns vielleicht aufteilen. Ich k\u00f6nnte ja in der Villa suchen. Pica du k\u00f6nntest auf dem Markt suchen und Vulturis beim Kindergarten und in der Siedlung.\u201c,schlug Corvus vor. \u201eDu willst also am wenigsten suchen, oder? Warum sonst solltest du nur in der Villa suchen? Daraus wird nichts ich suche in der Villa und du suchst dann im Kindergarten und der Siedlung.!\u201c,meckerte Vulturis.. \u201eVulturis!\u201c, zischte Pica. \u201eLass gut sein Pica. Ich bin einverstanden.\u201cerwiderte Covus. \u201eGut, fliegen wir los\u201c, motzte Vulturis. \u201eBis bald Corvus.\u201c, verabschiedete sich Pica. \u201eBis bald Pica\u201c, sagte auch Corvus. Vulturis sa\u00df einfach nur da und sah Corvus eifers\u00fcchtig an und murmelte: \u201eIch verschwinde jetzt. Ich habe hier ja nichts zu suchen.\u201c Mit diesen Worten breitete er die Fl\u00fcgel aus und flog davon. \u201eIch muss dann auch los.\u201c, meinte sie und flog ebenfalls davon. Corvus sah ihr noch eine Zeit nach. Als sie au\u00dfer Sichtweite war, flog auch er davon.<\/p>\n<p>\u201eWas machen wir jetzt?\u201c, fragte ich, \u201eWir k\u00f6nnen doch nicht nur hier rumsitzen und warten. Worauf sollen wir den warten?\u201c \u201eAuf ein Zeichen des Schicksals.\u201c,antwortete sie. \u201eWas meinst du damit?Wir m\u00fcssen doch irgendetwas tun.\u201c, verzweifelte ich. Drau\u00dfen h\u00f6rten wir ein Flattern das immer n\u00e4her kam. \u201eWas ist das?\u201c, fragte Mona. \u201eDas war sicher nur ein Vogel\u201c,antwortete ich gelassen. \u201eUnd was sollte er hier drinnen suchen?\u201c, fragte Mona weiterer. Ich wusste keine Antwort. Das Flattern h\u00f6rte auf. Ein Rabe kam in den Raum gelaufen. \u201eIst das nicht der Rabe aus der Villa?\u201c,fragte Mona. \u201eIch denke schon.\u201c,antwortete ich. Der Rabe sah sich um. \u201eBist du Corvus?\u201c,fragte ich. Der Rabe drehte sich erschrocken um. \u201eWoher kennt ihr meinen Namen?\u201c, rief der Rabe. \u201eWir haben dein Tagebuch im Labor gesehen. Darauf stand dein Name.\u201c,antwortete ich. Mona sah erstaunt den Raben an. \u201eWie auch immer. Ihr m\u00fcsst von hier verschwinden. So schnell wie m\u00f6glich!\u201c,befahl uns Corvus. \u201eWieso?\u201c,fragte ich misstrauisch. \u201eDen Grund kann ich euch nicht nennen. Entscheidet selbst ob ihr geht oder bleibt.\u201c,antwortete Corvus mysteri\u00f6s. \u201eWie hast du uns gefunden?\u201c, fragte Mona. \u201eIm Moment kann ich euch auch diese Frage nicht beantworten. Doch irgendwann werdet ihr es verstehen. Vertraut mir\u201c, antwortete er und h\u00fcpfte aus dem Raum und flog dann durch den Gang nach drau\u00dfen. \u201eGlaubst du wir k\u00f6nnen ihm vertrauen?\u201c,fragte Mona. \u201eIch habe so ein Gef\u00fchl das wir ihm vertrauen k\u00f6nnen.\u201c,murmelte ich. \u201eWenn du meinst.\u201c,meinte Mona, \u201eAber drau\u00dfen suchen doch die Wachen nach uns.\u201c \u201eWas bleibt uns anderes \u00fcbrig. Wenn wir hier bleiben, w\u00fcrden sie uns auch fr\u00fcher oder sp\u00e4ter auf dem Markt erwischen und verhaften.