{"id":484,"date":"2017-12-28T19:22:53","date_gmt":"2017-12-28T19:22:53","guid":{"rendered":"http:\/\/fanfiction.froxot.com\/?p=484"},"modified":"2019-07-12T09:34:30","modified_gmt":"2019-07-12T09:34:30","slug":"ein-anders-uebel","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fanfiction.froxot.com\/?p=484","title":{"rendered":"13. Ein anders \u00dcbel"},"content":{"rendered":"<p>Als ich aufwachte sa\u00df ich in einem B\u00fcro. Am Tisch sa\u00df Sebastian. Er schien zu schlafen. An der Pinwand hingen mehrere Zeitungsberichte und Steckbriefe \u00fcber mich und Stefano. Ich las sie mir durch. Da h\u00f6rte ich wie Sebastian sich bewegte. \u201eMyra?\u201c, fragte er und sah sich um. Er schien mich nicht zu bemerkt haben. \u201eKidman&#8230;Sie wusste von Myra.\u201c, murmelte er. Pl\u00f6tzlich schaute er mich direkt an. \u201eWas? Wie kann das sein? Ich habe dich doch get\u00f6tet.\u201c, rief er erschrocken und zog seine Waffe. \u201eIch kann mir das auch nicht erkl\u00e4ren.\u201c, sagte ich. \u201eWarte, du bist nicht Stefano.\u201c, murmelte er irritiert. Erst jetzt fiel mir auf, das ich Stefanos Klamotten anhatte. Ich kramte in meiner Jackentasche und fand das Messer. Es war ohne Zweifel Stefanos, denn es war sein Name eingraviert. Ich steckte es wieder weg. \u201eDu musst Maxis sein, richtig?\u201c, fragte Sebastian. \u201eJa.\u201c, antwortete ich. \u201eEs gibt da ein paar Sachen die mich verwirren.\u201c, meinte er, \u201eEs gab mehrere Morde in Stefanos N\u00e4he. Ich glaube nicht an Zuf\u00e4lle.\u201c \u201eEs wurde ja jedes mal gekl\u00e4rt wer es war.\u201c, wand ich ein. \u201eJa, schon. Doch jedes mal entkam er. Au\u00dferdem war es immer ein Assistent von Stefano mit nur einem Auge.\u201c, kombinierte Sebastian, \u201eDas war mir schon damals aufgefallen. Ich vermutete dass es jedes mal dieselbe Person war, aber ich hatte keine Beweise.\u201c \u201eGut kombiniert, Sherlock.\u201c, meinte ich, \u201eNur hast du eine Sache nicht bedacht.\u201c \u201eWas meinst du?\u201c, fragte Sebastian. \u201eWas wenn ich nicht der M\u00f6rder war.\u201c, wand ich ein. \u201eDu warst es also wirklich! Warum hast du das getan?\u201c, rief Sebastian. \u201eIch w\u00fcrde niemanden etwas tun.\u201c, sagte ich, \u201eStefano war es. Jedes mal musste ich die Schuld auf mich nehmen. Ich bin geflohen und habe meinen Namen ge\u00e4ndert. Er hat sich NIE f\u00fcr mich interessiert. Nur f\u00fcr seine Kunst!\u201c Mein Auge leuchtete auf. Ich versuchte mich zu beruhigen. \u201eAber wieso hast du das \u00fcberhaupt getan?\u201c, fragte Sebastian. \u201eWeil er mein Onkel und meine einzige Familie ist.\u201c, erkl\u00e4rte ich, \u201eIch hatte mal eine kleine Schwester. Ungef\u00e4hr so alt wie Lily. Sie hie\u00df Bella. Ich hatte mich immer um sie gek\u00fcmmert. Doch sie wurde eines Tages angefahren und starb im Krankenhaus. Ich hatte versprochen immer auf sie aufzupassen\u2026 und habe versagt&#8230;\u201c \u201eIch wei\u00df wie schwer es ist jemanden geliebtes verloren zuhaben.