{"id":335,"date":"2017-11-26T10:04:07","date_gmt":"2017-11-26T10:04:07","guid":{"rendered":"http:\/\/fanfiction.kielack.de\/?p=335"},"modified":"2017-12-19T13:54:41","modified_gmt":"2017-12-19T13:54:41","slug":"die-wahrheit-ist-nicht-immer-das-beste","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fanfiction.froxot.com\/?p=335","title":{"rendered":"14.1. &#8211; Die Wahrheit ist nicht immer das Beste"},"content":{"rendered":"<p>Zwei Tage sp\u00e4ter erz\u00e4hlte Stan uns, das er einem B\u00e4ren das Fahren beibringen will. Und dann kam auch schon der Laster mit dem B\u00e4ren. \u201eDiese Attraktion wird mir ein Verm\u00f6gen einbringen.\u201c, freute sich Stan, \u201eVorsicht mit dem B\u00e4ren, Codereu! Ich brauch ihn unversehrt.\u201c Mannsbild Dan versuchte den B\u00e4ren zu beruhigen. \u201eOhh. Sie umarmen sich.\u201c, meinte Mabel. \u201eHab ich das richtig verstanden? Du willst wirklich diesem B\u00e4ren das Fahrrad fahren beibringen?\u201c, fragte Dipper. \u201eAch Pille-palle. Ein radfahrender B\u00e4r ist doch ein alter Hut. Nein nein. Ich bringe ihm das Auto fahren bei.\u201c, erkl\u00e4rte Stan.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter fuhr der B\u00e4r Auto mit Stan auf dem Beifahrersitz. Wir drei mussten hinten sitzen. Die ganze Fahrt \u00fcber war ich angespannt.<i> Stan ist doch verr\u00fcckt. Das ist ein B\u00e4r! Der kann kein Auto fahren.<\/i> Pl\u00f6tzlich fuhr hinter uns ein Polizeiwagen. Wir fuhren rechts ran. Blubs und Durland waren da. \u201eWas gibt\u2019s den f\u00fcr ein Problem Officers?\u201c, fragte Stan unschuldig. Der B\u00e4r versuchte w\u00e4hrenddessen sich loszurei\u00dfen. \u201eIch hoffe sie haben daf\u00fcr eine richtig gute Erkl\u00e4rung.\u201c, meinte Blubs, w\u00e4hrend Durland mich durch die Fensterscheibe \u00e4ngstlich und irritiert ansah. \u201eAllerdings. Ich bin ein sehr alter Mann. Dankbar f\u00fcr jeden Tag der mir bleibt und mein Arzt hat mir diesen Blindenb\u00e4ren verordnet. Der mich notfalls ins Krankenhaus fahren kann.\u201c, log Stan. \u201eDas ich nicht lache. Kann ich mal den Beschein von ihrem Arzt sehen?\u201c, fragte Blubs l\u00e4chelnd. \u201eNat\u00fcrlich. Den hab ich hier in meiner Jacke.\u201c, log er und kritzelte etwas auf einen Zettel in seiner Jacke. \u201eHier, bitte sch\u00f6n.\u201c, sagte Stan und gab ihnen den Zettel. \u201eStan braucht den B\u00e4ren. Dr. Medizin.\u201c, las Blubs, \u201eTja, Dr. Medizin kann ich nicht widersprechen.\u201c \u201eIns Krankenhaus, Honigpfote!\u201c, rief Stan und der B\u00e4r fuhr br\u00fcllend los.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in der Mystery Shack bespr\u00fchte Stan Steine mit Goldfarbe und verkaufte sie als Goldklumpen. \u201eGronkel Stan, wie konntest du diese Polizisten nur anl\u00fcgen?\u201c, fragte Mabel, \u201eDu wei\u00dft doch, dass man niemals l\u00fcgen darf.\u201c \u201eLiebchen, in meinem Alter muss man manchmal die Wahrheit zum allgemeinen Wohl etwas verbiegen.\u201c, erkl\u00e4rte Stan, nahm sich einen Teller Spagetti und begann ihn zu essen. Da kam Dipper. \u201eHey, hat jemand meinen Teller Spagetti gesehen?\u201c, fragte Dipper. Stan versteckte den Teller hinter seinem R\u00fccken. \u201eNein, aber frag doch mal Soos. Du wei\u00dft wie verfressen der ist.\u201c, log Stan. \u201eDas ist ein trauriger Tag.\u201c, meinte Dipper, \u201eDanke, Gronkel Stan.