{"id":1265,"date":"2025-11-12T12:53:58","date_gmt":"2025-11-12T12:53:58","guid":{"rendered":"https:\/\/fanfiction.froxot.com\/?p=1265"},"modified":"2026-04-14T14:09:12","modified_gmt":"2026-04-14T14:09:12","slug":"das-gefaengnis","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fanfiction.froxot.com\/?p=1265","title":{"rendered":"Das Gef\u00e4ngnis"},"content":{"rendered":"\n<p>Maxis kellnert in einer alten Stadt, die gr\u00f6\u00dftenteils aus Sand bestand. Es war wenig los an diesem hei\u00dfen Tag, eigentlich war so gut wie jeder Tag hei\u00df. An einem einsamen Tisch unter dem h\u00f6lzernen Vordach sa\u00df eine junge Frau mit ungew\u00f6hnlich dicker Kleidung, die ganz offensichtlich nicht aus dieser Gegend kam. Maxis begr\u00fc\u00dfte sie freundlich und bevor er sie nach ihrer Bestellung fragen konnte, fragte sie ihn nach einem Gef\u00e4ngnis, in das einige Leute aus der Stadt verschwunden waren. Er nickte unsicher und meinte, dass keiner, der versucht h\u00e4tte, dort hineinzukommen, es lebend wieder herausgeschafft h\u00e4tte. Sie machte eine abwertende Handgeste und meinte, sie habe schon einige gef\u00e4hrliche Orte besucht und w\u00e4re dort mit Leichtigkeit herausgekommen und man m\u00fcsse sich keine Sorgen um sie machen. Maxis sah sie zweifelnd an. Z\u00f6gernd fragte er sie, was sie denn vorh\u00e4tte, wenn sie den Eingang finden w\u00fcrde. Sie lachte kurz und sagte, dass sie nat\u00fcrlich so viele freilassen w\u00fcrde, wie sie k\u00f6nnte. Scheinbar war das f\u00fcr sie die offensichtlichste Antwort. L\u00e4chelnd f\u00fcgte sie an, ob Maxis sie nicht begleiten wollen w\u00fcrde. Z\u00f6gernd nickte er und schlug vor, sich mittags am Marktplatz zu treffen, denn zu der Zeit w\u00e4re seine Schicht vorbei. Sie stimmte zu\n<br><br>\nNach seiner Schicht ging er l\u00e4chelnd die Stra\u00dfe hinunter. Den Obdachlosen, die sich im Schatten der H\u00e4user zusammenkauerten, beachtete er nicht, auch wenn er selbst kein Zuhause besa\u00df. Denn seine Mutter war vor Jahren weggesperrt worden, nachdem sie wegen Diebstahls an einer reichen Familie beschuldigt worden war. Seitdem lebte Maxis allein auf der Stra\u00dfe und kam zwischenzeitlich gerade so \u00fcber die Runden. Aber jetzt bot sich die Chance, seine Mutter aus diesem schrecklichen Gef\u00e4ngnis zu befreien. Zusammen k\u00f6nnten sie sich ein neues Leben aufbauen mit dem Geld, das er angespart hatte. Es k\u00f6nnte sich alles \u00e4ndern. Mit der Hilfe dieser Reisenden h\u00e4tte er endlich eine Chance. Vor Freude h\u00fcpfte er die Stra\u00dfe hinunter und lie\u00df mit seiner Magie kleine Steine die Stra\u00dfe entlang rollen.\n<br><br>\nAm Marktplatz wartete schon die Reisende auf ihn.<br>\n&#8222;Da bist du ja. Es ist ganz sch\u00f6n hei\u00df hier.&#8220;<br>\n&#8222;Ja, die Temperaturen hier sind nichts f\u00fcr Leute aus dem Norden.&#8220; Er l\u00e4chelte am\u00fcsiert.<br>\n&#8222;So ist das eben im S\u00fcden. Aber kommen wir zu den wichtigen Dingen.&#8220;<br>\n&#8222;Genau, also das Gef\u00e4ngnis ist hier um die Ecke.&#8220;<br>\n&#8222;So nah am Marktplatz? Ich hab hier nirgends Wachen oder so etwas gesehen.&#8220;<br>\n&#8222;Es gibt nur eine und die ist unsichtbar.&#8220;<br>\n&#8222;Unsichtbar? Das ist mir neu, aber hier ist Magie sowieso mehr vertreten, wie ich geh\u00f6rt habe.