\u201c, sagte Sebastian. \u201eEin paar Tage sp\u00e4ter verlor ich meine Eltern und mein linkes Auge, durch einen Autounfall.\u201c, erz\u00e4hlte ich weiter. \u201eDas muss hart gewesen sein.\u201c, vermutete Sebastian mitf\u00fchlend. Da wandte er sich ab und ging zur T\u00fcr. \u201eWas ist das?\u201c, fragte er. Dort stand ein Schrein von Theodore. \u201eWir sollten da vielleicht besser nicht hingehen.\u201c, meinte ich, doch er ging einfach weiter. Da entdeckte ich Billy. Er war nun schon so gro\u00df, das er nicht mal mehr an meinen Arm passte. \u201eWas ist das? Wo ist der Spiegel?\u201c, fragte Sebastian. \u201eDas ist ein Schrein. Ich wei\u00df zwar nicht wof\u00fcr du einen Spiegel brauchst aber ok.\u201c, meinte ich. \u201eWas ist das?\u201c, fragte Sebastian und zeigte auf mein Kameraauge. \u201eDas ist nur Billy. Der tut dir nichts.\u201c, lachte ich. Sebastian entdeckte eine Puppe und griff danach. Ich versuchte ihn beiseite zu schieben, doch er war schneller. Alles verschwand und wir waren in einem der Katakomben. Von der Decke tropfte Blut und \u00fcberall standen Kerzen, Grabsteine und Totensch\u00e4del. Sebastian versuchte sich vor irgendetwas zu sch\u00fctzen. \u201eIst alles ok?\u201c, fragte ich. \u201eJa, ich habe nur gerade was gesehen.\u201c, sagte er verwirrt. \u201eWas denn? Erz\u00e4hl.\u201c, dr\u00e4ngte ich. \u201eIch war in einem komischen Raum. Es war alles verschwommen. Da war ein brennender Zombie.\u201c, erz\u00e4hlte er. \u201eDas ist ungew\u00f6hnlich.\u201c, meinte ich, \u201eAber wo sind wir eigentlich?\u201c \u201eKeine Ahnung. Schauen wir uns erst mal um.\u201c, meinte Sebastian. Wir gingen durch eine T\u00fcr und als n\u00e4chstes hielt Sebastian sich den Kopf. \u201eIst etwas, Sebastian?\u201c, fragte ich. Er antwortete nicht. \u201eWer\u2026? Was war das?\u201c, fragte er. \u201eWas meinst du?\u201c, fragte ich. \u201eHast du es nicht geh\u00f6rt?\u201c, fragte er. Ich sch\u00fcttelte den Kopf. Wir gingen weiter. Pl\u00f6tzlich fiel eine Lampe runter und entz\u00fcndete den Boden. Wir wichen zur\u00fcck und warteten bis sich das Feuer legte bevor wir weitergingen. Wir kamen in einen Folterraum. \u201eWir sollten hier schnell verschwinden.\u201c, meinte ich unsicher. Wir fanden eine Treppe und schlichen weiter. \u201eDas ist ja wie ein Labyrinth.\u201c, erkannte ich. Wir kamen in einen Gang an dessen Decke metallene Symbole hingen. Sebastian blieb stehen, aber ich ging trotzdem weiter. \u201eRunter!\u201c, schrie Sebastian und stie\u00df mich zu Boden. \u201eWas soll das?