\u201c,erkl\u00e4rte ich, \u201eDas wird sicher alles seine Richtigkeit haben.\u201c \u201eUnd was ist, wenn er uns verr\u00e4t?\u201c,fragte Mona, \u201eWas ist eigentlich mit dir? Du benimmst dich so \u2026 anders, als w\u00e4rst du \u2026 nicht du selbst.\u201c \u201eWas meinst du?\u201c,r\u00e4tselte ich. \u201eDu gibst so schnell auf, gibst dich mit irgendwelchen unlogischen Antworten zufrieden. Das bist doch nicht du. Ist es wegen Toni?\u201c,fragte Mona. Ich nickte. \u201eEr hat dich ziemlich verletzt oder?\u201c, forschte Mona nach, \u201eVielleicht solltest du einfach nicht daran denken.\u201c \u201eWie soll ich nicht an ihn denken? Er ist mein Sohn!\u201c,weinte ich, \u201eDu verstehst das nicht. Du hast kein Kind.\u201c Mona schwieg. \u201eAber wir sollten trotzdem auf Corvus h\u00f6ren. Was haben wir den zu Verlieren?\u201c \u201eAlso wir \u2026\u201c,fing Mona an. \u201eJa, versteh schon.\u201c, lachte ich, \u201eAlso gehen wir?\u201c Mona nickte. \u201eDann auf gehts.\u201c,lachte ich. Also gingen wir nach drau\u00dfen. \u201eWo gehen wir hin?\u201c, fragte Mona. Ich schloss meine Augen. \u201eEin Gef\u00fchl sagt mir das wir hier lang m\u00fcssen.\u201c, antwortete ich. Wir liefen die Gasse runter in Richtung Siedlung. Ich lie\u00df mich einfach von meinem Gef\u00fchl leiten.<\/p>\n<p>Toni ging mit Merula auf der Schulter zu Lillis Versteck im hinteren Teil des Kindergartens Sie gingen hinein. \u201eLilli?\u201c,rief Toni, \u201eMona?\u201c Keine Antwort. Er ging in den Raum in dem sie zuvor noch gewesen waren. Doch keiner war da. \u201eWo sind sie nur, wenn sie nicht hier sind?\u201c,fragte Toni, \u201eMerula, wei\u00dft du es?\u201c \u201eDiesmal wei\u00df ich es auch nicht.\u201c,antwortete sie. \u201eVielleicht sind sie ja in der Villa.\u201c, schlug er vor. \u201eW\u00e4re m\u00f6glich.\u201c, stimmte Merula zu.<\/p>\n<p>Ich und Mona sind w\u00e4hrenddessen zur Villa gekommen. \u201eHier sollen wir also hin?\u201c, fragte Mona. \u201eJa, der Ort wo alles begann.\u201c, antwortete ich. Da h\u00f6rten wir ein lautes Fl\u00fcgel schlagen. \u201eSchnell! Verstecken!\u201c, rief ich. Wir versteckten uns in dem Wald neben der Villa. Es war ein Aasgeier. Er kam aus der Villa. \u201eWas macht der in der Villa?\u201c, fragte Mona. \u201eFrag lieber nicht. Momentan ergibt vieles keinen Sinn.\u201c,antwortete ich. Nachdem der Vogel au\u00dfer Sichtweite war schlichen wir uns in den Keller der Villa. Das Labor war noch ge\u00f6ffnet. Also gingen wir rein. \u201eGlaubst du wir finden hier den entscheidenden Hinweis, der alles erkl\u00e4rt.\u201c, fragte ich mich, \u201eVielleicht in Corvus Tagebuch. Wo lag das noch mal?\u201c \u201eEs muss doch hier irgendwo sein.\u201c, gr\u00fcbelte Mona. Pl\u00f6tzlich h\u00f6rten wir Schritte. Wir versteckten uns hinter einem Schrank. Ein Mann kam rein. Auf seiner Schulter sa\u00df eine Taube. \u201eSie sind nicht mehr hier Columba.\u201c,sagte der Mann. \u201eSie m\u00fcssen hier irgendwo sein.\u201c,fauchte die Taube. \u201eVielleicht sind sie oben.\u201c,schlug der Mann vor. \u201eWenn du meinst.