&#8220;<br>\nMaxis nickte. &#8222;Aber dieser W\u00e4chter ist kein normaler Bewohner, es grenzt eher an einen humanoiden Wachhund.&#8220;<br>\n&#8222;Du wei\u00dft sicher, wie man mit ihm umgeht, oder?&#8220;<br>\n&#8222;Naja, wir m\u00fcssen noch das Schloss aufbekommen. Das ist mir bisher noch ein R\u00e4tsel und selbst wenn wir es aufbekommen, werden mehr W\u00e4chter kommen.&#8220;<br>\n&#8222;Hmm, dann m\u00fcssen wir uns eben beeilen. Das wird schon m\u00f6glich sein. Dann zeig mir mal dieses Schloss.&#8220;<br>\nMaxis nickte und f\u00fchrte sie auf einen gro\u00dfen Platz mit hohen Mauern drumherum. Es war sehr leer. In der Mitte stand eine gro\u00dfe Statue, die den Herrscher dieser Stadt zeigte. Unbeeindruckt ging Maxis darum herum. In den Schatten, entlang der Hauswand, war eine \u00fcberdachte Kante, die einen angenehmen Schatten warf. Die Reisende sah sich begeistert um. Maxis tastete w\u00e4hrenddessen die Wand ab, bis ein gro\u00dfer Kreis rot aufleuchtete. Hinter den Beiden fauchte etwas und im n\u00e4chsten Moment schoss ein Tentakel aus dem Nichts. Maxis stolperte im letzten Moment zur Seite, riss mit seiner Magie einen Stein aus der Wand und schleuderte ihn auf den unsichtbaren Angreifer. Die Reisende wich zur\u00fcck.<br>\n&#8222;Du lenkst es ab und ich seh mir das Schloss an.&#8220; Sie versteckte sich hinter einer S\u00e4ule, die das Dach trug und wartete. Maxis lief r\u00fcckw\u00e4rts und beobachtete die Fu\u00dfspuren des Unsichtbaren im Sand.<br>\n&#8222;Komm her. Komm schon.&#8220;<br>\nEr lie\u00df ein paar Kieselsteine gegen das Monster fliegen, um es noch mehr zu provozieren. Fauchend sprintete es auf ihn zu, doch Maxis wich geschickt aus und warf nur noch mehr Steine. Die Kreatur heulte frustriert auf und st\u00fcrmte weiter auf Maxis zu. Die Reisende schrieb sich irgendwelche Zeichen auf, die um den leuchtenden Kreis standen, aber langsam verblassten. Maxis warf weiter Steine und beobachtete sie aus dem Augenwinkel.<br>\n&#8222;Was machst du da?&#8220;<br>\n&#8222;Ich entziffere den Text hier. Mach du einfach weiter.&#8220;<br>\n&#8222;Das sagst du so einfach.&#8220;<br>\nEr stolperte r\u00fcckw\u00e4rts gegen etwas, als er sich umsah, griff ein Tentakel aus dem Nichts nach seinem Hals. Maxis duckte sich weg und lief zum anderen Ende des Platzes. Die zwei Monster schlichen langsam auf ihn zu. Es wurde langsam schwerer, die Fu\u00dfabdr\u00fccke zu erkennen, da immer mehr Staub aufgewirbelt wurde.<br>\n&#8222;Ich hab&#8217;s! Ich hab&#8217;s!&#8220; Sie winkte aufgeregt.<br>\nMaxis wich den zwei Monstern aus und stolperte durch den Sand.<br>\n&#8222;Bring sie hier her, wir brauchen sie f\u00fcr die T\u00fcr.&#8220; <br>\nWar sie jetzt komplett verr\u00fcckt geworden?<br>\nMaxis sch\u00fcttelte verst\u00e4ndnislos den Kopf, aber widersprach nicht. Er lockte die Monster zum Schloss und wartete auf einen Angriff.<br>\n&#8222;Was jetzt?&#8220;, fragte er sie, aber es kam keine Antwort.