\u201c; fauchte ich. Er hielt mir den Mund zu. Da h\u00f6rte ich das Jammern eines Zombies. Sebastian lie\u00df mich los. Ich schaute vorsichtig \u00fcber den Sarg, hinter dem wir uns versteckten. Sebastian hob eine Flasche auf und warf sie an das andere Ende des Raums. Der Zombie torkelte auf das Ger\u00e4usch zu. Ich beobachtete wie Sebastian sich von hinten an den Zombie anschlich und ihm das Messer in den Hinterkopf rammte. Der Zombie fiel zu Boden. Leise schlich ich zu ihm. Sebastian f\u00fcllte gerade ein Glas mit komischem gr\u00fcnen Schleim auf, der aus dem Monster floss. Als er fertig war, gingen wir weiter. Pl\u00f6tzlich standen neben uns zwei Zombies auf. Sebastian schoss auf den einen, w\u00e4hrend der andere sich auf mich st\u00fcrzte. Ich zog Stefanos Messer aus meiner Jacke und rammte es dem Zombie direkt zwischen die Augen. Der Zombie fiel auf mich zu doch ich warf ihn beiseite. \u201eWir sollten weiter.\u201c, meinte Sebastian und ich nickte. Wir liefen weiter die G\u00e4nge entlang. Neben uns waren Zellen, in denen Zombies eingesperrt waren. Schlisslich kamen wir in einen Raum in dessen W\u00e4nden Harpunenbolzen steckten. Sebastian fing gleich an sie heraus zu ziehen. Ich interessierte mich eher f\u00fcr das Konstrukt aus Zahnr\u00e4dern und Ketten. \u201eWas das wohl bewirkt?\u201c, fragte ich mich und wollte an der Kurbel drehen. Dabei fiel die Kurbel ab. \u201eOh oh.\u201c, sagte ich. Alle Zahnr\u00e4der fingen an sich zu drehen. \u201eBist du irre? Wer wei\u00df was du damit ausgel\u00f6st hast.\u201c; schimpfte Sebastian und nahm mir die Kurbel ab. Wir schlichen nach drau\u00dfen. Eine Horde Zombies kamen auf uns zugerannt. Ich zog meine Kamera und dr\u00fcckte ab. Sie hingen fest. Sebastian sah erschrocken auf die Zombies. \u201eKomm jetzt!\u201c, rief ich und zog ihn hinter mir her. Ein Zombie sah uns und heulte auf. Sebastian zog sein Gewehr und verpasste dem Zombie einen Kopfschuss. Wir liefen schnell weiter. Urpl\u00f6tzlich klammerte sich ein Zombie an meine Bein und zog mich zu Boden. Sebastian trat schwungvoll auf den Zombie, der zerplatzte. Er half mit hoch und wir liefen weiter. Irgendwann fanden wir ein Tor, das man nur mit einer Kurbel \u00f6ffnen konnte. \u201eGut, das wir die Kurbel mitgenommen haben.\u201c, meinte ich. Sebastian \u00f6ffnete das Tor. Wir liefen durch einen Gang. Links und rechts waren Kerker. Am Ende des Gangs war eine T\u00fcr. Wir gingen durch. Pl\u00f6tzlich hielt Sebastian wieder seinen Kopf. \u201eH\u00f6rst du es wieder?\u201c, fragte ich. Er antwortete nicht und kletterte eine Leiter nach unten. Ich folgte ihm. \u201eWas geht hier vor?\u201c, fragte Sebastian sich. \u201eDas ist eine verdammt gute Frage.\u201c, meinte ich. Pl\u00f6tzlich zerbrach die Leiter. Billy fing uns auf und setzte uns sanft auf den Boden. Wir gingen weiter. Pl\u00f6tzlich hielt Sebastian sich wieder seinen Kopf und ich h\u00f6rte Theodore: \u201eSie haben alles verloren.\u201c Mein Kopf schmerzte. \u201eIhr Versagen f\u00fchrt zu Unt\u00e4tigkeit und dann zu Verzweiflung und Verzweiflung zu Selbstzerst\u00f6rung&#8230;\u201c, sagte er. Pl\u00f6tzlich gab es ein kleines Erdbeben. \u201eSie sind ihr eigenes Verderben&#8230;\u201c, wiederholte Theodore. \u201eDas ist nicht wahr!