{"id":339,"date":"2017-11-26T10:17:21","date_gmt":"2017-11-26T10:17:21","guid":{"rendered":"http:\/\/fanfiction.kielack.de\/?p=339"},"modified":"2017-12-19T13:55:10","modified_gmt":"2017-12-19T13:55:10","slug":"das-freibad","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fanfiction.froxot.com\/?p=339","title":{"rendered":"15.1. &#8211; Das Freibad"},"content":{"rendered":"<p>Wir lagen alle faul im Wohnzimmer rum, ohne uns zu bewegen. \u201eMit 43\u00b0 im Schatten, erwartet uns heute der hei\u00dfeste Tag des Sommers.\u201c, verk\u00fcndete Toby, der im Fernsehen war. Stans Waxfigur fing schon an zuschmelzen, die Tapete rollte sich von der Wand und das Wasser im Aquarium kochte.<\/p>\n<p>\u201eAlle die daf\u00fcr sind heute gar nichts zu machen sagen: Uah.\u201c, meinte Dipper. Wir stimmten zu. Da kam Schwabbel angellaufen. \u201eIch werf dieses Schwein endg\u00fcltig aus dem Haus.\u201c, meckerte Stan. Schwabbel begann ihn ab zuschlecken. \u201eDu hast gewusst das ich bluffe.\u201c, bemerkte Stan. \u201eAber die gute Nachricht ist das heute unser neues Freibad er\u00f6ffnet wird. Der Gravity Falls Pool.\u201c, verk\u00fcndete Toby. \u201eWir bekommen ein Freibad?\u201c, fragte Mabel. \u201eHeute?\u201c, rief Dipper. \u201eZum frei baden?\u201c, fragte Soos. \u201eSchnell. Da m\u00fcssen wir hin.\u201c, rief Stan, doch blieb am Holzboden kleben. \u201eHey, Kinder. Helft ihr mir mal?\u201c, sagte Stan. Mabel und Dipper holten zwei Pfannenwender raus und versuchten ihn vom Boden zu befreien. Schwimmbad w\u00e4re doch eigentlich gar nicht mal so schlecht. \u201eAlles klar. Auf zum Freibad.\u201c, freute sich Stan. An seinem R\u00fccken klebte noch ein gro\u00dfer Teil des Bodens, doch trotzdem ging er raus. \u201eDoch gebt gut Acht, damit ihr nicht Feuer fangt.\u201c, warnte Toby uns. \u201eDas wir nicht was?\u201c, fragte Stan, \u00f6ffnete die T\u00fcr und stand in Flammen. Schnell lief er ins Bad um das Feuer zu l\u00f6schen. \u201eDer wird schon wieder.\u201c, meinte Mabel. Danach packten alle ihre Sachen und wir machten uns auf den Weg.<\/p>\n<p>Beim Freibad angekommen gingen wir rein. \u201eAh. Das Freibad. Eine prickelnde Oase sommerlicher Verzauberung.\u201c, meinte Mabel gl\u00fccklich. \u201eJa, es gibt nichts besseres, als mit fremden in einer Wanne zu sitzen. Ist wie im Bus nur eben nass.\u201c, murrte Stan. Pl\u00f6tzlich packte mich jemand am Nackenfell und trug mich raus, es war der Bademeister. Dann starrte er mich so lange an bis ich verschwand. Ich kletterte auf einen Baum und sprang von da auf die Toiletten des Freibads. \u00dcber den Zaun balancierte ich auf den Snackladen. Von dort konnte ich alles sehen. Mabel rannte gerade durch die Gegend, w\u00e4hrend die anderen noch fast genau da standen wie vorher. Auf dem Bademeister Stuhl neben mir sa\u00df Wendy, die Stan mit einer Wasserbombe abwarf. \u201eHallo, Mr. Pines.\u201c, begr\u00fc\u00dfte sie ihn. \u201eWendy! Wo ist der Bademeister?\u201c, fragte er sie. \u201eIch bin die Bademeisterin.\u201c, erkl\u00e4rte sie ihm, \u201eIch hab hier das Sagen, Alter.\u201c Wendy warf wieder eine Wasserbombe nach ihm. \u201eNichts wie weg. Sonst werd ich noch nass.\u201c, rief Stan und lief davon. Dipper, Soos, ich und Wendy lachten. \u201eDu arbeitest hier?\u201c, fragte Dipper. \u201eJa, als Bademeister muss ich an der Snackbar nicht bezahlen. Au\u00dferdem ist das hier der coolste Platz.\u201c, erkl\u00e4rte sie. \u201eDa hast du absolut recht.\u201c, lachte er und Soos ging Stan hinterher. \u201eNa, wollen wir noch mehr Wasserbomben auf Gronkel Stan werfen?\u201c, fragte er. \u201eGern, aber muss heute noch ein paar Bewerber testen. Ich such n\u00e4mlich noch nen Assistenten.\u201c, erkl\u00e4rte sie. \u201eHey, das w\u00e4r doch was f\u00fcr mich. Oder?\u201c, schlug Dipper vor. \u201eDas w\u00e4re ja der Oberknaller. Den Job hast du so gut wie in der Tasche. Ich kl\u00e4r das nur kurz mit meinem Boss, Mr. Poolcheck.