\u201c,stimmte Columba zu. Sie verlie\u00dfen den Raum wieder und gingen ein Stockwerke nach oben. \u201eWir m\u00fcssen raus hier. Schnell!\u201c, fl\u00fcsterte ich. Schnell verlie\u00dfen wir die Villa. \u201eIch glaub ich hab was geh\u00f6rt\u201c,sagte die Taube. \u201eAch, Columba. Das hast du dir sicher nur eingebildet.\u201c, erwiderte der Mann. Wir rannten los. Blo\u00df weg hier. Im Dorf angekommen machten wir uns auf den Weg zur\u00fcck zum Kindergarten. Doch auf dem Weg dort hin rief jemand: \u201eHalt! Stehen bleiben!\u201c Es war eine Wache sofort rannten wir los. Egal wo hin. Pl\u00f6tzlich stand vor uns eine zweite Wache. Wir wichen ihr aus, aber wurden dadurch getrennt. Wir konnten nicht mehr zusammen finden. Auf einmal schoss ein Aasgeier vom Himmel herab und stie\u00df mich zu Boden, wo durch ich mein Bewusstsein verlor.<\/p>\n<p>\u201eLilli? Lilli! Wach auf!\u201c, rief Mona, als ich wieder zu mir kam. \u201eWo bin ich?\u201c,fragte ich benommen. \u201eIm Verlies.\u201c,antwortete Mona besorgt. \u201eWas?!\u201c, rief ich. Auf einmal war ich hellwach, \u201eWarum?\u201c \u201eDie Wachen sagten zu mir, dass wir wegen Hexerei angeklagt wurden.\u201c \u201eOh.\u201c,sagte ich, \u201eWas machen wir jetzt nur\u201c \u201eWas k\u00f6nnen wir den tun? Wir sind im Verlies!\u201c, rief Mona verzweifelt. \u201eIst sie endlich aufgewacht?\u201c, fragte jemand. \u201eJa.\u201c, antwortete Mona. Eine Gestalt kam aus dem Schatten auf der anderen Seite des Raumes. \u201eWer bist du?\u201c, fragte ich. Irgendwie kam er mir bekannt vor. \u201eKennst du mich etwa nicht mehr?\u201c, fragte er, \u201eIch bin es Leon.\u201c \u201eLeon!\u201c,rief ich erfreut. Rannte auf ihn zu und umarmte ihn. \u201eWas machst du den hier?\u201c, fragte ich. \u201eSie fingen mich eines Tages auf dem Weg nach Hause ab und brachten mich hier her.\u201c \u201eNa, ihr zwei Turtelt\u00e4ubchen lang nicht mehr gesehen.\u201c, lachte die K\u00f6nigin die am Gitter aufgetaucht war. \u201eIsabelle?\u201c, riefen ich und Mona verwirrt. \u201eDu warst das? Du wusstest doch sicher schon die ganze Zeit Bescheid, hab ich nicht Recht\u201c, rief ich w\u00fctend, \u201eWarum tust du uns das an?\u201c \u201eIch tue gar nichts. Ihr seid die die es so schwer machen.\u201c, antwortete Isabelle. \u201eWie meinst du das?\u201c, fragte Mona. \u201eIch brauche nur eure Hilfe bei \u2026 einer Kleinigkeit.\u201c, murmelte sie. \u201eWas f\u00fcr Hilfe?\u201c, fragte ich. \u201eIch brauche nur eine Sache von euch. Und zwar \u2026 eure magische Energie.\u201c, lachte Isabelle. \u201eWof\u00fcr brauchst du sie?\u201c,fragte Mona. \u201eUm die st\u00e4rkste Hexe zu sein. Besser als ihr drei zusammen!\u201c, gab die K\u00f6nigin an. \u201eDas wirst du nie schaffen!\u201c, rief ich. \u201eSei nicht so vor laut Lilli. Du wei\u00dft ganz genau das mit mir nicht zu Spa\u00dfen ist! Morgen habt ihr die Wahl: 1. Ihr gebt mir freiwillig eure magische Energie und ich lasse euch gehen. Oder 2. ich hole sie mir durch einen Zauber selbst und verurteile euch wegen Hexerei zum Tode. Ihr habt die Wahl.