\u201c, rief ich. In dem Moment \u00e4nderte sich die Schwerkraft und wir fielen den Gang zur\u00fcck und knallten am Ende gegen die Wand die nun der Boden war. Ich setzte mich vorsichtig auf. \u201eWieso hast du mich nicht gerettet?\u201c, h\u00f6rte ich jemanden. \u201eBella?\u201c, fragte ich. \u201eEs ist deine Schuld.\u201c, behauptete sie. An den W\u00e4nden tauchten Texte auf. \u201eDu hast ihr nicht geholfen. Du hast dein Versprechen gebrochen. Du hast versagt. Du bist eine Schande. Du bist f\u00fcr meinen Tod verantwortlich. Du bist ein Versager.\u201c, h\u00f6rte ich Bella, \u201eDeinetwegen bin ich tot.\u201c Da tauchte vor mir an der Wand der Satz \u201eDu konntest sie nicht retten\u201c auf. \u201eEs tut mir so leid, Bella.\u201c, weinte ich. Pl\u00f6tzlich \u00f6ffnete sich vor mir und Sebastian die Wand. \u201eWer sind sie? Was wollen sie von mir?\u201c, rief Sebastian verwirrt und ver\u00e4ngstigt . Wir verlie\u00dfen den Raum. Sebastian rannte geradeaus ins Nichts. Da entdeckte ich ein Auto. Es stand einfach dort so im Nichts. Ich sah Bella vor dem Auto liegen und lief hin. Da tauchte neben mir eine leuchtende Version von mir auf. Er lief zu Bella. \u201eBella! Was ist passiert?\u201c, fragte er. Sie antwortete nicht. Alles f\u00e4rbte sich rot. \u201eBella! Wach auf!\u201c, h\u00f6rte ich mich rufen. Ich fing an zu weinen. \u201eSie k\u00f6nnen ihre Vergangenheit nicht \u00e4ndern. Nur annehmen.\u201c, h\u00f6rte ich Theodore. Ich wand mich traurig ab. \u201eLaufen sie darauf zu, nicht davon weg.\u201c, meinte Theodore. Alles l\u00f6ste sich auf, nur Bella blieb. Sie lag auf dem Boden. Ich ging zu ihr. Pl\u00f6tzlich entstand eine Feuerwand. Ich wollte durchrennen, doch etwas packte mich am Hals. Es war ein brennender Zombie. Er schleuderte mich zu Boden. Ich blieb benommen liegen. \u201eMaxis! Wach auf! Wir haben ein Problem.\u201c, h\u00f6rte ich Sebastian. Er stand neben mir und starrte irgendetwas hinter mir an. Ich stand auf. Es waren drei brennende Zombies. Wir liefen weg und versteckten uns erst mal. \u201eHast du eigentlich eine Schusswaffe?\u201c, fragte Sebastian, \u201eDas k\u00f6nnte jetzt n\u00e4mlich hilfreich sein.\u201c Ich fand eine Pistole in meiner Jackentasche. \u201eIch habe eine, aber ich kann damit nicht umgehen.\u201c, sagte ich. \u201eDann muss es halt auch so gehen.\u201c, meinte er. Sebastian stand auf und schoss auf einen der brennenden Zombies. Der br\u00fcllte auf und rannte auf uns zu. Ich wich aus. Sebastian schoss nochmal auf ihn.   \u201eKeine Munition mehr.\u201c, murmelte er. Ich teleportierte mich zu einem Kasten Munition, nahm ihn und teleportierte mich zur\u00fcck. \u201eDanke\u201c, sagte er, lud nach und schoss auf den Zombie, bis sein Kopf explodierte. Da hatte ich eine Idee. Ich ballte meine Hand, konzentrierte mich auf den Zombie und \u00f6ffnete meine Hand ruckartig. Der Kopf des Zombies explodierte. Sebastian sah mich erstaunt und geschockt an. Da warf mich der letzte Zombie um. Sebastian lie\u00df einen Rauchbolzen fallen. Der Rauch breitete sich aus. Der Zombie schlug wild um sich. Ich rappelte mich auf und stach ihm das Messer in den Kopf. Der Zombie fiel zu Boden. Pl\u00f6tzlich leuchtete ein Symbol auf der Wand hinter uns auf. \u201eStefano hat sich mir widersetzt. War mir ein Dorn im Auge.