<br>\nEin Tentakel schoss auf Maxis zu und er drehte sich zur Seite. Der Tentakel stach durch den Kreis auf der Wand hindurch, doch sie schien keinen Schaden zu nehmen. Im Gegenteil, der Kreis leuchtete gr\u00fcn und mit einem lauten Knarzen fuhr die T\u00fcr auf. Dahinter war ein kurzer Gang mit nicht benutzten Fackeln links und rechts. Maxis schl\u00e4ngelte sich an den Monstern vorbei in die Dunkelheit. Scheinbar waren die Monster nicht an die Dunkelheit gew\u00f6hnt und folgten nur langsam, w\u00e4hrend sie genervt knurrten. Die Reisende schlich vorsichtig hinterher. Der n\u00e4chste Raum war hell erleuchtet bei einem brennenden alten Kronleuchter aus rostigem Metall. An der gegen\u00fcberliegenden Wand war eine Treppe, die auf eine erh\u00f6hte Plattform f\u00fchrte, wo sich eine gro\u00dfe, schwere T\u00fcr befand. \u00dcberrascht sah sich Maxis im Raum um. Die Wand entlang waren wundersch\u00f6ne Malereien, die ein Paradies zeigten und gl\u00fcckliche Menschen, die in Fl\u00fcssen badeten oder durch W\u00e4lder streiften. Doch diese kurze Unaufmerksamkeit kostete ihn schon einen Biss in die Schulter. Vor Schock erstarrte er. Maxis sp\u00fcrte, wie sich eine K\u00e4lte durch seine Adern schlich und sich mit dem warmen Blut vermischte, das von seiner Schulter tropfte. Das Gewicht des Monsters zwang ihn dazu, nach vorne zu stolpern und als sie von hinten vom zweiten Monster geschubst wurden, stolperte er \u00fcber seine eigenen F\u00fc\u00dfe und fiel zu Boden. Er h\u00f6rte ein metallisches Kling und sp\u00fcrte, wie sich Gewicht von seinen Schultern hob. <br>\n\u201eKonzentrier dich!\u201c, befahl die Reisende ihm und zog ihn wieder auf die Beine. <br> Einer der zwei Monster lag neben ihnen reglos am Boden. Die Arme bestanden jeweils nur aus einem einzelnen Tentakel und die humanoiden Gesichter waren so entstellt, dass man sie kaum als Mensch identifizieren konnte. Sie lie\u00df ihm aber nicht viel Zeit zum Wundern und zog ihn zur Treppe.<br>\n\u201eDas muss das Tor sein, wir m\u00fcssen es nur aufbekommen.\u201c, murmelte sie.<br>\nMaxis konnte ihre Hand kaum sp\u00fcren, sein Arm kribbelte, als w\u00fcrden tausend Ameisen dar\u00fcber krabbeln. Mit der anderen Hand lie\u00df er einige Steine schweben und schmiss sie auf das andere Monster, wenn es es wagen w\u00fcrde, sie anzugreifen. Am oberen Ende der Treppe blieben sie stehen und sie betrachtete die Kn\u00f6pfe an der Wand, die mit verschiedensten leuchtenden Symbolen verziert waren. R\u00e4tselnd schrieb sie sich Dinge \u00fcber die W\u00e4nde auf und versuchte, die Symbole zu \u00fcbersetzen. Maxis sch\u00fcttelte seinen Arm in dem verzweifelten Versuch, ihn aufzuwecken. Das Monster schlich knurrend die Treppe hinauf. Maxis riss mit seiner Magie einen Stein aus der Wand und schleuderte ihn gegen das Monster, was es aus dem Gleichgewicht brachte und die Treppe hinunterst\u00fcrzen lie\u00df. Seufzend kniete er sich an die Kante und sah dabei zu, wie es sich langsam wieder aufrappelte, bis es sich wieder unsichtbar machte. Hinter sich h\u00f6rte er seine Begleiterin vor sich hin murmeln. Aus dem Gang h\u00f6rte er lautes Knurren und Fauchen von mehr Monstern. <br>\n\u201eDu solltest dich lieber beeilen, da kommen noch mehr.