\u201c, sagte Wendy. \u201eDeinem Boss?\u201c, fragte Dipper. Wendy zeigte auf den der mich vorhin rausgeworfen hatte. Er machte gerade auf seinen Fingern Liegest\u00fctze. Pl\u00f6tzlich starrte er in meine Richtung. Ich sah instinktiv weg. Im Wasser bemerkte ich Mabel, die sich mit einem Jungen unterhielt. Dipper sah kurz zu Wendy und ging dann zu Poolcheck. Sie unterhielten sich kurz, dann bekam er eine Trillerpfeife und wurde von Poolcheck umarmt. <i>Wo ist eigentlich Stanford? <\/i>Ich sah mich suchend um. Dann entdeckte ich ihn mit Soos an der perfekten Liege. Als Stan sich hinsetzten wollte, klaute Gideon ihm den Platz. Stan hob Gideon hoch, doch Wendy pfiff mit ihrer Trillerpfeife und sperrte ihn in den Poolknast. Da kam Dipper zu ihr gelaufen. Sie unterhielten sich kurz und Wendy rannte los. Dipper lief hinter her, doch bremste schnell ab, als er Poolcheck bemerkte. Soos holte sich w\u00e4hrenddessen einen Entenschwimmreifen. \u201eSoos.\u201c, sagte Wendy mit verstellte Stimme durch das Megafon hinter der Ecke. \u201eAufblasbarer Enterich? DU kannst reden?\u201c, fragte Soos seinen Schwimmreifen. \u201eJa, Soos. Ich kann reden.\u201c, stimmte Wendy zu. \u201eAch du meine G\u00fcte. Ihr seid in Wahrheit lebendig. Ich wusste es.\u201c, freute er sich, w\u00e4hrend Wendy und Dipper ihn auslachten. \u201eMein Volk wurde versklavt, Soos. Du musst uns befreien.\u201c, machte Dipper weiter. \u201eDie aufblasbare Gummientenrevolution steht kurz bevor.\u201c, sagte Soos und wollte alle Gummienten aus dem Netz holen. Da pfiff Poolcheck. \u201eDas Freibad schlie\u00dft!\u201c, rief er, \u201eRaus aus dem Wasser.\u201c Alle verlie\u00dfen das Freibad, au\u00dfer Mabels Freund. Ich kletterte von der Snackbar und wartete am Ausgang auf die anderen.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in der Mystery Shack schauten wir noch ein wenig fern und gingen dann schlafen. Ich legte mich auf den Sessel und schlief ein.<\/p>\n<p>Mitten in der Nacht wurde ich durch das Knarzen der Treppe geweckt. Ich hob meinen Kopf und sah in Richtung Treppe. Mabel kam runter und wollte nach drau\u00dfen gehen. \u201eWo willst du mitten in der Nacht hin?\u201c, fragte ich. \u201e\u00c4hh. Einen Spaziergang im Wald?\u201c, log sie und versuchte ein Buch zu verstecken. \u201eDu wei\u00dft, dass das gef\u00e4hrlich ist.\u201c, meinte ich und sprang vom Sessel. \u201eWo willst du wirklich hin?\u201c, fragte ich, \u201eUnd warum hast du ein Fotoalbum dabei?\u201c \u201e\u00c4hh, lesen\u2026 im Wald.\u201c, log sie. \u201eIn Fotoalben gibt es so gut wie nichts zu lesen.\u201c, stellte ich gelangweilt fest, \u201eSags mir doch. Du kannst mir vertrauen.\u201c \u201eGut, ich hab jemanden im Schwimmbad kennengelernt\u2026.\u201c, fing sie an, \u201eSein Name ist Mermando.\u201c \u201eUnd wegen ihm willst du mitten in der Nacht raus?\u201c, frage ich, \u201eDu musst dort einbrechen, oder?\u201c \u201eWas wo?\u201c, fragte sie erschrocken. \u201eEr kann doch das Wasser nicht verlassen.\u201c, erinnerte ich sie. \u201eWoher wei\u00dft du das?\u201c, fragte sie. \u201eEr hat das Schwimmbad nicht verlassen. Ganz einfach. Und ich glaube du wei\u00dft auch warum er es nicht verlassen kann.\u201c, kombinierte ich. \u201eEr ist ein Wassermann.\u201c, sagte sie. \u201eH\u00e4tte ich mir ja auch denken k\u00f6nnen.\u201c, gab ich zu, \u201eDu solltest aber das Golfkart nehmen. Nur zur Sicherheit, falls dir irgendwas begegnet.\u201c Sie nickte und lief nach drau\u00dfen. Ich sprang wieder auf den Sessel und schlief weiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir lagen alle faul im Wohnzimmer rum, ohne uns zu bewegen. \u201eMit 43\u00b0 im Schatten, erwartet uns heute der hei\u00dfeste Tag des Sommers.\u201c, verk\u00fcndete Toby, der im Fernsehen war. 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