\u201c, erz\u00e4hlte Theodore. \u201eStefano? Die kannten sich?\u201c, fragte Sebastian. Er drehte sich zu mir um. \u201eDu kennst diesen Typen?\u201c, fragte er mich. \u201eJa\u2026 ich glaube nur nicht dass er wollen w\u00fcrde, dass ich dir von ihm erz\u00e4hle.\u201c, meinte ich unsicher. Die Wand fiel ein. \u201eVielleicht wirst du ihn ja bald eh kennenlernen.\u201c, vermutete ich. Wir marschierten den nun freigelegten Gang entlang, bis wir in einen gro\u00dfen Saal kamen. Sebastian sah sich um. Ich kletterte eine Leiter nach oben. Dort waren 4 R\u00e4der. Ich drehte an einem.  Die Platten am Boden bewegten sich. \u201eWas machst du da?\u201c, fragte Sebastian. \u201eIch glaube das hier ist so eine Art Mechanismus. Das l\u00f6st sicher irgendwas aus.\u201c, vermutete ich, schob ein Symbol zusammen und kletterte wieder nach unten. Da fing das Symbol an sich mit Blut zu f\u00fcllen. Ein Tor \u00f6ffnete sich. Wir liefen den Gang entlang und landete in einem riesengro\u00dfen Raum, der \u00e4hnlich wie eine Kirche aufgebaut war. Sebastian ging in Richtung Altar. Ich folgte ihm unsicher. Aus mehreren Rohren an der Wand lief Blut. \u00dcberall lagen Leichen. \u201eSebastian Castellanos. Endlich sind sie da.\u201c, begr\u00fc\u00dfte Theodore ihn, \u201eWie ich sehe haben sie sich schon mit Charles angefreundet.\u201c \u201eCharles?\u201c, fragte Sebastian. \u201eIch habe auf sie gewartet.\u201c, sagte er. \u201eWer zur H\u00f6lle sind sie?\u201c, fragte Sebastian und zielte mit seiner Pistole auf ihn. \u201eMeine Anh\u00e4nger nennen mich Pater Theodore&#8230;\u201c, antwortete er, \u201eIch hoffe sie werden mich auch so nennen\u2026 mein Freund.\u201c Pl\u00f6tzlich fing eines der Symbole an zu leuchten. \u201eNoch so ein Irrer mit einem Gottkomplex?\u201c, fragte Sebastian genervt, \u201eEinen von euch habe ich heute schon get\u00f6tet.\u201c \u201eNat\u00fcrlich haben sie das.\u201c, meinte Theodore, \u201eSo gehen sie mit jeder Herausforderung in ihrem Leben um. Mit brutaler Gewalt und Einsch\u00fcchterung und sehen sie, wohin das gef\u00fchrt hat&#8230;in eine H\u00f6lle, die sie selbst erschaffen. Nehmen sie die Waffe runter.\u201c Er zielte weiterhin auf ihn. Ich ging zu ihm und wollte ihm die Waffe abnehmen. Doch Sebastian riss sie mir wieder aus der Hand. \u201eBenutzen sie statt ihrer F\u00e4uste doch mal ihren Verstand.\u201c, schlug Theodore vor, \u201eWir alle haben dasselbe Ziel, Sebastian. Wir k\u00f6nnen einander helfen.\u201c Sebastian zielte wieder auf ihn. \u201eKommen sie&#8230;Sie werden mit ihrer Tochter wiedervereint.\u201c, sagte Theodore, \u201eund ich werde die Macht des Kerns besitzen.\u201c \u201eMir war es immer klar. Du willst genau wie Stefano nur ihre Macht!