\u201c,erkl\u00e4rte sie und ging hinauf ins Schloss. \u201eWas machen wir jetzt?\u201c, fragte Mona, \u201eA. aufgeben und frei ohne Magie leben. Oder B. Nicht aufgeben Magie verlieren und sterben?\u201c \u201eNichts von beidem wir nehmen Plan C. Nicht aufgeben, ausbrechen und Magie behalten.\u201c, sagte Leon. \u201eDu hast einen Plan?\u201c,fragte ich erwartungsvoll. \u201eNein, noch nicht.\u201c, gab er zu. \u201eAber ich!\u201c, rief eine Stimme. Erst jetzt bemerkten sie den Ara vor dem Gitter. \u201eIch habe hier eine Nachricht.\u201c Geschickt zog er aus der Tasche an seinem Bein einen Zettel. Mona ging zum Gitter und nahm den Zettel entgegen. \u201eDanke.\u201c, sagte sie. Der Ara verneigte sich und flog dann nach oben. \u201eUnd was steht drauf?\u201c, rief ich aufgeregt. \u201eLiebe Lilli, Liebe Mona, Lorius hat beobachtet wie ihr gefangen wurdet und hat mich sofort informiert. Ich musste mir nat\u00fcrlich etwas einfallen lassen um euch aus dem Verlies heraus zu bekommen. Geht morgen einfach mit der K\u00f6nigin mit und tut so als ob ihr die Magie hergeben werdet. Das Einzige was ihr machen m\u00fcsst ist sie etwas hinzuhalten. Wir tun unser bestes um euch zu befreien. Liebe gr\u00fc\u00dfe Toni,Lorius und Merula.\u201c \u201eWir sollen uns also keine Sorgen machen.\u201c, \u00fcberlegte ich, \u201eWas ist wenn seine Rettung zu sp\u00e4t kommt?\u201c \u201eDenk nicht so negativ, Schatz. Alles wird gut.\u201c,tr\u00f6stete Leon mich. \u201eDann m\u00fcssen wir wohl oder \u00fcbel bis morgen warten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrenddessen in Isabelles Zimmer. Die drei V\u00f6gel kommen hinein geflogen. \u201eCorvus, ich bin entt\u00e4uscht von dir. Pica hat mir erz\u00e4hlt wie ihr euch aufgeteilt habt. Das war sehr schlau. Doch hast du nicht gut genug in deinem Bereich aufgepasst\u201c,schimpfte sie. Vulturis sah ihn triumphierend an. \u201eDu brauchst dich gar nicht so aufzuspielen du warst auch nicht besser. Du hast den selben Fehler begangen wie Corvus.\u201c,motzte sie. Vulturis sah traurig zu Boden. \u201eCorvus, Pica. Eure Hilfe ist hier nicht mehr von N\u00f6ten, also verschwindet!\u201c, schrie Isabelle. Erschrocken flogen die beiden davon und Vulturis sah die K\u00f6nigin verbl\u00fcfft an. \u201eWas guckst du so Vulturis?\u201c,fragte sie \u201eNichts.\u201c,antwortete er.<\/p>\n<p align=\"justify\">Am n\u00e4chsten Morgen r\u00fcttelte jemand wie wild an den Gitterstangen. \u201eAufstehen!\u201c,br\u00fcllte Isabelle. \u201eOh, nein. Nicht die schon wieder.\u201c,murmelte ich. \u201eWen hast du den sonst erwartet?\u201c,fragte Leon. Ich musste g\u00e4hnen. \u201eLos! Alle in eine Reihe und keine Faxen!\u201c,schrie die K\u00f6nigin. Wir blieben sitzen. \u201eWas ist den das f\u00fcr ein L\u00e4rm?\u201c,fragte Mona die gerade aufwachte. \u201eLos jetzt! Auf stehen! Wachen! Holt diese faulen S\u00e4cke da raus und behaltet sie im Auge!\u201c, kommandierte Isabelle. Murrend stellten wir uns in einer Reihe auf und gingen den ganzen Weg nach oben. Dort stand eine Maschine. \u201eWer will zuerst?