\u201c Maxis richtete sich auf und riss mit seiner Kraft weitere Steine aus den W\u00e4nden, um die Monster damit zu bewerfen, wenn sie versuchten, die Treppe hinaufzukommen. Er warf immer wieder Steine auf sie, doch irgendwann fing seine Kraft an nachzulassen, aber die Monster h\u00f6rten nicht auf, nachzukommen. Eines der Monster nutzte eine Atempause und st\u00fcrzte sich auf Maxis, der panisch aufschrie und ins Straucheln kam. Seine Begleiterin sah erschrocken zu ihm nach hinten. Sie konnte nur noch sehen, wie Maxis zusammen mit dem Monster nach unten st\u00fcrzte. Maxis ruderte verzweifelt mit den Armen, um irgendetwas zu greifen zu bekommen. Das n\u00e4chste, was er sp\u00fcrte, war eine harte Landung auf einem weiteren Monster, die ihm die Luft aus den Lungen dr\u00fcckte. Sein Kopf wurde stark durchgesch\u00fcttelt. Er blieb kurz benommen liegen, doch das Fauchen der Monster riss ihn aus seinem Schock. Etwas taumelnd richtete er sich auf und entfernte sich von der Truppe. Panisch warf er Steine, sowohl mit Magie als auch ohne, um sie so weit wie m\u00f6glich von sich fernzuhalten. Sie kamen immer n\u00e4her und dr\u00e4ngten ihn gegen die Wand. Er z\u00e4hlte drei Monster, wobei eins davon schon das Interesse an ihm verlor und nach oben schlurfte, um die Reisende zu erwischen. Maxis Herz raste, doch er konnte nirgends hin. Er versuchte, die nun sichtbaren Monster aus dem Weg zu sto\u00dfen, aber sie wickelten ihre Tentakel um seine Arme und seinen Oberk\u00f6rper und dr\u00fcckten ihn gegen die Wand. Maxis schrie panisch und zappelte in dem verzweifelten Versuch, zu entkommen. Seine Schreie wurden nur von den Angstschreien seiner Begleiterin unterbrochen. Das Monster hatte sich auf sie gest\u00fcrzt und sie zu Boden gedr\u00fcckt. Maxis atmete tief ein und nutzte seine letzte Kraft, um einen Stein zum Schweben zu bringen und so stark wie m\u00f6glich gegen den Kopf des Monsters fliegen zu lassen. Mit einem dumpfen Knall traf er sein Ziel und es sank zu Boden. Sie stie\u00df es von sich und rollte es die Treppe hinunter. Die zwei Monster verbissen sich in Maxis Schultern und saugten ihm das Blut aus. Von beiden Seiten konnte er das Schl\u00fcrfen h\u00f6ren und sp\u00fcren, wie sich das kalte Gift durch seinen K\u00f6rper bahnte, nun noch schneller als zuvor. Seine Beine zitterten und gaben unter dem Gewicht der Monster nach, die ihn nach unten dr\u00fcckten. Seine Arme und Beine wurden taub und er konnte sie kaum noch bewegen. Er sp\u00fcrte nur den Druck auf seinen Schultern und das warme Blut, das seinen K\u00f6rper hinunterlief. Das Atmen fiel ihm immer schwerer. Seine Begleiterin rappelte sich auf, noch immer etwas zitternd von ihrem Angriff, doch sie nahm ihren Mut zusammen, rannte die Treppe hinunter, griff ihr kleines Schwert und trennte den Monstern sauber die K\u00f6pfe ab. Sie fielen reglos neben Maxis zu Boden. \n\u201eIst alles okay bei dir?\u201c sie kniete sich neben ihn und sah ihn besorgt an. Sein Gesicht war blass und er schien nicht zu atmen.<br>\n\u201eHey, du kannst jetzt nicht aufgeben, wir sind so nah dran.\u201c sie schlug ihm leicht ins Gesicht, um ihn aufzuwecken, doch er r\u00fchrte sich keinen Millimeter. Maxis konnte seinen K\u00f6rper nicht sp\u00fcren, geschweige denn bewegen. Er versuchte, ihr zu antworten, doch sein K\u00f6rper gehorchte ihm nicht. Verzweifelt sch\u00fcttelte sie ihn.