\u201c, rief ich w\u00fctend. \u201eIch wei\u00df schon, wer Lily hat.\u201c, sagte Sebastian. \u201eJa und Myra wird sie aber auch nicht so schnell wieder hergeben.\u201c, erkl\u00e4rte Theodore. \u201eWas?\u201c, fragte Sebastian, \u201eWo sind sie?\u201c \u201eIch w\u00fcrde es ihnen ja sagen, aber&#8230;\u201c, meinte Theodore. \u201eAber was?!\u201c, rief ich besorgt. \u201e..Sie sind noch nicht bereit.\u201c; beendete er seinen Satz, \u201eSie m\u00fcssen sich meiner Gemeinde anschlie\u00dfen, bevor ich es ihnen verraten kann.\u201c \u201eSAGEN SIE MIR, WO SIE IST!\u201c, br\u00fcllte Sebastian. \u201eNehmen sie meine Einladung an.\u201c, sagte Theodore, \u201eIch kann sie von ihrer eigenen Finsternis fortf\u00fchren. Ich kann sie zu Lily f\u00fchren.\u201c \u201eSorry, aber ich folge niemanden.\u201c, meinte Sebastian. \u201eBin ich etwa in dieser Gemeinde?\u201c, fragte ich. \u201eJa, dein Onkel hat zugesagt.\u201c, erkl\u00e4rte er. \u201eStefano ist tot und ich muss mich an keine Regeln halte!\u201c, rief ich. \u201eDu willst also nicht dazu geh\u00f6ren?\u201c, fragte Theodore. \u201eRichtig!\u201c, rief ich. \u201eNun gut.\u201c, meinte Theodore. Er klopfte mit seinem Stab auf den Boden. Pl\u00f6tzlich fing alles um uns herum an zu brennen. \u201eIhr sp\u00fcrt so viel Schmerz. Die Vergangenheit verfolgt euch in jedem Augenblick.\u201c, meinte Theodore, \u201eIch habe es euch gezeigt. Ihr m\u00fcsst erkennen, dass ich helfen will\u201c \u201eKehrt aus freien St\u00fccken zur\u00fcck. Dann k\u00f6nnen wir unsere gegebenen Rollen einnehmen. Nicht als Widersacher sondern als Verb\u00fcndete. Lebt wohl, f\u00fcrs erste. Sebastian. Charles.\u201c, sagte er. Pl\u00f6tzlich h\u00f6rte ich ein komisches Ger\u00e4usch aus einem der Rohre. Eine gro\u00dfe Welle Blut sp\u00fclte mich und Sebastian in ein Rohr. Ich versuchte die Luft anzuhalten, doch das Rohr war zu lang und die Str\u00f6mung zu stark. Mein Auge leuchtete. Trotzdem konnte ich nichts sehen. Auch Billy war verschwunden. Ich sah Bewegungen, knapp vor mir. Wahrscheinlich Sebastian. Langsam ging mir die Luft aus. Ich versuchte irgendwie einen Ausweg zu finden, doch vergebens. Ich hielt es nicht mehr aus und aus einem Reflex heraus begann ich zu atmen. Ich atmete das Blut ein und fing an zu husten. \u201eIch w\u00fcrde es niemals bis zum Ende dieses Rohrs schaffen.\u201c, dachte ich und verlor das Bewusstsein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich aufwachte sa\u00df ich in einem B\u00fcro. Am Tisch sa\u00df Sebastian. Er schien zu schlafen. An der Pinwand hingen mehrere Zeitungsberichte und Steckbriefe \u00fcber mich und Stefano. Ich las sie mir durch. Da h\u00f6rte ich wie Sebastian sich bewegte. \u201eMyra?\u201c, fragte er und sah sich um. Er schien mich nicht zu bemerkt haben. \u201eKidman&#8230;Sie &hellip; <a href=\"http:\/\/fanfiction.froxot.com\/?p=484\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e13. 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