\u201c Er lief davon. \u201eSiehst du. Zum allgemeinen Wohl\u201c, lachte Stan. <i>Zu deinem Wohl. Nicht mehr und nicht weniger. <\/i>W\u00fctend ging Mabel auf ihr Zimmer. Ich ging w\u00e4hrenddessen ins Wohnzimmer und machte auf dem Sessel ein Nickerchen.<\/p>\n<p>Kurze Zeit sp\u00e4ter kam Mabel. \u201eHey, Leon.\u201c, rief Mabel. Ich hob meinen Kopf. \u201eWas ist?\u201c, fragte ich verschlafen. \u201eDu kennst dich doch so gut im Wald aus. Kannst du mich zu den Wahrheitsz\u00e4hnen bringen?\u201c, fragte Mabel. \u201eF\u00fcr Stan?\u201c, fragte ich. Sie nickte. Ich sprang vom Sessel und lief in den Wald, Mabel folgte mir.<\/p>\n<p>Einige Zeit sp\u00e4ter standen wir vor einem Baum. \u201eHier sind die Z\u00e4hne?\u201c, fragte sie. Ich nickte und fing an zu buddeln. Schnell kam eine Kiste hervor in der ein goldenes Gebiss lag. \u201eWow.\u201c, staunte Mabel.<\/p>\n<p>Am Abend schlichen Mabel, Schwabbel und ich sich in Stans Schlafzimmer. \u201eGlaubst du das ist eine gute Idee?\u201c, fl\u00fcsterte ich. \u201eAber klar doch.\u201c, meinte sie und steckte ihm die Wahrheitsz\u00e4hne in den Mund. Mabel packte Stan an der Nase, woraufhin er aufwachte. \u201eWas ist los?\u201c, rief er erschrocken, \u201eMabel?\u201c \u201eKurze Frage. Was ist mit Dippers Teller Spagetti passiert?\u201c, fragte Mabel. \u201eIch hab ihn aufgegessen, weil mir anderer Leute Besitz oder Gef\u00fchle schnurz piep egal sind. Nan\u00fc. Das war aber ungew\u00f6hnlich ehrlich. Als ob ich nicht l\u00fcgen k\u00f6nnte.\u201c, bemerkte Stan, \u201eTja, gute Nacht.\u201c Er schlief sofort wieder ein. Mabel l\u00e4chelte mich und Schwabbel triumphierend an.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen erz\u00e4hlte Mabel Dipper davon, als ich rein kam. \u201eDas ist ja eine furchbare Idee.\u201c, jammerte Dipper. \u201eDas ist gro\u00dfartig. Jetzt muss er immer die Wahrheit sagen.\u201c, erkl\u00e4rte Mabel. Dipper \u00fcberlegte. \u201eInteressiert euch nicht auch was er in seiner Mittagspause so macht?\u201c, fragte ich. \u201eJa, du hast Recht.\u201c, stimmte Dipper zu. \u201eR\u00fchrfleisch. Lasst es euch schmecken.\u201c, sagte Stan. \u201eStan, was machst du jeden Tag heimlich in deiner Mittagspause?\u201c, fragte Dipper. \u201eAlso f\u00fcr gew\u00f6hnlich kratze ich mich wie verr\u00fcckt an Stellen, die ich hier lieber unerw\u00e4hnt lasse.\u201c, erz\u00e4hlte Stan, \u201eJetzt vermeide ich Augenkontakt in dem ich vorgebe die Zeitung zu lesen und gehe aufs Klo ohne mir danach die H\u00e4nde zu waschen.\u201c Er ging. \u201eAlso das war verst\u00f6rend.\u201c, sprach Dipper f\u00fcr uns alle. \u201eKeine Sorge, Leute. Die Wahrheit ist immer eine gute Sache.\u201c, meinte Mabel. \u201eAber was hast du dir bei dieser Frage gedacht, Leon?\u201c, fragte Mabel. \u201eIch hab keine Ahnung.\u201c, gab ich zu.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter h\u00f6rte ich das Stan im Souvenirshop einen Mann l\u00e4cherlich gemacht hatte und zugab Steuern zu hinterziehen.<\/p>\n<p>Am Abend sahen wir uns eine Zirkusshow im Fernsehen an. Mabel und Dipper waren begeistert und lachten durchgehend. Bis\u2026 \u201eManchmal frage ich mich ob das schon alles sein soll. Ist das Leben nur ein sadistischer Witz ohne Pointe? Sitzen wir alle nur unsere Zeit ab und warten das der s\u00fc\u00dfe Tod uns erl\u00f6st?\u201c, philosophierte Stan. Danach waren Dipper und Mabel verst\u00f6rt. <i>Er hat vielleicht sogar Recht.