\u201c, fragte Isabelle. Alle schwiegen. \u201eAch kommt. Das wird lustig.\u201c,lachte sie, \u201eLeon. Du willst doch sicher anfangen. Hab ich Recht.\u201c Er sah mich an. In seinem Gesicht konnte ich pure Angst lesen. Isabelle zog ihn in Richtung Maschine. Pl\u00f6tzlich klirrten Fenster. Millionen von V\u00f6gel kamen in den Raum geflogen. In kurzer Zeit war der Raum voll mit herum schwirrenden V\u00f6geln die auf die K\u00f6nigin ein pickten. Wie war das nur m\u00f6glich? Aber wo war Leon? Ich konnte ihn zwischen den vielen V\u00f6geln nicht sehen. Auch Isabelle war nicht mehr zu sehen, doch ich h\u00f6rte ihre Stimme. Wie sie fluchend ein Entkommen suchte. Mona zog mich an meinem Arm raus aus dem Schloss. Noch immer war von Leon keine Spur. Ob er verletzt wurde oder schlimmeres? \u201eMona, hast du Leon gesehen?\u201c,fragte ich verzweifelt. \u201eNein, leider nicht.\u201c,antwortete sie mitf\u00fchlend. \u201eWer ist Leon?\u201c,fragte jemand. Ich erkannte ihn sofort. -\u201eToni!\u201c,rief ich, \u201eIch bin so froh dich zu sehen.\u201cUnd umarmte ihn. \u201eIch freue mich auch dich wieder zu sehen, aber wer ist Leon?\u201c,fragte er erneut. \u201eLeon ist \u2026 dein Vater.\u201c, erkl\u00e4rte ich, \u201eEr war verschwunden ,als du noch ganz klein warst.\u201c In dem Moment kam Leon aus dem Schloss. Erleichtert umarmte ich ihn. \u201eDu bist doch Toni ,oder?\u201c, fragte Leon. Toni nickte. \u201eUnd du bist mein Vater?\u201c, staunte er. Auch er nickte. \u201eDas war deine Idee mit den V\u00f6gel , nicht wahr.\u201c,fragte Leon weiter. \u201eJa, aber ohne Merula und Lorius h\u00e4tte ich das nicht geschafft.\u201c,erkl\u00e4rte Toni. \u201eHast du eigentlich schon Begleiter?\u201c, fragte Leon. \u201eWie meinst du das?\u201c, fragte Toni. In dem Moment flogen die V\u00f6gel durch das kaputte Fenster wieder nach Hause. Ihre Arbeit hier war getan. Heraus kamen auch Lorius, Corvus, Pica und Merula. Merula setzte sich auf Tonis Schulter und Lorius vor seine F\u00fc\u00dfe. Pica und Corvus setzten sich auf einen Zaun. \u201eDiese Amsel auf deiner Schulter ist dein Begleiter.\u201c, vermutete er, \u201eAber zu wem geh\u00f6rt der Ara?\u201c \u201eAuch zu mir.\u201c, meinte Toni. \u201eDas geht leider nicht jeder Zauberer und jede Hexe kann und muss einen Begleiter haben.\u201c \u201eVerstehe.\u201c,murmelte Toni. Lorius h\u00fcpfte ein paar Schritte weiter und flog dann auf Monas Schulter. \u201ePica!\u201c, rief Leon. Sofort kam sie angeflogen und setzte sich auf seine Schulter. Corvus flog auf meine Schulter. Nun hatte jeder seinen Begleiter und alle waren wieder gl\u00fccklich mit einander vereint.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich und mein Sohn Toni gingen durch den Wald in Richtung der Villa ,wo wir uns mit Mona meiner besten Freundin treffen wollten. Er sah uns interessiert zu w\u00e4hrend wir neue Zauber ausprobierten, um heraus zu finden was es mit dem Raben in der Villa auf sich hatte. 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