\n\u201eWach auf, bitte\u2026 Es tut mir leid, ich wollte nicht, dass es so weit kommt\u2026\u201c Zitternd wartete sie auf eine Reaktion. Irgendeine Reaktion, doch Maxis bewegte sich nicht. Langsam stand sie auf und seufzte. Sie wand sich ab und machte sich wieder an die T\u00fcr. Innerhalb k\u00fcrzester Zeit hatte sie das R\u00e4tsel gel\u00f6st und die T\u00fcr offen. Maxis sah hilflos zu, wie sie eine gr\u00f6\u00dfere Menge an Menschen aus dem Gef\u00e4ngnis brachte und nach drau\u00dfen leitete. Er versuchte dazwischen seine Mutter zu finden, doch sie war nicht dabei. Erst nachdem alle den Raum verlassen hatten und Stille einkehrte, fand Maxis die Kraft, dazu seine Beine zu benutzen. Vorsichtig st\u00fctzte er sich an der Wand ab, w\u00e4hrend er sich zitternd aufrichtete. Blut lief aus seinen Wunden und tropfte von ihm herab. Zitternd und schwankend schlurfte er die Treppe hinauf, die T\u00fcr war noch sperrangelweit ge\u00f6ffnet. Dahinter fand er aber entgegen seiner Erwartungen kein dunkles Gef\u00e4ngnis, in dem die Gefangenen litten. Ganz und gar nicht, es war ein Paradies, eine gro\u00dfe H\u00f6hle mit einem riesigen Wald, durch den sich ein funkelnder Fluss bahnte. Die B\u00e4ume trugen viele verschiedene Fr\u00fcchte, die er nur aus fremden L\u00e4ndern kannte. Lichtstrahlen bahnten sich durch L\u00f6cher in der Decke ihren Weg und erleuchteten die ganze H\u00f6hle. Unter ein paar der Menschen, die am Fluss spazieren gingen, entdeckte er seine Mutter. Ungewollt wich er zur\u00fcck. Z\u00f6gernd hielt er sich am T\u00fcrrahmen fest. Sie sah so gl\u00fccklich aus, er wollte nicht, dass sie ihn so sah. Er war doch gekommen, um sie zu retten, dabei musste sie gar nicht gerettet werden. Wenn er sie hier herausholen w\u00fcrde, w\u00fcrde er sie wieder in eine Welt der Armut zwingen. Eine Welt, in der sie mit ihm einsam auf der Stra\u00dfe leben muss, mit kaum Wasser. Hier schien es ihr so viel besser zu gehen, er wollte ihr diese Freude und Sicherheit nicht nehmen. Nein, wenn sie hier gl\u00fccklich war, dann sollte sie auch gl\u00fccklich bleiben. Er w\u00fcrde sie nicht belasten, indem sie sich um ihn k\u00fcmmern muss. Z\u00f6gerlich dr\u00fcckte er die T\u00fcr zu und mit zitternden Schritten ging er die Treppe hinunter. Es war so kalt hier drinnen, dass sich jeder Schritt wie eine Qual anf\u00fchlte. Was nicht einfacher wurde, da seine Beine kribbelten und ihm damit drohten, nachzugeben. Langsam tastete er sich an der Wand entlang und verlie\u00df durch den dunklen Gang das Geb\u00e4ude. Drau\u00dfen brannte die Sonne auf ihn nieder und raubte ihm seine letzte verbleibende Energie. Ersch\u00f6pft schleppte er sich eine Stra\u00dfe weiter zu einer Br\u00fccke in der Stadt, die zwei H\u00e4user miteinander verband. Darunter hatten viele Obdachlose Schutz vor der Sonne gesucht und murmelten untereinander. Manche sahen verwirrt auf, als Maxis an ihnen vorbeischlurfte, doch die meisten taten so, als w\u00fcrden sie ihn nicht sehen. Zitternd suchte er sich eine L\u00fccke und setzte sich. Trotz der Hitze um ihn herum war ihm kalt. So eiskalt, als w\u00fcrde er gleich erfrieren m\u00fcssen. Er f\u00fchlte sich so schwach, dass er kaum seine Augen offenhalten konnte. Er entschied sich dazu, sich hinzulegen und etwas zu schlafen. Danach w\u00fcrde es ihm sicher besser gehen. Es war kalt, so kalt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Maxis kellnert in einer alten Stadt, die gr\u00f6\u00dftenteils aus Sand bestand. Es war wenig los an diesem hei\u00dfen Tag, eigentlich war so gut wie jeder Tag hei\u00df. 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