<\/i><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag rief Stan den ganzen Tag durch das ganze Haus, was er gerade tat. Auch wenn wir es gar nicht wissen wollten. Wir sa\u00dfen oben, jeder mit einem Kissen oder Ohrensch\u00fctzern auf dem Kopf. \u201eIch ertrage das nicht mehr. Mabel, du musst ihm dieses Gebiss wegnehmen.\u201c, jammerte Dipper. \u201eAber dann w\u00e4re er wieder ein L\u00fcgner.\u201c, meinte Mabel. \u201eKann das in irgend einer Weise schlimmer sein als das?\u201c, fragte Dipper. Da klingelte es. Wir liefen nach unten. Stan war an die T\u00fcr gegangen. Es waren Blubs und Dureland. \u201eUnsere Ermittlungen haben ergeben, das es in Gravity Falls gar keinen Dr. Medizin gibt.\u201c, meinte Blubs. \u201eIch hoffe sie haben daf\u00fcr eine richtig gute Erkl\u00e4rung.\u201c, rief Dureland. \u201eAber klar doch. Ich habe sie angelogen. Au\u00dferdem habe ich auf behinderten Parkpl\u00e4tzen geparkt, Feuerwerksk\u00f6rper geklaut und vom aussterben bedrohte Tiere \u00fcber die Grenze geschmuggelt. Au\u00dferdem sind sie fett.\u201c, gab Stan zu. Oh, nein. Blubs fiel der Kaffeebecher vor Schreck herunter. \u201eIst das die ganze Wahrheit?\u201c, fragte Blubs w\u00fctend. \u201eNein, nein. Keines Wegs. Hab ich Recht Mabel?\u201c, widersprach Dipper. \u201e\u00c4hh\u2026 meine Herren ich m\u00f6chte ihnen gegen\u00fcber absolut ehrliche sein. Unser lieber Gronkel Stan ist\u2026 ist&#8230;\u00e4hh.\u201c, stotterte sie, w\u00e4hrend alle sie anstarrten. \u201eGronkel Stan ist\u2026 heimlich Krimiautor.\u201c, log sie. \u201eWas?\u201c, fragte Blubs erstaunt. <i>Autor? <\/i>\u201eJa. Das war nur eine seiner Figuren aus seinem n\u00e4chsten fesselnden Schocker an dem er gerade schreibt. Der Krimiopa. Er hat in seinem ganzen Leben noch nichts verbrochen. Au\u00dferdem Sheriff. Haben sie abgenommen?\u201c, log Mabel. \u201eNa endlich ist es jemandem aufgefallen.\u201c, freute sich Blubs. \u201eJaa. Ein Autor. K\u00f6nnen sie mir das Lesen beibringen?\u201c, fragte Dureland. \u201eWas? Autor?\u201c, fragte Stan. \u201eSchriftsteller. Meister der Fantasie. Sch\u00f6nen Abend noch.\u201c, lachte Mabel und schob die Polizisten nach drau\u00dfen und lie\u00df sich auf den Boden falle. \u201eHey, alles in Ordnung?\u201c, fragte Dipper. \u201eNichts ist in Ordnung. Ich hab gelogen.\u201c, jammerte sie. \u201eMabel, das war zum allgemeinen Wohl.\u201c, erkl\u00e4rte Dipper. \u201eJa, das allgemeine Wohl. \u201eWo ist Stan eigentlich hin?\u201c, fragte ich, als mir auffiel das er weg war. \u201eHallo Finanzamt? Ich wollte mich wegen Steuerhinterziehung selbst anzeigen.\u201c, sagte Stan. Er war am telefonieren. Schnell liefen wir zu ihm. \u201eNein, Steuerhinter&#8230;\u201c, rief er, doch wir rissen ihn zu Boden und Mabel riss ihm das Gebiss raus. \u201eWir m\u00fcssen einen sicheren Ort f\u00fcr die Dinger finden und ich hab auch schon eine Idee.\u201c, sagte sie und trug sie weg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Tage sp\u00e4ter erz\u00e4hlte Stan uns, das er einem B\u00e4ren das Fahren beibringen will. Und dann kam auch schon der Laster mit dem B\u00e4ren. \u201eDiese Attraktion wird mir ein Verm\u00f6gen einbringen.\u201c, freute sich Stan, \u201eVorsicht mit dem B\u00e4ren, Codereu! Ich brauch ihn unversehrt.\u201c Mannsbild Dan versuchte den B\u00e4ren zu beruhigen. \u201eOhh. 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